Viele europäische Autobahnen völlig überlastet / ADAC: Hier wird es in der Urlaubszeit am schlimmsten
ID: 887645
ADAC auch in diesem Jahr für Staus und lange Warteschlangen auf
Europas Hauptverkehrsrouten. Der ADAC hat die Problemstrecken
zusammengefasst:
In Österreich sind die West-Autobahn A 1 (Salzburg - Wien),
Ost-Autobahn A 4 (Wien - Budapest), Tauernautobahn A 10 (Salzburg -
Villach), Inntalautobahn A 12 (Kufstein - Innsbruck), Brennerautobahn
A 13 (Innsbruck - Brenner), Rheintal-Autobahn A 14 (Lindau - Bregenz
- Arlberg), die Arlberg-Schnellstraße S 16 (Innsbruck - Bludenz) und
die Fernpass-Route B 179 (Füssen/Reutte - Nassereith) betroffen. In
der Schweiz muss mit Zeitverlust auf der Gotthard-Route A 2 vor dem
Gotthardtunnel, auf der San Bernardino- Route (A 13), auf der A 1
(St. Gallen - Zürich - Bern) sowie der A 3 (Basel - Zürich - Chur)
gerechnet werden.
Bekannte Engstellen in Italien sind die A 22 zwischen dem Brenner
und Modena, die A 23 (Villach - Udine), die A 4 (Brescia - Triest)
und weiter über den schmalen slowenischen Küstenstreifen bis zur
kroatischen Grenze bei Dragonja, die A 7 (Mailand - Genua), die A 9
(Chiasso - Mailand) sowie der Großraum Mailand selbst. Baustellen
behindern den Verkehr auf folgenden süditalienischen Routen: A 3
Neapel - Reggio di Calabria sowie auf deren nahegelegenen
Ausweichstrecken SS 585 (Lagonegro - Torora) und SS 18 (Tortora -
Marina die Nocera Terinese).
In Frankreich wird die Fahrt auf den Strecken A 36/A 39/A 7
(Mühlhausen - Dole- Lyon - Orange), A 9 (Orange - Nimes - Montpellier
- spanische Grenze) und A 8 an der Côte d`Azur von Monaco nach
Aix-en-Provence zum Geduldsspiel. Die schlimmsten Staufallen in
Kroatien sind die Verbindungen Triest - Rijeka, die A 1/A 6 (Zagreb -
Rijeka). Viele Baustellen gibt es zudem auf der Transitroute A 3
Zagreb - Belgrad. In Slowenien sind die Autobahnen A 2
(Karawankentunnel - Ljubljana - Zagreb) und A 1 (Ljubljana - Koper)
sowie die Strecke von Spielfeld (Österreich) über Maribor und Ptuj
nach Macelj an der kroatischen Grenze staugefährdet.
Transitreisende aus Richtung Ungarn oder Kroatien sollten im
Bereich der serbischen Hauptstadt Belgrad unbedingt die neue, rund 40
Kilometer lange Umfahrung nützen und die staugeplagte Belgrader
Innenstadt meiden. In Ungarn muss mit Engpässen vor allem auf der A 1
(Wien - Budapest) sowie der Südumfahrung von Budapest (M 0) zwischen
den Anschlüssen von der A 1 aus Richtung Wien und der A 5 in Richtung
Szeged gerechnet werden. Im weiteren Verlauf ist auch die M 5
zwischen Szeged und dem Grenzübergang Röszke/Horgos nach Serbien
staugefährdet. Ausweichmöglichkeiten für EU-Bürger und serbische
Staatsangehörige bestehen über die benachbarten Grenzübergänge
Tompa/Kelebija und Bacsalmas/Bajmok. In Bulgarien ist die Strecke
Sofia - Svilengrad staugefährdet. Die Geschwindigkeit wird
baustellenbedingt auf weiten Strecken begrenzt.
Geduld brauchen Reisende schließlich auch an den Grenzübergängen,
vor allem beim Transit nach Griechenland und in die Türkei. Extrem
staugeplagt ist die Strecke von Kroatien nach Serbien über Bajakovo,
von Ungarn nach Serbien über Horgos, von Slowenien nach Kroatien und
zurück sowie die Einreise von Bulgarien in die Türkei bei
Svilengrad/Kapitan Andreewo.
Erfreulich: Ab dem 4. Juli stehen im Pfändertunnel auf der A 14
bei Bregenz beide Röhren für den Verkehr zur Verfügung. Staus sind
dann nur noch in Ausnahmesituationen zu erwarten. Eine positive
Nachricht gibt es auch aus Griechenland. Urlauber, die mit der Fähre
in Patras ankommen und von dort mit dem Auto weiter in Richtung
Korinth oder Athen wollen, haben es in diesem Jahr etwas leichter.
Der Grund: Die Bauarbeiten auf der Schnellstraße A 8/E 65 (Patras -
Athen), die an der Nordküste der Halbinsel Peloponnes entlang führt,
ruhen. Die Behinderungen für den Verkehr sind deshalb geringer als
noch in den Vorjahren.
Pressekontakt:
ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Unternehmenskommunikation
Regina Ammel
Tel.: +49 (0) 89/7676 3475
E-Mail: Regina.Ammel@adac.de
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Datum: 10.06.2013 - 15:43 Uhr
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