Nachhaltige Entwicklung nur durch Schutz der Kinder
Kinderhilfsorganisation Plan begrüßt Post-2015-Entwicklungsagenda
ID: 881736
2030 beseitigt werden kann, müssen sich die Vereinten Nationen weiter
entschieden für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen - basierend
auf den Menschenrechten. Dabei spielt der Schutz von Kindern eine
zentrale Rolle. Das geht aus dem gestern in New York von
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vorgestellten Bericht zur
Post-2015-Agenda hervor, der den Rahmen für die neue
Entwicklungsagenda nach 2015 vorgibt. Die internationale
Kinderhilfsorganisation Plan engagiert sich gemeinsam mit anderen
internationalen Hilfsorganisationen in diesem Prozess für die Rechte
der Kinder.
"Als Organisation, die sich weltweit für die Rechte von Kindern
einsetzt, freuen wir uns, dass der Bericht zur Post-2015-Agenda einen
besonderen Fokus auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor
allen Formen von Gewalt legt. Es bestätigt uns in unserer Arbeit,
dass unsere Schwerpunktthemen Geburtenregistrierung und die
Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau aufgegriffen wurden", sagt
Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland.
"Kinder und Jugendliche sind die Schlüsselfiguren für die
gesellschaftliche Entwicklung eines jedes Landes. Ihr Potenzial zu
fördern und ihre Rechte zu schützen, muss auf jeder
Entwicklungsagenda stehen. Das gilt vor allem für Mädchen und Kinder
aus benachteiligten Gruppen. Und dafür setzt sich Plan ein."
Die Post-2015-Agenda basiert auf den
Millennium-Entwicklungszielen, die 2015 auslaufen. Das 27-köpfige
Experten-Team, dem auch der frühere deutsche Bundespräsident Horst
Köhler angehört, hatte im September letzten Jahres seine Arbeit
aufgenommen. Der Bericht mit dem Titel "A new Global Partnership"
nennt insgesamt zwölf große Ziele, die erreicht werden müssen, um
extreme Armut zu beenden.
Auch die Notwendigkeit, Minderjährige noch vehementer vor
Frühverheiratung zu schützen, wird in der neuen Entwicklungsagenda
thematisiert - und von der Kinderhilfsorganisation Plan ausdrücklich
begrüßt. Nachholbedarf bei der Formulierung der neuen
Entwicklungsziele sieht Maike Röttger in der verstärkten Beteiligung
von Kindern und Jugendlichen an der Entwicklungsagenda sowie an der
Berücksichtigung von Kindern und Erwachsenen mit Behinderung. "Auch
das Recht von Kindern auf qualitative Bildung - von der Vorschule bis
zum Abschluss einer weiterführenden oder beruflichen Bildung - muss
verstärkt Eingang finden. Nur so kann der Kreislauf von Armut
durchbrochen werden. Es ist jetzt noch wichtig, Nachhaltigkeitsziele
zu formulieren, um gemeinsam mit den Entwicklungszielen eine
gerechtere Welt zu schaffen."
Pressekontakt:
Sabine Marxen, Pressereferentin, Tel: 040 - 61140 -278
Barbara Wessel, Pressereferentin, Tel: 040 - 61140 -204
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Datum: 31.05.2013 - 15:43 Uhr
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