Hochwasserwelle rollt durch Deutschland
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Hochwasserwelle rollt durch Deutschland
- WWF zur Situation in Passau: Bessere Deiche aber keine Kompensation in der Fläche
- WWF-Experte: Hochwasserrisiken auch zehn Jahre nach Elbeflut unvermindert hoch
- Bodenverdichtung: Mechanisierung und Intensivierung der Landwirtschaft ein Faktor?
Seit den großen Hochwassern Anfang der 2000er Jahre habe man überall zuerst Deiche ertüchtigt und erhöht. Doch es fehle überall die Kompensation in der Fläche, so die Kritik des WWF-Experten. "Es gibt zu wenig Überflutungsflächen. Die Deiche mögen überwiegend halten, doch die Probleme an kritischen Punkten, wie etwa Passau, verschärfen sich dadurch nur", so Rast. Erschreckend schnell ansteigende Pegel und das wiederholte Brechen von Rekordmarken sind die Folgen.
Ein weiterer Faktor der nach Ansicht des WWF bei Hochwasserschutz und -prävention zu wenig Beachtung fände, sei die Intensivierung und Mechanisierung der Landwirtschaft und die daraus resultierende Bodenverdichtung. "Der Verdacht, gerade in Ostdeutschland und Tschechien liegt nahe, dass landwirtschaftlich genutzte Böden selbst bei hundertprozentiger Sättigung weniger Wasser aufnehmen können, als in der Vergangenheit", vermutet Rast. "Es ist ein Unterschied, ob das Wasser langsam einsickern kann oder aufgrund intensiver Agrarnutzung schnell oberflächlich wegfließt." Nach wie vor sei auch das Problem der Flächenversiegelung ungelöst. Täglich gingen in Deutschland immer noch gut 100 Hektar durch Bebauung verloren.
Hintergründe: http://www.wwf.de/themen-projekte/fluesse-seen/hochwasser/hochwasser
Kontakt: Roland Gramling, Pressestelle WWF, Tel.: 030-311 777 425, roland.gramling@wwf.de
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Roland Gramling, Pressestelle WWF, Tel.: 030-311 777 425, roland.gramling(at)wwf.de
Datum: 03.06.2013 - 13:21 Uhr
Sprache: Deutsch
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