Ministerin Conrad: Beim Heizen auch Strom erzeugen
ID: 89055
Ministerin Conrad: Beim Heizen auch Strom erzeugen
Nachdem die KWK-Offensive bereits von rheinland-pfälzischen Gasversorgungsunternehmen unterstützt wird, haben jetzt auch 12 rheinland-pfälzische Mineralölhändler gemeinsam mit dem IWO und dem VEH in Kooperation mit der KWK-Offensive ein Förderprogramm für Investitionen in Öl-Mini-BHKWs aufgelegt. Antrags-berechtigt sind alle Kunden, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Öl-Mini-BHKWs schwefelarmes Heizöl von den beteiligten Mineralölhändlern beziehen. Der Förderhöchstbetrag beträgt 1.250 Euro. Zusätzlich dazu fördern drei Gerätehersteller die Anschaffung von Öl-BHKWs in einer Höhe von 200 bis 500 Euro.
Detaillierte Informationen zum Einsatz von Öl-Mini-BHKWs und zu den Bedingungen der Investitionsförderung können der Broschüre "Heizöl intelligenter nutzen" entnommen werden.
Darüber hinaus erhalten Interessierte von der Transferstelle Bingen eine kostenlose und unabhängige Beratung zur Wirtschaftlichkeit des Einsatzes einer stromerzeugenden Heizung für den individuellen Anwendungsfall.
Kraft-Wärme-Kopplung nutzen
Der Erhöhung der Energieeffizienz in industriellen Prozessen sowie bei der Erzeugung von elektrischem Strom und Nutzwärme kommt neben der Energieeinsparung und dem Einsatz erneuerbarer Energien eine entscheidende Rolle bei der wirksamen Reduktion von Treibhausgasen und einem nachhaltigen Umgang mit unseren nur begrenzt verfügbaren fossilen Energieträgern zu.
Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologien nutzen im Vergleich zu einer separaten Strom- und Wärmeerzeugung vorhandene Energieträger hocheffizient aus, schonen fossile und regenerative Ressourcen, verringern die spezifischen Emissionen bei der Strom- und Nutzwärmeerzeugung und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz.
Bei der Stromerzeugung in konventionellen deutschen Kraftwerken werden durchschnittliche Wirkungsgrade von 39 Prozent erzielt. Durch die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung können hingegen Wirkungsgrade in Höhe von über Prozent erreicht werden. Dazu ist es notwendig, dass die bei der Stromerzeugung anfallende Abwärme sinnvoll genutzt wird, z. B. als Prozesswärme in Industrie und Gewerbe oder zur Wohnraumbeheizung.
Um die Kraft-Wärme-Kopplung flächendeckend im Land zu etablieren hat das Land im Jahre 2008 die KWK-Offensive Rheinland-Pfalz gestartet. Erklärtes Ziel der Offensive ist es, in Rheinland-Pfalz bis zum Jahr 2020 den KWK-Anteil am Bruttostrom-verbrauch auf "30 Prozent plus x" zu erhöhen.
Die Offensive informiert und berät landesweit über die Möglichkeiten und Vorteile des Einsatzes von Kraft-Wärme-Kopplung. Umweltministerin Conrad erklärt dazu: "Energieeffizienztechnologien zur dezentralen Erzeugung von Strom unter Nutzung der dabei anfallenden überschüssigen Wärme für Prozess- und Heizzwecke müssen verstärkt am Markt eingeführt werden."
Ein Schwerpunkt der KWK-Offensive bildet die Einführung Strom erzeugender Heizungen in Rheinland-Pfalz. Herkömmliche Gas- und Ölkessel sollen künftig im Rahmen der Heizungserneuerung durch Strom erzeugende Heizungen, wie beispielsweise Mini-BHKWs, ersetzt werden. Der Einsatz solcher Mini-BHKWs kann vor allem für Unternehmen aus Industrie und Handwerk, das Dienstleistungsgewerbe, öffentliche Einrichtungen und Verwaltung, die Wohnungswirtschaft sowie Städte und Gemeinden eine wirtschaftliche Alternative zur separaten Nutzwärmeerzeugung und dem externen Strombezug darstellen.
Investitionen in Anlagen zur Verbesserung der Energieeffizienz, wie z.B BHKW- Anlagen, sowie in den Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen fördert das Land ergänzend u. a. im Rahmen des Förderprogramms "Zinszuschüsse für Investitionen im Bereich der Energieeffizienz und der Energieversorgung einschließlich der Erneuerbaren Energien".
Die Broschüre "Heizöl intelligenter nutzen" ist im Internet zu finden auf der Seite des Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz www.mufv.rlp.de zu finden oder zu bestellen unter Telefon 06131-164468 oder bei karin.klink@mufv.rlp.de
Verantwortlich für den Inhalt:
Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
e-mail: presse@mufv.rlp.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 12.05.2009 - 12:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 89055
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 475 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ministerin Conrad: Beim Heizen auch Strom erzeugen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ministerium für Umwelt und Forsten - Rheinlandpfalz (MUFVRLP) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Ministerium für Umwelt und Forsten - Rheinlandpfalz (MUFVRLP)
Umweltstaatssekretärin Kraege: 'Solar-Module folgen der Sonne und erzeugen so ein Drittel mehr Strom als andere Anlagen' ...
Im bundesweiten Vergleich belegt Rheinland-Pfalz bei der Photovoltaik (installierte Leistung pro Einwohner) und bei der Solarwärmeerzeugung pro Dachfläche Platz drei. In der "Woche der Sonne", die noch bis zum 17. Mai auf die Zukunftsenergie Sonne aufmerksam macht, weiht Umweltstaatssekr
Hans-Hermann Ecke neuer General Manager in Ägypten ...
Hans-Hermann Ecke übernimmt die Verantwortung der ägyptischen Landesgesellschaft von RWE Dea mit Sitz in Kairo. Ab Juni ist Hans-Hermann Ecke als General Manager für die RWE Dea Egypt Branches verantwortlich. Der promovierte Geologe ist seit 1986 bei RWE Dea in verschiedenen Positionen tätig. V
Für den Einstieg in das Klimaservicegeschäft: Vollautomatische Klimaservice-Geräteserie ACS 600/650 von Bosch ...
? Vollautomatische Klimaservice-Geräte für den professionellen wirtschaftlichen Klimaservice ? Werkstattgerechtes, komfortables Bedienkonzept ? Komplettlösungen von Bosch für die Wartung von Klimaanlagen Die neue Klimaservice-Geräteserie ACS 600/650 von Bosch, die auf der Automechanika Fran
Siemens eröffnet Europazentrale für Windgeschäft in Hamburg ...
70 neue Stellen am Standort geplant Siemens weitet seine Windaktivitäten in Deutschland und Europa kräftig aus. Im Rahmen dieses Ausbaus hat Siemens jetzt seine Europazentrale für den Vertrieb und die Projektabwicklung im Windenergiegeschäft in Hamburg angesiedelt. Gleichzeitig wird der Standor




