"Plünderer im Garten Eden: Die Zukunft der Erde" /
ZDF-Wissenschaftsmagazin "Abenteuer Forschung" über die Folgen menschlichen Tuns
ID: 899952
damit unser Denken. In "Plünderer im Garten Eden: Die Zukunft der
Erde", der neuen Folge der ZDF-Wissenschaftsreihe "Abenteuer
Forschung" am Dienstag, 2. Juli 2013, 22.45 Uhr, verfolgt Professor
Harald Lesch die Spuren, die das Zeitalter des Menschen schon jetzt
hinterlassen hat.
Was uns heute als unberührte Natur erscheint, ist in Wirklichkeit
das Produkt menschlicher Eingriffe. Es gibt keine Region auf der
Erde, in der wir nicht unsere Spuren hinterlassen haben. Vom Weltall
aus betrachtet leuchtet unser Planet nachts wie ein Weihnachtsbaum.
Aus der Satellitenperspektive zeigen sich bizarre Formen und
Strukturen auf der Oberfläche. Doch aus der Nähe erweisen sich viele
davon als vom Menschen zugefügte Wunden.
Wir gestalten den Planeten nach unseren Wünschen und mit all
unseren Möglichkeiten. Und oftmals sind wir dann doch von den
Auswirkungen überrascht. Braunkohle aus der Lausitz deckt etwa zehn
Prozent unseres Energiebedarfs. Aber in dort schon aufgegebenen
Tagebauten steigt das Grundwasser und spült Eisenoxid in die Flüsse
und Seen. In Zentralasien sollten Flüsse die Wasserversorgung von
riesigen Baumwollplantagen sichern. Die Folge: Dem Aralsee, dem einst
zweitgrößten Süßwassersee der Erde, fehlt der Nachschub. Er ist
inzwischen schon größtenteils versandet. Und in der nordafrikanischen
Wüste sollen Obst und Gemüse gedeihen. Wasserbauliche Großprojekte
machen es möglich. Noch.
Professor Harald Lesch geht der Frage nach, wie wir unseren
Planeten verändern und wohin uns die technischen Möglichkeiten
führen. Reicht unser Know-how auch, um die Folgen zu bewältigen?
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Fotos sind erhältlich über die ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 -
70-16100, und über
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Datum: 28.06.2013 - 12:20 Uhr
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