BASF investiert rund 50 Millionen ? in die Erweiterung ihrer Pflanzenschutzproduktion in Südamerika
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BASF investiert rund 50 Millionen ? in die Erweiterung ihrer Pflanzenschutzproduktion in Südamerika
- Bau von zwei Produktionsanlagen und Erweiterung einer dritten am Standort Guaratinguetá/Brasilien
- 70 neue Arbeitsplätze
- Neue Produktionsanlage für biologischen Pflanzenschutz in Chile
"Mit der Investition bauen wir unsere Produktion in Südamerika aus und setzen damit unsere Wachstumsstrategie vor Ort fort", sagte Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection. "Unser Ziel ist es, durch Produktinnovationen und neue Technologien in der Region weiter zu wachsen." Heldt betonte, dass BASF nach Abschluss der Investition den Export von Produkten aus Brasilien weltweit erhöhen wird. "Dadurch werden wir ein größeres Gleichgewicht hinsichtlich der weltweiten Produktionskapazität der BASF schaffen", so Heldt.
Ein Teil der Investition am Standort Guaratinguetá wird zur Erweiterung der bestehenden Produktionsstätte für das Fungizid Boscalid eingesetzt. Boscalid ist ein wichtiger Wirkstoff zur Bekämpfung von Pilzbefall bei Nutzpflanzen wie Raps, Getreide, Kaffee sowie Obst und Gemüse. Die Erweiterung soll bis Ende Juni 2013 abgeschlossen sein.
Darüber hinaus wird BASF in eine Formulierungsanlage für das neueste Fungizid Xemium® investieren. Xemium gehört zur Wirkstoffklasse der Carboxamide und wird die führende Stellung des Unternehmens auf dem Fungizidmarkt stärken. Xemium kann Landwirten helfen, Pilzkrankheiten bei mehr als 20 Nutzpflanzen zu kontrollieren, so beispielsweise auch Sojarost. Derzeit befindet sich der Wirkstoff in der letzten Phase der Registrierung in Brasilien. Die Anlage soll bis Mitte 2014 einsatzbereit sein.
Zudem wird in Guaratinguetá eine neue Anlage für die Formulierung von Heat® gebaut. Das Herbizid wurde erst kürzlich in Brasilien registriert. Es stammt aus der Kixor® Produktfamilie und ist wirksam bei der Kontrolle von breitblättrigen Unkräutern - insbesondere solchen die resistent gegenüber anderen Herbiziden sind. Die Anlage wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2014 in Betrieb gehen.
Die jüngsten Investitionen unterstreichen das Bekenntnis von BASF, Innovationen für eine moderne und zukunftsfähige Landwirtschaft hervorzubringen. Darüber hinaus stärkt das Unternehmen seine Position auf den kontinuierlich wachsenden landwirtschaftlichen Märkten Lateinamerikas.
Über den Unternehmensbereich Crop Protection der BASF
Der Unternehmensbereich Crop Protection der BASF bietet mit einem Umsatz von rund 4,7 Milliarden Euro im Jahr 2012 innovative Lösungen in den Bereichen Pflanzenschutz, Rasen und Zierpflanzen, Schädlingsbekämpfung und Gesundheitswesen. Zum Portfolio gehören außerdem Technologien für die Saatgutbehandlung und den biologischen Pflanzenschutz sowie Lösungen für das Wassermanagement, die Nährstoffversorgung und die Stressbewältigung von Pflanzen. Der Unternehmensbereich Crop Protection der BASF ist führend mit seinen Innovationen, die Erzeuger darin unterstützen, ihre landwirtschaftliche Produktion zu optimieren, die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens zu verbessern und so die Lebensqualität einer wachsenden Weltbevölkerung zu steigern. Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.agro.basf.com. Folgen Sie uns auch auf unseren Social Media-Kanälen.
Über die BASF
Die BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation helfen wir unseren Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: "We create chemistry for a sustainable future" - oder auf Deutsch: "Chemie, die verbindet - für eine nachhaltige Zukunft". Die BASF erzielte 2012 einen Umsatz von 72,1 Milliarden Euro und beschäftigte am Jahresende mehr als 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF finden Sie im Internet unter www.basf.com.
Barbara Aguiar
Fachpresse
Tel.: +49 621 60-28013
barbara.aguiar@basf.com
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Datum: 10.06.2013 - 15:51 Uhr
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