ADAC GT Masters: BMW-Show auf dem Sachsenring
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- BMW-Doppelsieg beim zweiten Rennen auf dem Sachsenring
- Klingmann/Sandritter siegen vor Baumann/Hürtgen
- Corvette-Duo Beisel/Barth siegt in der Gentlemen-Wertung
Ein Unwetter vor dem Start und strahlender Sonnenschein beim
Zieleinlauf: Schwierige Witterungsbedingungen verlangten den Piloten
des ADAC GT Masters beim Rennen auf dem Sachsenring alles ab.
Unbeeindruckt von den Bedingungen zeigten sich Maximilian Sandritter
(24, Raubling) und Jens Klingmann (22, Leimen) im BMW Z4, die vor
ihren Teamkollegen Claudia Hürtgen (41, Aachen)/Dominik Baumann (20,
A) einen Doppelsieg für das PIXUM Team Schubert einfuhren. Dritte
wurden die Sieger des ersten Laufes am Samstag, Christopher Mies (24,
Heiligenhaus) und René Rast (26, Frankfurt / Prosperia C. Abt
Racing), im Audi R8. "In den ersten vier Rennen sind wir nur ein Mal
ins Ziel gekommen, daher war an diesem Wochenende oberste Priorität
anzukommen", sagte Sandritter nach seinem ersten ADAC GT
Masters-Sieg. "Dass an diesem Wochenende gleich ein Sieg
herausspringt, ist wie ein Traum."
Perfekt getimter Boxenstopp bringt Vorentscheidung zum Sieg
Die beiden BMW Z4 vom PIXUM Team Schubert aus Oschersleben
dominierten das Rennen auf der Berg- und Talbahn in Sachsen, das auf
nasser Strecke gestartet wurde. Baumann gelang ein perfekter Start,
der FIA GT-Europameister setzte sich von Position drei noch vor der
ersten Kurve vor seinen Teamkollegen Jens Klingmann an die Spitze des
Felds. Die beiden führenden BMW legten bei schwierigen
Streckenbedingungen ein hohes Tempo vor und setzen sich bei
abtrocknender Strecke bis zum Fahrerwechsel um acht Sekunden von
ihren Verfolgern ab.
Ein perfekt getimter Boxenstopp von Klingmann/Sandritter sorgte
dann für einen Führungswechsel. Der zweitplazierten Klingmann kam
eine Runde vor seinem führenden Teamkollegen an die Box zum
Fahrerwechsel und setzte auf Slicks. Sandritter war auf den
profillosen Reifen dann zehn Sekunden schneller als Baumann, der noch
auf Regenreifen fuhr. Das sorgte für den Platztausch an der Spitze.
Sandritter ging vor Hürtgen in Führung. Die Aachenerin gab sich
allerdings noch nicht geschlagen. Für noch mehr Spannung sorgte dann
eine Safety-Car-Phase, um Trümmerteile auf der Strecke zu bergen, die
den Vorsprung von Sandritter auf Hürtgen egalisierte. Doch Sandritter
behielt nach dem Restart einen kühlen Kopf und siegte mit 0,6
Sekunden vor seiner Teamkollegin Hürtgen.
"Ich habe trotz des grossen Drucks von Claudia versucht, mich auf
mein Rennen zu konzentrieren", sagte Sandritter nach dem Rennen. "Das
Auto war heute fantastisch, daher ist es mir auch recht leicht
gefallen an der Spitze zu bleiben."
"Ich bin an diesem Wochenende nur Gast im ADAC GT Masters und
vertrete Jörg Müller, daher wollte ich am Start kein unnötiges Risiko
eingehen und Dominik Baumann konnte die Führung übernehmen", so der
vierfache ADAC GT Masters-Laufsieger Jens Klingmann. "Unser
Schwesterauto war in der Startphase auch etwas schneller und unter
Teamkollegen greift man sich nicht an, wenn man an der Spitze liegt.
Der perfekt getimte Boxenstopp war dann der Schlüssel zum Sieg."
Als Dritte fuhren Christian Engelhart (26, Kösching) und Nicolas
Armindo (31, F / Team Geyer & Weinig EDV - Schütz Motorsport) im
Porsche 911 über die Ziellinie. Aufgrund eines Vergehens während
einer Gelbphase wurden die beiden Porsche-Piloten nach dem Rennen
allerdings mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe belegt und als Elfte
gewertet. Den dritten Platz erbten so Christopher Mies/René Rast im
Audi R8, die nach dem dritten Rennwochenende der Saison die
Tabellenführung des ADAC GT Masters übernommen haben.
Neben Engelhart/Armindo wurden auch Rahel Frey (27,
CH)/Christopher Haase (25, Kulmbach / Prosperia C. Abt Racing) im
Audi und das Corvette-Duo Diego Alessi (41,I/Daniel Keilwitz (23,
Villingen / Callaway Competition) nach Vergehen während einer
Gelbphase mit Zeitstrafen belegt und verloren die Plätze vier und
sechs. Vierte wurden so Mario Farnbacher (21, Lichtenau) und Philipp
Frommenwiler (23, CH / Farnbacher Racing) im Porsche 911 vor Simon
Knap (24, NL)/Jeroen den Boer (25, NL / DB Motorsport) im BMW Z4.
Bestes Ergebnis für Nissan im ADAC GT Masters
Über ihr bisher bestes Ergebnis im ADAC GT Masters durften sich
die Lokalmatadore von Schulze Motorsport aus Weißenfels mit ihrem
Nissan GT-R freuen. Die Brüder Tobias 31, Weißenfels) und Michael
Schulze (28, Weißenfels) fuhren erstmals in die Top-10 und belegten
Rang neun.
Debütsieg von Gerd Beisel in der Gentlemen-Wertung
Turbulent verlief das Rennen in der Gentlemen-Wertung. Sowohl Paul
Green (20, Wiesbaden / Vita4One Racing Team) im BMW Z4 wie auch René
Bourdeaux (38, München / Tonino powered by Herberth Motorsport) im
Porsche 911 schieden in der zweiten Rennhälfte in Führung liegend
aus. Das machte den Weg frei für Corvette-Pilot Gerd Beisel (55,
Eberbach, RWT Racing Team), der mit Unterstützung von Sven Barth (32,
Weinheim) an seinem ersten Wochenende im ADAC GT Masters zum Sieg in
der Gentlemen-Wertung fuhr. Platz zwei ging an Remo Lips (31, CH),
der in seiner Corvette von ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Lennart
Marioneck (24, München / Callaway Competition) unterstützt wurde.
Ergebnis Rennen 2:
1. Maximilian Sandritter/Jens Klingmann (PIXUM Team Schubert-BMW
Z4 GT3), 40 Runden
2. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4
GT3), +0,606 Sekunden
3. Christopher Mies/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS
ultra), +11,202 Sek.
4. Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler (Farnbacher
Racing-Porsche 911 GT3 R), +14,115 Sek.
5. Simon Knap/Jeroen den Boer (DB Motorsport-BMW Z4 GT3), +20,763
Sek.
6. Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen (Polarweiss Racing-Mercedes
Benz SLS AMG GT3), +23,267 Sek.
Das ADAC GT Masters geht in der Saison 2013 wieder bei acht
Veranstaltungen mit 16 Rennen an den Start. Alle 16 Rennen des ADAC
GT Masters werden vom frei empfangbaren TV-Sender kabel eins samstags
und sonntags ab 12.00 Uhr live in Deutschland, Österreich und in der
Schweiz übertragen. Erstmals startet die "Liga der Supersportwagen"
auf der Formel-1-Strecke im belgischen Spa-Francorchamps und auf dem
Slovakia Ring in der Slowakei.
Tickets zu allen ADAC GT Masters-Rennen sind im Vorverkauf bereits
ab 20 Euro online unter www.adac.de/motorsport, in allen ADAC
Geschäftstellen, unter www.eventim.de oder in einer von europaweit
mehr als 20.000 Vorverkaufsstellen von Eventim erhältlich.
Terminkalender des ADAC GT Masters 2013
26.04. - 28.04.2013 etropolis Motorsport Arena Oschersleben
10.05. - 12.05.2013 Circuit Spa-Francorchamps (B)
07.06. - 09.06.2013 Sachsenring
02.08. - 04.08.2013 Nürburgring
09.08. - 11.08.2013 Red Bull Ring (A)
30.08. - 01.09.2013 Lausitzring
13.09. - 15.09.2013 Slovakia Ring (SK)
27.09. - 29.09.2013 Hockenheimring Baden-Württemberg
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Weitere Informationen unter www.adac.de/motorsport und
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Kay-Oliver Langendorff, Leiter Motorsport Presse
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Datum: 09.06.2013 - 16:54 Uhr
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