Stromversorgung eines wachsenden Stadtteils gesichert

Stromversorgung eines wachsenden Stadtteils gesichert

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Bürgermeister Scholz nimmt neues Umspannwerk HafenCity in Betrieb




(PresseBox) - Nach vierjähriger Bauzeit nahm heute Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz zusammen mit Dr. Dietrich Graf, Technischer Geschäftsführer der Stromnetz Hamburg GmbH, und Pieter Wasmuth, Vattenfall Generalbevollmächtigter für Hamburg und Norddeutschland, das neue Umspannwerk HafenCity in Betrieb. Das modernste Umspannwerk Europas wird rund 12.000 Bewohner des neu entstehenden Stadtteils und Unternehmen mit rund 40.000 Arbeitsplätzen in der HafenCity mit Strom versorgen. Die Baukosten für das Werk beliefen sich auf 20 Millionen Euro.
Im Umspannwerk HafenCity wird Strom von der Hochspannungsebene (110.000 Volt/110 kV) auf die Mittelspannungsebene (10.000 Volt/10 kV) transformiert. Die kompakte 110 kV-Schaltanlage beherbergt Technik der neuesten Generation. So verfügt die Anlage über eine technische Vorrüstung für eine Online-Temperatur­überwachung der 110 kV-Leitung und eine Erdschlussortung und -erfassung, die im Störungsfall eine automatisierte und damit schnellere Fehlererkennung ermöglicht.
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: "Diese Kraftmaschine sorgt für die Stromversorgung der HafenCity, der HafenCity-Universität, der U-Bahn-Linie 4, des Überseequartiers und bald auch der Elbphilharmonie. Hamburg ist mittendrin in der Energiewende. Das Umspannwerk HafenCity leistet einen Beitrag zu diesem großen Projekt und zum Umbau des Hamburger Stromnetzes. Und es passt sich perfekt in die intelligente Infrastruktur dieses neuen Stadtteils ein. Klar ist: Die HafenCity wird immer mehr zum Schaufenster für intelligente Energienutzung. Klar ist auch: Die Energiewende klappt, wenn gute Ingenieure unter guten Rahmenbedingungen an den richtigen Zielen arbeiten können. Wir haben diese Bedingungen verbessert, in dem Senat und Energieversorger eine umfassende energiepolitische Kooperation vereinbart haben. Diese Kooperation hat jetzt konkrete Ergebnisse."
Dr. Dietrich Graf, Technischer Geschäftsführer der Stromnetz Hamburg GmbH: "Das Umspannwerk HafenCity ist nicht nur das modernste Europas, sondern es ist natürlich auch fit für die Zukunft. So verfügt es über eine Ausbaureserve, die mit wachsendem Strombedarf in der HafenCity eine Verdopplung der Leistung erlaubt, und auch eine Landstromversorgung für Kreuzfahrtschiffe könnte angeschlossen werden."


Pieter Wasmuth, Vattenfall Generalbevollmächtigter für Hamburg und Norddeutschland: "Wir haben mit der Stadt Hamburg eine Vielzahl von Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende in Hamburg verabredet. Dazu gehört auch ein intelligentes Netz, das wir hier in der HafenCity exemplarisch erproben. Die HafenCity hat also auch vor diesem Hintergrund für Vattenfall eine besondere Bedeutung."

Als Eigentümer des Stromverteilungsnetzes und der dazugehörigen Netzanlagen sorgt die Stromnetz Hamburg GmbH, ein Unternehmen der Vattenfall Gruppe, für die sichere und zuverlässige Stromversorgung der Hansestadt. Seit Juni 2012 ist die Stadt Hamburg mit 25,1% am Stromnetz beteiligt. Über das Netz werden rund 1,1 Millionen Haushalte und Gewerbetreibende mit Strom versorgt. Die Stromnetz Hamburg GmbH stellt für die Stromkunden den Anschluss und für Stromanbieter den Zugang zum Netz zur Verfügung. Durch das Hamburger Stromnetz fließen jährlich rund 13 Milliarden Kilowattstunden Strom.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Als Eigentümer des Stromverteilungsnetzes und der dazugehörigen Netzanlagen sorgt die Stromnetz Hamburg GmbH, ein Unternehmen der Vattenfall Gruppe, für die sichere und zuverlässige Stromversorgung der Hansestadt. Seit Juni 2012 ist die Stadt Hamburg mit 25,1% am Stromnetz beteiligt. Über das Netz werden rund 1,1 Millionen Haushalte und Gewerbetreibende mit Strom versorgt. Die Stromnetz Hamburg GmbH stellt für die Stromkunden den Anschluss und für Stromanbieter den Zugang zum Netz zur Verfügung. Durch das Hamburger Stromnetz fließen jährlich rund 13 Milliarden Kilowattstunden Strom.



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Datum: 11.06.2013 - 15:35 Uhr
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