Konferenz der Weltbank, IWF in Aserbaidschan davor gewarnt,über Lösung anderer Konflikte Bergkarabach nicht zu vergessen
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Die Teilnehmer einer Konferenz in Aserbaidschan, bei der die
Weltbank, der IWF und Parlamentsabgeordnete aus 70 Ländern vertreten
sind, wurden gewarnt, über die Konfliktlösung in anderen Teilen der
Welt nicht den zwei Jahrzehnte währenden Konflikt in Bergkarabach zu
vergessen.
Das jährliche Treffen des Parlamentariernetzwerks der Weltbank und
des Internationalen Währungsfonds fand am Freitag statt und es wurden
das jüngste Friedensabkommen der Demokratischen Republik Kongo sowie
die aktuellen weltweiten Bemühungen diskutiert, diesen Frieden durch
wirtschaftliche Entwicklung zu festigen.
In einer Nachricht von der Demokratischen Republik Kongo erklärte
der Präsident der Weltbank Jim Yong Kim, dass die Region weitere 1
Milliarde $ Entwicklungsfinanzierung als "Friedensdividende" erhalten
soll.
"Wir werden einen sehr klaren Vorschlag für die wirtschaftliche
Entwicklung in der gesamten Region auf den Tisch bringen", erklärte
er per Videokonferenz beim Beginn seiner Aufgabe mit dem
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.
"Das Engagement für den Frieden ist wichtig. Jetzt können wir
sicherstellen, dass es eine Friedensdividende gibt, dass es bei
Engagement für den Frieden wirtschaftliche Entwicklung und natürlich
Jobs geben wird."
Die Gastgebernation Aserbaidschan unterstützt die
Friedensinitiative für die Demokratische Republik Kongo vollständig,
doch hob auch hervor, dass die 200 Parlamentsabgeordneten sich zwar
zu Recht mit diesem Konflikt in Afrika auseinandersetzen, doch das
weniger als 300 km entfernt vom Konferenzort in Baku ein ungelöster
und nicht diskutierter Konflikt besteht, der viel weniger
Aufmerksamkeit von der internationalen Gemeinschaft erhält.
"Internationale Organisationen interessieren sich nicht für die
Lösung des Bergkarabach-Problems", erklärte der Gastgeber der
Veranstaltung, der aserbaidschanische Parlamentsabgeordnete Elkhan
Suleymanov, bei der Konferenz.
"Organisationen wie der Europarat, die UN, das Europäische
Parlament sowie viele andere sind nicht im Geringsten interessiert."
Suleymanov erklärte, welche Fortschritte auch immer zur Sicherung
des Friedens anderswo durch Entwicklungsfinanzierung gemacht werden
würden, der andauernde Konflikt von Bergkarabach sei weit entfernt
von irgendeiner permanenten Lösung.
Vorher warnte er in seiner Rede die versammelten
Parlamentsabgeordneten, dass die wirtschaftlichen Probleme eine
gefährliche Rolle in Bergkarabach spielen könnten. Er erklärte, dass
der Sarsang-Stausee, der sich seit zwei Jahrzehnten unter armenischer
Kontrolle befindet, in einem kritischen Zustand des Verfalls sei und
zu einem katastrophalen Versagen führen könnte.
Er hob das Problem hervor, um zu zeigen, dass die fehlenden
Investitionen durch eine Nation zu einer ernsthaften Bedrohung für
eine andere werden können. In diesem Fall bedeute das die Bedrohung
von mehr als 400.000 Menschen, die flussabwärts leben.
Pressekontakt:
Eli Hadzhieva, +32-472-485-987
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Datum: 28.05.2013 - 15:44 Uhr
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