DJV protestiert gegen Erdogans Medienhetze
ID: 892107
DJV protestiert gegen Erdogans Medienhetze
Berlin, 17.06.2013 - Der Deutsche Journalisten-Verband hat gegen die Medienhetze des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan protestiert und die Auslandskorrespondenten in der Türkei zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Erdogan hatte am Wochenende einzelne internationale Medien verhöhnt, sie rückten die Türkei in ein schlechtes Licht. Damit schob er ihnen indirekt die Schuld für die aktuellen Proteste in mehreren türkischen Städten in die Schuhe. "Es ist die Aufgabe der Medien, kritisch und unabhängig über die Lage in der Türkei zu berichten", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.
Dass er Journalisten als Drahtzieher der Unruhen an den Pranger zu stellen versuche, passe in sein gestörtes Verhältnis zur Pressefreiheit, habe aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun. "Von einem Regierungschef, der die politische Verantwortung für die grundlose Inhaftierung Dutzender türkischer Journalisten trägt, benötigt die Weltöffentlichkeit keine Belehrungen über die Rolle der Medien."
Der DJV-Vorsitzende forderte die türkische Regierung auf, die Pressefreiheit zu respektieren und die Berichterstattung der Journalistinnen und Journalisten nicht zu behindern oder einzuschränken. "Das gilt auch für die Sicherheitskräfte vor Ort. Die gewaltsamen Übergriffe auf Journalisten müssen sofort beendet werden." Zugleich rief er das Auswärtige Amt auf, in seinen bilateralen Beziehungen mit der Türkei auf die Einhaltung der Pressefreiheit zu pochen.
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13
Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 (0)30/72 62 79 20
Telefax: +49 (0)30/726 27 92 13
Mail: djv@djv.de
URL: www.djv.de
PresseKontakt / Agentur:
Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 (0)30/72 62 79 20
Telefax: +49 (0)30/726 27 92 13
Mail: djv(at)djv.de
URL: www.djv.de
Datum: 17.06.2013 - 12:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 892107
Anzahl Zeichen: 2124
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 293 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"DJV protestiert gegen Erdogans Medienhetze"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutscher Journalisten-Verband (DJV) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Augenzeugen.info heißt das Blog, das der Deutsche Journalisten-Verband am heutigen Mittwoch gestartet hat. Hier kommen Journalistinnen und Journalisten zu Wort, die Opfer von rechtsextremer Gewalt wurden oder Übergriffe auf Journalisten miterlebt haben. Die Augenzeugenberichte in Wort, Bild und
Polen: DJV fordert Rücknahme der Kündigungen beim Rundfunk ...
Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Kündigungen von Journalisten bei den polnischen Rundfunksendern als "politisch motiviert" verurteilt und ihre sofortige Rücknahme gefordert. Unmittelbar nach Inkrafttreten des Mediengesetzes am vergangenen Freitag waren leitende Redakteure mehr
Köln: DJV verurteilt Desinformationspolitik ...
Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Desinformationspolitik der Polizeibehörden zu den Silvester-Gewalttaten in Köln kritisiert. Als skandalös bezeichnete DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall das Verhalten des Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers, der keine Journalistenfragen mehr zu
Weitere Mitteilungen von Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung organisiert internationales Expertentreffen zur Alkoholprävention im Jugendalter ...
Köln 17. Juni 2013. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) trinkt jeder Europäer durchschnittlich 12,5 Liter Reinalkohol pro Jahr, während der Pro-Kopf-Konsum in den USA beispielsweise bei rund 8,7 Litern liegt. Im globalen Vergleich nimmt Europa damit eine traurige Führungsrolle ein: Sowohl u
'Goldman Sachs ? Eine Bank lenkt die Welt' ...
ZDF-Dokumentation wirft Blick hinter die Fassaden des Bankimperiums Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs ist in den vergangenen Jahren zum Symbol für Maßlosigkeit und ausufernde Spekulationen in der Finanzwelt geworden. In der Dokumentation "Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder besucht Schwerpunkt-Kita in Hessen ...
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, hat heute (Montag) die Kita "Jägerhof" der Landeshauptstadt Wiesbaden besucht, eine von bundesweit rund 4.000 Schwerpunkt-Kitas im Rahmen der "Offensive Frühe Chancen". "Sprache eröff
Griechenland-'Rettung': 77 Prozent flossen in Finanzsektor ...
Attac-Recherche zeigt: EU-Krisenpolitik rettet Banken, nicht die Bevölkerung Seit März 2010 haben die Europäische Union (EU) und der Internationale Währungsfonds (IWF) in 23 Tranchen 206,9 Milliarden Euro für die sogenannte "Griechenland-Rettung? eingesetzt. Wofür diese große Summe




