HSE erforscht im Pilotprojekt optimale Nutzung von Batteriespeichern
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HSE erforscht im Pilotprojekt optimale Nutzung von Batteriespeichern
Umweltministerin Puttrich informiert sich über die neue Handelsplattform
In dem vom Land Hessen geförderten Projekt "SolVer" sucht die HSE nach Wegen, wie Batteriespeicher in Zukunft optimal genutzt werden können. Dazu entwickelt der Energieversorger gemeinsam mit der Hochschule Darmstadt und dem Batteriehersteller ads-tec bis Juni 2015 eine Handelsplattform für Speicherdienstleistungen. In Zukunft könnten dann verschiedene Teilnehmer am Strommarkt auf die Batteriespeicher zugreifen, um einzelne Energiekapazitäten bedarfsabhängig zu beziehen. Eine neu entwickelte Software gibt dabei Daten über den Füll- und Ladezustand der Speicher an die Handelsplattform weiter. Innerhalb des Projekts werden zu den bereits bestehenden Speichersystemen aus dem EU-Forschungsprojekt "Web2Energy" weitere Speicher installiert und in das virtuelle Kraftwerk der HSE eingebunden. Die Handelsplattform soll helfen, die Netzstabilität auch mit den wachsenden Anforderungen weiterhin zu gewährleisten. Am Mittwoch informierte sich Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich vor Ort in Darmstadt über das Pilotprojekt.
"Für das Gelingen der Energiewende werden Speichermöglichkeiten immer wichtiger", erklärte Projektleiter Bernhard Fenn von der HSE. Strom aus regenerativen Energien wird nur schwankend ins Netz eingepeist, Sonne und Wind sind nicht immer dann vorhanden, wenn man sie braucht. Mit Hilfe von Batteriespeichern kann jedoch überschüssiger Strom bei geringer Nachfrage gespeichert und dann genutzt werden, sobald die Nachfrage das Angebot übersteigt. "Mit der Integration von Speichern in die Verteilnetze wird ein weiteres wichtiges Puzzleteil in das Gesamtsystem eingefügt, welches einen Beitrag zur Lösung der angestrebten Energiewende leistet", betonte Bernhard Fenn.
Das Pilotprojekt "SolVer" wird im Netzgebiet der HSE realisiert. "Mit den Infrastrukturen für intelligente Stromnetze der Zukunft, die bereits für Web2Energy geschaffen wurden, haben wir optimale Testbedingungen", sagte HSE-Vorstand Andreas Niedermaier bei der Veranstaltung. Durch die Entwicklung der Handelsplattform und dem verstärkten Einsatz von Batteriespeichern in den Verteilnetzen sorge die HSE als Nachhaltigkeitskonzern für einen sinnvollen und effizienten Netzausbau.
"Die Landesregierung unterstützt mit der Energietechnologieoffensive gezielt die Entwicklung und Nutzung neuer Technologien, Verfahren und Strategien in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung", erläuterte Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich. Der Bedarf an Energiespeichern werde stark zunehmen. "Wir müssen daher alle Technologien, die derzeit möglich erscheinen, weiterentwickeln und ausloten wie Kosten gespart werden können", so die Ministerin. Das Pilotprojekt der HSE fördert die Landesregierung mit 420.000 Euro.
Der steigende Anteil erneuerbarer Energien und die schwankende Einspeisung ins Netz erfordern zukünftig intelligente Netze, die sich bereits auf der Verteilnetzebene optimieren lassen. "Mit dem Projekt entsteht eine offene und für jeden zugängliche Handelsplattform für Speicherdienstleistungen, die den Projektteilnehmern Aufschluss darüber gibt, wie die Zukunft der Energienetze aussehen wird", erklärte Fenn. Mit einer ökonomisch sinnvollen Speichertechnologie und einem optimierten Erzeugungs-, Speicher- und Lastmanagement in Form einer Handelsplattform stehe dem wachsenden Anteil von regenerativen Energien an der Stromproduktion nichts mehr im Wege. Um zu prüfen, dass die Kommunikation zwischen den beteiligten Komponenten unabhängig vom jeweiligen Speichersystem funktioniert, wird das Projektteam unterschiedliche Batteriespeicher in ihre Forschung einbinden.
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Datum: 05.06.2013 - 14:21 Uhr
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