OECD würdigt duale Prinzipien der Berufsbildung
ID: 904353
OECD würdigt duale Prinzipien der Berufsbildung
- Deutschlandbericht der Studie "Skills beyond School"
- Quennet-Thielen: "Duale Ausbildung ist hervorragende Vorbereitung für das Berufsleben"
Die Studie wurde heute auf einer Fachkonferenz im Rahmen der Berufe-WM "World Skills 2013" in Leipzig vorgestellt und beleuchtet in den teilnehmenden Ländern die Weiterbildungsmöglichkeiten im Anschluss an eine Erstausbildung. In Auftrag gegeben wurde der Deutschlandbericht von Kultusministerkonferenz und BMBF.
"Berufsbildung ist zu einem weltweit anerkannten Schlüsselfaktor für Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und hohe Beschäftigungsquoten geworden", sagte die Staatssekretärin im BMBF, Cornelia Quennet-Thielen. "In vielen Ländern und in vielen Analysen stand die berufliche Bildung lange im Schatten der Hochschulbildung. Zuweilen wurde und wird eine Akademisierung der Berufswelt als Königsweg für mehr Qualifikation und Beschäftigung angesehen. In letzter Zeit aber ist deutlich geworden: Nicht die höchstmögliche Qualifikation ist der Schlüssel, sondern die richtige Qualifikation. Berufliche Bildung nach dem dualen Prinzip wie sie traditionell in Deutschland erfolgt, hat sich in dieser Hinsicht bewährt. Sie belegt, dass die Verbindung von praktischem und theoretischem Lernen eine hervorragende Vorbereitung für das Berufsleben ist. Ein Beleg hierfür ist die im internationalen Vergleich sehr niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland."
In der Studie hebt die OECD hervor, dass das gut ausgebaute Berufsausbildungssystem mit einer relativ geringen Abbrecherquote es jungen Menschen gestatte, gut vorbereitet in den Arbeitsmarkt einzutreten und Arbeitsplätze zu finden, die ihrer Ausbildung und ihrem Qualifikationsniveau entsprechen. Gelobt wird von der OECD auch, dass in Deutschland die Sozialpartner in das duale System "bemerkenswert gut eingebunden" seien.
Anerkannt werden ausdrücklich auch die Reformen der letzten Jahre zur Verbesserung der Wege und Möglichkeiten von beruflich Qualifizierten zur Aufnahme eines Hochschulstudiums. Angesichts der bisher noch nicht ausreichenden Beteiligung an diesen Möglichkeiten empfiehlt die OECD, in diesem Bereich weiter am Abbau der entsprechenden Hindernisse zu arbeiten. Dies erfolgt bereits etwa über die vom BMBF geförderte Initiative ANKOM III, in deren Rahmen an 20 Hochschulen unterschiedliche Maßnahmen für das Studium von beruflich Qualifizierten finanziert werden.
Das BMBF begrüßt den wachsenden Stellenwert, den die berufliche Bildung bei der OECD innehat, und wird auch künftig die mit diesem internationalen Austausch verbundenen Chancen nutzen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.oecd.org/berlin/presse/berufsbildung-deutschland.htm>
BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28 - 30
D - 10115 Berlin
Telefon: (030) 18 57 - 50 50
Fax: (030) 18 57 - 55 51
E-Mail: presse@bmbf.bund.de
URL: http://www.bmbf.de/press/
PresseKontakt / Agentur:
BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28 - 30
D - 10115 Berlin
Telefon: (030) 18 57 - 50 50
Fax: (030) 18 57 - 55 51
E-Mail: presse(at)bmbf.bund.de
URL: http://www.bmbf.de/press/
Datum: 05.07.2013 - 12:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 904353
Anzahl Zeichen: 3962
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 287 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"OECD würdigt duale Prinzipien der Berufsbildung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Lesen und Vorlesen, das Erzählen von Geschichten und das Erleben der deutschen Sprache sind für Flüchtlingsfamilien wichtige Hilfestellungen zur Integration und zur Orientierung in unserem Land. Deshalb hat die Stiftung Lesen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das drei
Ausbildungsbilanz 2015 liegt vor ...
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Ergebnisse der Erhebung über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum 30. September 2015 vorgelegt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist in diesem Jahr mit 522.200 gegenüber dem Vorjahr stabil. Die Zahl der betrieb
Was kostet uns der Klimawandel? ...
Hitze, starker Regen, Meeresspiegelanstieg, Hochwasser- und Sturmereignisse - all diese Phänomene scheinen im Zuge des Klimawandels vermehrt und stärker aufzutreten. Sie führen zu erheblichen Schäden an öffentlichen Infrastrukturen, privaten Vermögenswerten, der menschlichen Gesundheit und
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
"ttt - titel thesen temperamente" am 7. Juli 2013 "ttt" kommt am Sonntag, 7. Juli 2013, um 23.25 Uhr, vom Hessischen Rundfunk und hat folgende Themen: ...
Mandelas Fotograf "ttt" über Jürgen Schadeberg und seine legendären Bilder von Südafrikas Nationalhelden Das Foto, auf dem Nelson Mandela durch die Gitterstäbe seiner Zelle auf Robben Island schaut, gilt als eins der 50 eindrucksvollsten Bilder des 20. Jahrhunderts. Aufgeno
Autorin mit Hirn, Herz und Humor ...
Drei Monate zuvor wagte sie mit 19 satirischen Kurztexten "Das liegt am Wetter" (Amazon, eBook: 0,99 Euro, Print: 4,98 Euro) den Schritt in das Selfpublishing über KDP bei Amazon. Bereits in den ersten zwei Monaten verkaufte sich ihr Erstlingswerk mehr als 1.000-mal bei dem Online-Buchhan
"Ich bin einängstlicher Mensch" - Carla Bruni im Nido-Interview ...
Die Sängerin Carla Bruni, 45, hält sich für einen ängstlichen Menschen. "Meine Angst ist jedoch unbestimmt. Ich glaube, man ist einfach ängstlich, so wie man blond oder brünett ist", erklärt sie im Interview mit dem Familienmagazin Nido (Ausgabe 7-8/2013, ab heute im Handel). Nur
Neue OZ: Kommentar zu Auszeichnungen / Frieden ...
Aus Laudatoren werden Preisträger Thematische Kurzatmigkeit kann man der Jury des Remarque-Friedenspreises wahrlich nicht vorwerfen. Das ist gut so, auch wenn dafür die diesjährige Wahl in mancherlei Hinsicht nicht überraschend ist. Die Jury pflegt offenbar lieber eine gewisse inhaltlich




