Merkel und Steinbrück im roten Bereich: Dritte Auflage des "Social-Media-Kanzlerduells" von prmagazin und Unicepta
ID: 882682
ernten in den Kommentarspalten reichweitenstarker Online-Medien und
in einflussreichen Blogs überwiegend Kritik. Anders als in der
vorigen Ausgabe des "Social-Media-Kanzlerduells" von prmagazin und
Unicepta, in der Steinbrück deutlich schlechter wegkam als die
Bundeskanzlerin, ist diesmal die Stimmung gegenüber beiden Kandidaten
fast gleich negativ: 18 Prozent der Einträge zu Steinbrück haben eine
negative Tonalität, bei Merkel sind es 19 Prozent. Tendenziell
negativ sind bei Steinbrück 44 Prozent der Einträge, bei Merkel 43
Prozent. Der Beobachtungszeitraum erstreckte sich vom 20. April bis
zum 21. Mai 2013.
Der Blick auf einzelne Themenfelder zeigt: Die Kritik an
Steinbrück konzentriert sich auf den Komplex "Digitale Welt", bei dem
Merkel - neben der "Verkehrspolitik" - am meisten Zustimmung erhält.
Am ehesten punkten kann der SPD-Kandidat auf dem Feld "Soziale
Gerechtigkeit". Erstmals im Kanzlerduell nutzt er damit die Chance,
sich mit diesem ur-sozialdemokratischen Thema zu profilieren. Bei
Merkel dominiert die negative Stimmung in den Bereichen
"Arbeitsmarkt" und "Finanzmarktregulierung".
Auf Twitter ist die Bundeskanzlerin weiterhin deutlich stärker im
Gespräch als Steinbrück. Das belegt das "Twitter-Barometer", ein
Bestandteil des "Social-Media-Kanzlerduells". Es misst monatlich, wie
viel in dem Kurznachrichtendienst über die beiden Kandidaten
"gesprochen" wird.
Den stärksten Twitter-Buzz lösen im Beobachtungszeitraum Merkels
missbilligende Äußerung zu Uli Hoeneß, ihr überraschender
Truppenbesuch in Afghanistan und ihr Papstbesuch aus. Nur einmal
überflügelt Steinbrück die Kanzlerin: In der Debatte um Uli Hoeneß
holt er in der Talkshow "Günther Jauch" am 28. April 2013 zum großen
Schlag gegen Steuerbetrug aus.
Weitere Grafiken und Details zum "Social-Media-Kanzlerduell"
finden Sie in der Juni-Ausgabe des prmagazins und unter
www.prmagazin.de/kanzlerduell.
Außerdem gehen wir der Frage nach: Wie nutzen Angela Merkel und
Peer Steinbrück das soziale Netzwerk Facebook für ihren Wahlkampf?
Wie ist die Resonanz?
Das "Social-Media-Kanzlerduell" ist ein gemeinsames Projekt von
prmagazin und Unicepta Medienanalyse, einem führenden
Dienstleistungsunternehmen für Medienbeobachtung, Medienanalyse,
Social-Media-Monitoring und strategische Kommunikationsberatung. Das
Special verfolgt bis zur Bundestagswahl die Themen- und
Stimmungskurven zu den Kanzlerkandidaten Angela Merkel (CDU) und Peer
Steinbrück (SPD) im Social Web.
Alle Themen der Juni-Ausgabe: www.prmagazin.de/aktuell/meldungen/d
etails/das-aktuelle-heft-62013.html
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Datum: 03.06.2013 - 11:45 Uhr
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