"Finanztest"-Test: Avanti dilettanti!
ID: 897280
Schaden für einen Verbraucher ausfallen, wenn er sich am aktuellen
Test von Berufsunfähigkeitsversicherungen der Stiftung Warentest
orientiert. Das jedenfalls behauptet der Experte Matthias Helberg aus
Osnabrück.
Was die Berufsunfähigkeitsversicherung angeht, sind sich
eigentlich alle einig: Für Erwerbstätige ist sie eine der beiden
wichtigsten Versicherungen überhaupt. Das Schwierige daran: Nicht nur
die Preise, sondern viele Klauseln im Kleingedruckten unterscheiden
sich erheblich. Nun gibt es auch noch Streit, denn "Finanztest", die
Zeitschrift der Stiftung Warentest, habe bei ihrem jüngsten Test von
Angeboten zur Berufsunfähigkeitsversicherung im Juli-Heft 2013
"unvollständige, lückenhafte, gar dilettantische" Maßstäbe angewandt,
so Helberg auf seiner Homepage http://www.helberg.info .
"Finanztest hat die Anforderungen an die Versicherungsbedingungen
so niedrig angesetzt, dass gleich 3/4 aller Angebote ein "SEHR GUT"
im Test erhalten hat", so der Versicherungsmakler und führt über 20
Punkte auf, die von Stiftung Warentest anscheinend nicht
berücksichtigt worden sein. Sogar eine der "9 1/2" von Finanztest
geprüften Kriterien, die Nachversicherungsgarantie, liefe für einen
der betrachteten Modellkunden selbst beim Testsieger ins Leere.
"Unverantwortlich" sei auch die Berechnung für zwei weitere
Modellkunden, deren Verträge bereits mit 60 Jahren enden sollen,
obwohl die Regelaltersgrenze bereits bei 67 Jahren liege. "Wer mit 60
berufsunfähig ist, wird es aller Voraussicht auch mit 67 noch sein",
so Helberg aus seiner langjährigen Erfahrung. Für den
Verbraucherschutz und die Stiftung Warentest sei dieser Test ein
Desaster. Für den Finanztest-Modellkunden ´Industriemechaniker'
hingegen gehe es im Fall der Fälle um die Existenz: Ihm fehlten dann
besagte 126.000 EUR. Stiftung Warentest hat bislang zu der in der
vergangenen Woche erhobenen Kritik keine Stellungnahme abgegeben.
Pressekontakt:
Matthias Helberg, Versicherungsmakler
Karlstr. 3 D-49074 Osnabrück, Tel.: (0541) 33584-0, Fax: (0541)
33584-20
www.helberg.info E-Mail: info@helberg.info
Twitter: @MatthiasHelberg
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Datum: 25.06.2013 - 10:46 Uhr
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Allein im Jahr 2017 wurden in Deutschland mehr als 420.000 Anträge auf eine Frührente gestellt. Diese Zahl entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Osnabrück und Chemnitz zusammen. Aber nur gut die Hälfte der Antragsteller bekam auch eine meist knapp bemessene Frührente; etwa 228.000 Personen.
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