Vielfältige Ursachen
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Jede dritte Frau hat eine Scheideninfektion
Grafik: Supress (No. 4870)(firmenpresse) - sup.- Ein Problem, über das Frau nicht gerne spricht, obwohl es viele Leidensgefährtinnen gibt: Rund ein Drittel aller Frauen sind in Deutschland durchschnittlich an einer Scheideninfektion erkrankt. Grund für die hohe Anzahl der Betroffenen sind die zahlreichen Ursachen, die eine Infektion im Intimbereich begünstigen können. Dazu gehören z. B. hormonelle Veränderungen, die Frauen bei jedem Zyklus erfahren, besonders ausgeprägt zudem während der Schwangerschaft sowie in und nach den Wechseljahren. Außerdem können die Einnahme von Medikamenten, insbesondere von Antibiotika, aber auch die Antibabypille, die natürliche Balance der Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen. Aggressive Intimhygiene z. B. mit Seife und Waschlappen kann ebenfalls zu Infektionen führen. Seifen wirken alkalisch und können den pH-Wert in der Scheide erhöhen. Voraussetzung für Scheidengesundheit ist jedoch ein saures Milieu (pH-Wert von 3,8 bis 4,5), das viele schützende Milchsäurebakterien (Laktobazillen) enthält. Darüber hinaus können das Tragen von luftundurchlässiger (synthetischer) Unterwäsche und einengender Kleidung Risikofaktoren sein.
Die Symptome für eine Scheideninfektion sind veränderter Ausfluss, oft mit unangenehmem Geruch, sowie Jucken oder Brennen im Bereich des Scheideneingangs. Der Weg zum Frauenarzt lässt sich dann nicht vermeiden. Er wird je nach Verursacher der Infektion bei Bakterien ein Antibiotika und bei Pilzen ein Antimykotika verschreiben. Zum Aufbau einer gesunden Scheidenflora empfiehlt sich parallel die Anwendung von laktobazillenhaltigen Scheidenkapseln (z. B. Gynophilus), um einen Rückfall zu vermeiden. Durch die Kapseln wird die Anzahl der Milchsäurebakterien erhöht, die einen natürlichen Schutzschild gegen die Ausbreitung von schädlichen Keimen bilden und gleichzeitig für ein ausreichend saures Milieu sorgen.
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Datum: 17.06.2013 - 11:04 Uhr
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