Kreditkartenmissbrauch einfacher wie nie - So schnell kann das eigene Konto geplündert werden.
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Der aktuelle Fall von Kreditkartenmissbrauch in Etablissements in Düsseldorf zeigt es deutlich- bei Missbrauch von Kreditkarten durch Händler selbst, sind Kreditkarten unsicherer als Bargeld.
Laut Kreditkartenbedingungen der meisten Banken muss die Bank bei Kreditkartenmissbrauch den Betrag sofort ohne Abzüge erstatten. Dies gilt nicht, wenn der Karteninhaber grob fahrlässig oder sogar vorsätzlich gehandelt hat bzw. sich selbst einen Betrug schuldig macht. Es ist aber wohl abwegig einem Opfer eines Verbrechens Fahrlässigkeit im Umgang mit seiner Kreditkarte vorzuwerfen. Vielmehr sollten mehr Vorsichtsmaßnahmen eingeführt werden, um den kriminiellen Händlern keine Möglichkeit mehr zu geben die Kunden durch Mehrfachbuchungen oder Manipulationen zu betrügen. In China gibt es solche Maßnahmen bereits. Bucht ein Händler einen grösseren Betrag, erfolgt umgehend ein Anruf auf das Mobiltelefon des Kunden, welcher somit telefonisch bestätigen muss, diesen Betrag tatsächlich freigeben zu wollen.Zudem ist die Zahlung nur mit Pin UND Unterschrift möglich. Ab einem bestimmten Betrag muss die Personalausweisnummer auf dem Beleg notiert werden. Dies ist ein System was dem Bürger die Kreditkartenzahlung tatsächlich sicherer macht. In Deutschland scheint eine sichere Zahlung immer noch die Barzahlung zu sein. Eine sicherere Kreditkarte ist eine gesperrte oder gekündigte Kreditkarte. Dies hat das Opfer aus dem geschilderten Fall auch erfahren müssen und hat seine Kreditkarte mittlerweile gekündigt.
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Datum: 04.07.2013 - 08:10 Uhr
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