High School Amerika und Down Under: Herzklopfen am ersten Schultag zurück in Deutschland
Highschoolberater ec.se befragte Austauschschülerüber ihre Rückkehr nach Hause

(firmenpresse) - (NL/6084488213) Vorfreude, Aufregung, Herzklopfen: Der erste Tag Schule nach einem High School Aufenthalt fühlt sich für viele zurückkehrenden Austauschschüler genauso an wie der erste Tag des Schüleraustauschs. Doch mulmige Gefühle verschwinden schnell, die Mehrheit der Rückkehrer integriert sich binnen weniger Wochen wieder in den deutschen Schulalltag. Das fand Highschoolberater ec.se in einer Umfrage unter ehemaligen Teilnehmern heraus.
Bonn, 12. Juni 2013. Vorfreude, Aufregung, Herzklopfen: Der erste Tag Schule nach einem High School Aufenthalt fühlt sich für viele zurückkehrenden Austauschschüler genauso an wie der erste Tag des Schüleraustauschs. Doch mulmige Gefühle verschwinden schnell, die Mehrheit der Rückkehrer integriert sich binnen weniger Wochen wieder in den deutschen Schulalltag. Das fand Highschoolberater ec.se in einer Umfrage unter ehemaligen Teilnehmern heraus. Die Organisation mit Sitz in Bonn befragte Schüler, die zwischen 2010 und Anfang 2013 einen High School Aufenthalt in den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland verbrachten. Rund 100 von ihnen füllten den Online-Fragebogen aus.
Die allermeisten Befragten hatten einen guten Aufenthalt, wenn auch zum Teil mit einigen Tiefen. So überrascht es nicht, dass fast 80 Prozent der Schüler die neuen Freunde und die Gastfamilie im Ausland nur ungern verlassen hat, auch wenn die meisten sich natürlich auch auf die Familie und die Freunde daheim gefreut haben.
Die Freunde helfen beim Wiedereinstieg
Die wichtigsten Helfer bei der Rückkehr waren die eigenen Freunde, rund drei Viertel aller Schüler nannte die Reintegration in den heimatlichen Freundeskreis als wichtigste Unterstützung, um hier wieder anzukommen, gefolgt von der eigenen Familie. Generell haben die befragten Jugendlichen einen sehr treuen Freundeskreis: Knapp zwei Drittel geben an, sie seien so wieder aufgenommen worden, als wäre ich nie weg gewesen.
Auch Mitschüler integrieren die Rückkehrer zumeist freundlich und zugewandt, Desinteresse oder gar negative Reaktionen sind eher selten. Anders ist es bei der Schulleitung und Lehrern: Nur jeder fünfte gab an, dass die Lehrer generell Interesse an dem Austausch zeigten. Rund die Hälfte der Schüler berichtet von gemischten Reaktionen.
Nur wenige Schulen kümmern sich um ihre Rückkehrer
Bei der Befragung stellte sich heraus, dass nur wenige Schulen High School Rückkehrern besonderes Interesse widmen. 72 Prozent sagten aus, sie seien schlicht an ihre Schule zurückgekehrt. Nur 23 Prozent der Schüler mussten ihre High School Zeugnisse oder das ec.se Teilnahme-Zertifikat vorlegen. Noch weniger Schüler wurden persönlich begrüßt oder erhielten Unterstützungsangebote, etwa um versäumten Stoff nachzuholen.
In den Wochen nach der Rückkehr änderte sich dies nicht grundlegend: Gut 50 Prozent der Schüler erhielten keinerlei Gelegenheit, ihre Erfahrungen im schulischen Rahmen bekannt zu machen. Das ist schade, denn die Erfahrungen aus einem Schüleraustausch lassen sich in viele Unterrichtsfächer integrieren und bieten auch denjenigen, die nicht ins Ausland gehen, die Chance, mehr über fremde Länder und Kulturen zu lernen. Immerhin ein Drittel der Rückkehrer hielt ein Referat im Unterricht, weitere 20 Prozent berichten auf schuleigenen Info-Veranstaltungen oder sind Ansprechpartner für jüngere Schüler.
Die persönliche Wahrnehmung der Schüler selbst ist sehr unterschiedlich. Rund ein Drittel hätte sich mehr Aufmerksamkeit durch Schulleitung und Lehrer gewünscht. Nur 13 Prozent geben an, sie hätten sich über einen netten Empfang gefreut. Dabei haben die Schüler sehr konkrete Vorstellungen, was nach einem High School Aufenthalt sinnvoll wäre: Fast die Hälfte wäre bereit, Referate zu halten oder Jüngere zu informieren. Jeweils gut ein Drittel wünschen sich Info-Blätter oder ein Rückkehrer-Seminar, 25 Prozent fänden es gut, durch die Schulleitung begrüßt zu werden.
Internationale Kompetenzen an deutschen Schulen ungenutzt
Insgesamt zeigt sich, dass der Umgang der deutschen Schule mit High School Rückkehrern vom individuellen Interesse der Lehrer und der Schulleitung abhängig ist. Fehlt dieses, bleiben viele internationale Erfahrungen und Kompetenzen, die den Schulalltag bereichern könnten, ungenutzt. In den Gastländern von Highschoolberater ec.se wird das ganz anders gehandhabt: Schulen nehmen gern Austauschschüler auf, um ihren einheimischen Schülern den Kontakt zu anderen Kulturen zu ermöglichen. So ist es kein Wunder, dass viele Heimkehrer von der herzlichen Aufnahme und der Aufgeschlossenheit ihrer an ihrer ausländischen High School schwärmen.
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ec.se educational consulting & student exchange GmbH berät, vermittelt und betreut Jugendliche und ihre Familien, die sich für einen High School Aufenthalt in den USA, in Kanada, Australien oder Neuseeland entscheiden. Zum Angebot von ec.se zählen öffentliche und private Schulen sowie renommierte Internate/Boarding Schools. Darüber hinaus vermittelt die Organisation Schulabsolventen an ausgewählte Colleges und Universitäten in Kanada. Gründer und Geschäftsführer Thomas Eickel verfügt über langjährige intensive Verbindungen zu Partnerorganisationen und Schulen in Nordamerika sowie Australien/Neuseeland. Das Unternehmen, das im Internet unter highschoolberater.de firmiert, feierte 2012 10-jähriges Bestehen.
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Datum: 12.06.2013 - 14:56 Uhr
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