Gemeinsam für den Wirtschaftsstandort
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Wirtschaftsminister Heiko Maas zu Gast in der IHK-Vollversammlung
Kräfte bündeln - Mitmachkultur entwickeln
Maas und Weber setzen auf die Kleinheit und Flexibilität des Saarlandes. Hierdurch bestehe die Möglichkeit, schnell und mit vereinten Kräften Herausforderungen anzunehmen. Diese Chance gelte es zu nutzen. Wirtschaftsminister Heiko Maas: "Das Saarland steht vor großen Herausforderungen. Aber wir werden sie mutig angehen. Wir wollen, dass junge Menschen hier eine gute Zukunft finden, Ausbildung und Sicherheit. Wir wollen weiter optimale Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Wachstum und gute Arbeit schaffen. Das geht nur gemeinsam." IHK-Präsident Dr. Weber: "Wir können und werden nur erfolgreich sein, wenn wir die Kräfte im Land bündeln. Und da sollten sich alle - Politik, Wirtschaft und Arbeitnehmerorganisationen - mit konkreten Beiträgen beteiligen". Um ein substanzielles Engagement der Wirtschaft auch finanziell stemmen zu können, habe die IHK-Vollversammlung bereits eine Rücklage gebildet, die eine entsprechende Finanzierung bis Ende 2017 sichert. Weber: "Das Parlament der Wirtschaft möchte damit ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass sich die Wirtschaft offensiv für die Zukunftssicherung des Landes engagiert. Wir wollen dazu beitragen, hier im Land eine Mitmachkultur zu entwickeln".
Fachkräfte sichern - Ingenieurausbildung stärken
Vieles sei bereits auf dem Weg und in konkreten Initiativen umgesetzt. Dazu zählten nicht zuletzt die gemeinsamen Projekte zur Fachkräftesicherung, die bei der Zentrale für Produktivität und Technologie ZPT angesiedelt sind. "AnschlussDirekt", Servicestelle Arbeit und Leben im Saarland, KompetenzCenter Ü55 und Saarland-Marketing gehörten dazu. Zudem setzten Ministerium, IHK und ME Saar mit der Finanzierung von vier Stiftungsprofessuren an Uni und HTW bereits ein wichtiges Zeichen zur Stärkung der Ingenieurwissenschaften. Weber: "Für eine gute Verfügbarkeit qualifizierter Ingenieure zu sorgen, muss ein Kernanliegen der Wirtschafts- und Industriepolitik hier im Land sein."
Die richtigen Prioritäten setzen
Angesichts knapper Kassen werde es künftig noch schwerer werden, bei Infrastrukturausstattung, Standortattraktivität und Wirtschaftsförderung mit konkurrierenden Regionen Schritt zu halten, so Weber und Maas. Weber: "Im Ringen um knappe Haushaltsmittel ist es daher wichtig, die richtigen Prioritäten zu setzen - und durchzusetzen. Die IHK wird diesen Prozess gerne aktiv unterstützen". Der kürzlich beschlossene Stellenabbau von 2.400 Stellen im Öffentlichen Dienst wird von der IHK ausdrücklich begrüßt. Weber: "Das ist ein notwendiger und richtiger Schritt, der nicht zuletzt durch das konstruktive Mitwirken großer Teile der Arbeitnehmerorganisationen ermöglicht wurde. Ob der Schritt ausreichend groß ist, muss sich allerdings noch zeigen."
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Datum: 25.06.2013 - 07:21 Uhr
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