Andreas Pfister mit viel Pech am Salzburgring

Andreas Pfister mit viel Pech am Salzburgring

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In führender Position unverschuldet in Crash verwickelt




(PresseBox) - Das Pfingst-Wochenende vom 17.-19.05.2013 hatte wieder Einiges an Motorsport-Action zu bieten. Am ultraschnellen Salzburgring in Österreich wurden die Läufe 5 & 6 der Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC) ausgetragen. Der Salzburgring ist eine der traditionsreichsten Rennstrecken Europas und ist für sein ?super-schnelles? Layout und einige ?Mut-Kurven? bekannt. Die Rennstrecke ist nur 15 Kilometer von der Stadt Salzburg entfernt, und in Alpen-Panorama gelegen, die Streckenlänge beträgt 4255 Meter.
Mit einer besonders großen Motivation war das ?ADAC Team Nordbayern e.V.? rund um den Rennfahrer Andreas Pfister angereist, denn die Rennen in Österreich stellten die ?Heimrennen? des Teams dar. Nach den guten Platzierungen am Slovakia-Ring ging das Team hochmotiviert und mit guter Stimmung ins Rennwochenende.
In den freien Trainingssitzungen am Freitag und dem Zeittraining zur Ermittlung der Startaufstellung am Samstag zeichnete sich bereits ab, dass das gesamte Starterfeld sehr nahe beieinander liegen würde.
Andreas Pfister dazu: ?Wir wussten bereits im Vorfeld dass wir am Salzburgring wieder alles geben mussten, um im Fahrerfeld ganz Vorne zu stehen. Ich konnte mich auf Startplatz 6 mit nur 3 Zehntel-Sekunden Rückstand auf die Pole-Position qualifizieren, sowie auf den 2ten Rang in der SEAT-Trophy?.
Zu Beginn des ersten Rennens am Sonntag machte Andreas Pfister seinem Ruf als guter Starter alle Ehre und reagierte optimal auf den Verlauf des ?fliegenden Starts?. Bereits nach der ersten Runde war er auf Platz 3 zu finden, und dies in engem Zweikampf mit den Führenden. Nach Ende der dritten Runde nutzte der Rennfahrer aus dem fränkischen seine Chance und setzte in einem sehenswerten Manöver zum Angriff auf den Führenden Petr Fulin (CZ) an, was ihm auch gelang und die Führung sicherte.
Doch beim Herausbeschleunigen auf die lange Gegengerade sollte ihm sein Kontrahent um den Meistertitel einen Strich durch die Rechnung machen. Denn der Spanier Jordi Oriola (SEAT Leon) traf den BMW von Petr Fulin unsanft am Heck, was den Tschechen in einen Dreher zwang. An einer Stelle der Rennstrecke die mit mehr als 180 km/h befahren wird drehte sich der 3er BMW und traf das Rennfahrzeug von Andreas Pfister an der Fahrzeugseite. Für Pfister gab es bei dieser Geschwindigkeit nicht den Hauch einer Chance zu reagieren, und sowohl Pfister als auch Fulin mussten Ihr Rennen in der Leitplanke beenden.


Der Unfallverursacher erhielt eine ?Drive-Through? Boxendurchfahrtsstrafe der Rennleitung
?Ich hatte definitiv keine Möglichkeit auszuweichen und bin natürlich sehr enttäuscht den Rennsieg und wichtige Punkte so verloren zu haben. Der Einschlag in die Leitplanke war ziemlich heftig und ich werde in den nächsten Tagen wahrscheinlich noch mit Kopf- und Nackenschmerzen zu kämpfen haben. Der Unfallverursacher Oriola erhielt zwar eine Boxendurchfahrtsstrafe der Rennleitung, das bringt uns aber die verlorenen Punkte auch nicht zurück. Nun gibt es viel Arbeit um den Rennwagen wieder auf Vordermann zu bringen. so Andreas Pfister.
Weitere Informationen über das Pfister-Racing-Team, den Rennfahrer Andreas Pfister sowie die aktuellen Rennergebnisse finden Sie auf den Homepages www.pfister-racing.de sowie www.a-pfister.com

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Datum: 19.06.2013 - 09:25 Uhr
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