Auch im Fußball läuft nichts ohne sie: Embedded Systems
Marktstudie des Projektportals GULPüber selbstständige Experten für eingebettete Systeme

(PresseBox) - War der Ball drin oder nicht? Torlinientechnik, die auf Embedded Systems basiert, teilt das Schicksal der meisten eingebetteten Systeme: Sie machen die deutsche Wirtschaft international konkurrenzfähig, sind in unserem Alltag omnipräsent, aber keiner kennt oder sieht sie. Dabei lag der Umsatz mit Embedded Systems laut Branchenverband Bitkom im Jahr 2012 in Deutschland bei über 20 Milliarden Euro und ist um sechs Prozent gewachsen. Die Nachfrage nach selbstständigen Embedded-Spezialisten über GULP ist von 2011 auf 2012 um 25 Prozent gestiegen. Von 2010 bis 2013 haben die bei GULP eingetragenen Embedded-Freelancer ihre Stundensatzforderung um fünf Euro auf nun 69 Euro erhöht. GULP, Projektportal und Personalagentur für externe IT- und Engineering-Spezialisten, analysierte Angebot und Nachfrage auf dem Markt für selbstständige Embedded-Spezialisten.
Beim Fußball-Confederations-Cup in Brasilien im Juni 2013 wurde erstmals eine Torlinientechnik offiziell eingesetzt, die falsche Torentscheidungen vermeiden soll. Getestet wurden in den letzten Monaten verschiedene Systeme, die entweder auf Kameras oder auf Chips und Sensoren basieren. Eines davon, GoalRef, wurde in Deutschland am Fraunhofer-Institut entwickelt und ist eine in den Fußball integrierte Elektronik, die Torentscheidungen über verschlüsselte Funksignale an den Schiedsrichter meldet. Ob der Ball die Torlinie überquert, wird durch Veränderung eines magnetischen Feldes rund um das Tor erkannt.
Steigende Nachfrage nach Embedded-Freelancern
Embedded Systems wie GoalRef bestehen aus Hard- und Softwarekomponenten, die in Verbindung mit Sensoren und Aktoren in sie umgebende technische Systeme eingebettet sind. Sie sind in Produkte der verschiedensten Branchen integriert, zum Beispiel im Fahrzeugbau, in Luft- und Raumfahrt, in der Mobilkommunikation, im Bereich Consumer Electronics sowie in der Medizin-, Haus- und Energietechnik - und im Sport. Der Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich steigt.
So wurden im Jahr 2012 7.844 Embedded-Projektanfragen über das Projektportal GULP an IT-/Engineering-Freelancer zugestellt und damit 25 Prozent mehr als 2011 (6.262 Anfragen). Derzeit liegt der Anteil der Embedded-Anfragen an allen über GULP verschickten Projektanfragen bei 5,9 Prozent - damit liegen sie z.B. auf Augenhöhe mit Unix oder UML. Außerdem wächst die Anzahl der freien Embedded-Spezialisten in der GULP Profiledatenbank stetig: Von Frühling 2010 (1.615) bis Frühling 2013 (2.599) sind es 61 Prozent mehr geworden.
Embedded-Freelancer: Im Schnitt 24 Jahre IT-Erfahrung
Die Freelancer in der GULP Datenbank bringen bereits viel Erfahrung mit: Der durchschnittliche freie Spezialist für Embedded Software ist 48 Jahre alt und kann 24 Jahre Berufserfahrung in der IT vorweisen.
Know-how im Umgang mit begrenzten Ressourcen nötig
Häufig genutzte Programmiersprachen für die Entwicklung der Software sind (Embedded) C oder C++, aber auch OSGi (Java). Auch wenn die Programmiersprachen "gewöhnlich" sind - wegen der begrenzten Ressourcen, die für eingebettete Systeme zur Verfügung stehen, stellt die Softwareentwicklung in diesem Bereich eine besondere Herausforderung dar. Freelancer sollten eingebettete Systeme so strom- und speicherplatzsparend sowie so hitze- und erschütterungsresistent wie möglich entwickeln können.
Es werden viele verschiedene Betriebssysteme eingesetzt, die meisten sind Linux-basiert. Häufig gesucht werden QNX oder VxWorks, oft aber auch die eingebetteten Versionen von Standard-Betriebssystemen (Embedded Linux oder Windows Embedded). Für die Elektronik werden in Embedded Systems in der Regel Mikrocontroller bzw. Mikroprozessoren eingesetzt, in einigen Fällen auch FPGAs oder ASICs.
Desweiteren sind für die Vernetzung mehrerer eingebetteten Systeme Kenntnisse im Bereich TCP/IP bzw. IPv6 und immer öfter auch im Bereich Near Field Comunication NFC (oder Bluetooth) erforderlich, da die Systeme immer häufiger über Funk statt über Kabel miteinander kommunizieren.
Stundensätze seit 2012 um fünf Euro gestiegen
Mit einer durchschnittlichen Stundensatzforderung von 69 Euro liegen die selbstständigen Embedded-Spezialisten fünf Euro unter der durchschnittlichen Forderung aller IT-/Engineering-Freelancer. Im Gegensatz zum Jahr 2010 (64 Euro) haben die Embedded-Freelancer ihre Honorarvorstellung allerdings um fünf Euro erhöht.
"Wachsende Nachfrage und steigendes Angebot sind Zeichen dafür, dass sich auch auf den IT-Projektmarkt durchschlägt, wie wichtig Embedded Systems für den Wirtschaftstandort Deutschland sind", so Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP. "Wo mehr entwickelt und produziert wird, werden mehr Projekte durchgeführt. Für diese werden immer häufiger auch externe Spezialisten gesucht, entweder zur Überbrückung von Lastspitzen oder weil ein bestimmtes Spezialwissen im Unternehmen nicht vorhanden ist und nur kurzzeitig gebraucht wird."
Die GULP Information Services GmbH ist ein führendes Projektportal sowie Personalagentur für die Rekrutierung von hoch qualifizierten externen IT- und Engineering-Spezialisten. 1996 als Internet-Jobbörse von zwei Studienfreunden gegründet, vermittelt GULP heute als klassische Personalagentur Spezialisten in Projekt- und Interim-Management-Positionen. Darüber hinaus bietet GULP ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services zum Markt. Das Unternehmen verzeichnete Anfang März 2013 mehr als 3.300 Projektanbieter, 80.000 eingetragene IT-Experten, davon 12.500 mit Schwerpunkt Engineering, rund 5.000 Manager auf Zeit und über 1,2 Millionen abgewickelte Projektanfragen. GULP beschäftigt derzeit über 190 interne Mitarbeiter und unterhält neben der Zentrale in München Standorte in Frankfurt, Hamburg, Köln und Stuttgart sowie mit der GULP Schweiz AG einen Standort in Zürich. Ziel von GULP ist es, IT- bzw. Engineering-Expertise und Bedarf zusammenzubringen und gemeinsam mit seinen Kunden und Freelancern den IT- und Engineering-Projektmarkt zu gestalten. Mehr Informationen unter www.gulp.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die GULP Information Services GmbH ist ein führendes Projektportal sowie Personalagentur für die Rekrutierung von hoch qualifizierten externen IT- und Engineering-Spezialisten. 1996 als Internet-Jobbörse von zwei Studienfreunden gegründet, vermittelt GULP heute als klassische Personalagentur Spezialisten in Projekt- und Interim-Management-Positionen. Darüber hinaus bietet GULP ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services zum Markt. Das Unternehmen verzeichnete Anfang März 2013 mehr als 3.300 Projektanbieter, 80.000 eingetragene IT-Experten, davon 12.500 mit Schwerpunkt Engineering, rund 5.000 Manager auf Zeit und über 1,2 Millionen abgewickelte Projektanfragen. GULP beschäftigt derzeit über 190 interne Mitarbeiter und unterhält neben der Zentrale in München Standorte in Frankfurt, Hamburg, Köln und Stuttgart sowie mit der GULP Schweiz AG einen Standort in Zürich. Ziel von GULP ist es, IT- bzw. Engineering-Expertise und Bedarf zusammenzubringen und gemeinsam mit seinen Kunden und Freelancern den IT- und Engineering-Projektmarkt zu gestalten. Mehr Informationen unter www.gulp.de
Datum: 26.06.2013 - 10:03 Uhr
Sprache: Deutsch
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München/Zürich
Kategorie:
Bildung & Beruf
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