(Korrektur: Bilanz 2012: Große Herausforderungen für die HSE / 09.07.2013, 13.24 Uhr)
ID: 906299
vierten Absatz. Anstatt "von 18,4 auf 12,6 Millionen kWh" muss es
"von 18,4 auf 12,6 Milliarden kWh" heißen. Es folgt die korrigierte
Meldung:
Zusammenfassung
- 1,97 Mrd. Euro Konzernumsatzerlöse (2011: 2,3 Mrd. Euro)
- 85,54 Millionen Euro Bilanzgewinn
- Gesamtinvestitionen von 188 Millionen Euro
- 290 MW Kraftwerksleistung in Bau und Betrieb
Ein schärferer Wettbewerb, sinkende Erlöse in den Netzen und
Rahmenbedingungen, die neue hocheffiziente Gaskraftwerke aus dem
Strommarkt drängen, belasten derzeit die Bilanzen der HSE und anderer
Energieversorger. "Die Energiewende stellt auch uns vor gewaltige
Herausforderungen. Aber die HSE war immer schon ein Unternehmen mit
der Kraft zur Neuausrichtung. Dies werden wir auch jetzt nutzen, um
die richtigen unternehmerischen Antworten zu finden und gestärkt aus
diesem Prozess hervorzugehen", sagte die neue
HSE-Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig bei der
Bilanzkonferenz des Darmstädter Unternehmens am Dienstag
(09.07.2013). Dabei stehen für Wolff-Hertwig drei Dinge fest:
"Erstens: HSE und ENTEGA werden wieder deutlicher in Darmstadt und
der Region präsent sein. Hier liegen unsere Wurzeln, hier haben wir
unsere wichtigsten Kunden. Zweitens ist uns wichtig, dass wir den
günstigen Preis und die hohe Qualität unserer Produkte wieder
zusammen kommunizieren. Und drittens ist es selbstverständlich, dass
wir der Nachhaltigkeit verpflichtet bleiben."
Wolff-Hertwig präsentierte gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen
Dr. Kristian Kassebohm und Andreas Niedermaier die Geschäftszahlen
für das Jahr 2012. Demnach sanken die Umsatzerlöse im HSE-Konzern von
2,3 Milliarden Euro im Jahr 2011 auf 1,97 Milliarden Euro in 2012.
Der Jahresüberschuss reduzierte sich drastisch von 32,36 Millionen
Euro im Jahre 2011 auf 1,92 Millionen Euro im vergangenen Jahr.
Verantwortlich dafür ist eine Reihe von Sondereffekten. So stieg
alleine die Steuerbelastung aufgrund des Wegfalls positiver
Einmaleffekte um acht Millionen Euro. In Höhe von zehn Millionen Euro
wurde eine außerordentliche Abschreibung auf das Gasturbinenkraftwerk
in Darmstadt notwendig, für das Gemeinschaftskraftwerk Irsching
musste die HSE acht Millionen Euro abschreiben. Schließlich war eine
Rückstellung in Höhe von acht Millionen Euro für das laufende
Wasser-Kartellverfahren notwendig.
"Trotz des unbefriedigenden Geschäftsergebnisses in 2012 gelingt
es uns, die gegenüber unseren Anteilseignern gemachten Zusagen
einzuhalten und in diesem Jahr eine Sonderausschüttung in Höhe von
85,54 Millionen Euro auszuweisen", so Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.
Dies wird durch einmalige Sondereffekte wie der Entnahme einer
Gewinnrücklage und Erträgen aus einer Kapitalherabsetzung bei der HSE
Netz AG möglich. "Die Ausschüttung in diesem Jahr bleibt ein
Sonderfall, in Zukunft werden wir wieder zu einem für die HSE
normalen Dividendenniveau zurückfinden", so Wolff-Hertwig.
Der Strom- und Erdgasabsatz der HSE blieb stabil. Zwar sank der
Stromabsatz insgesamt von 18,4 auf 12,6 Milliarden kWh. Dies ist aber
in der Hauptsache auf das Ausscheiden der Stadtwerke München aus dem
gemeinsamen Vertriebsunternehmen Citiworks zurückzuführen. Rein auf
die HSE-Gesellschaften ENTEGA Privatkunden, ENTEGA Geschäftskunden
und eben bezogen sank der Stromabsatz nur geringfügig von 6,8 auf 6,5
Milliarden Kilowattstunden. Die Erdgaslieferungen des HSE-Konzerns
beliefen sich im Jahr 2012 auf rund 8,2 Milliarden Kilowattstunden
(2011: 6,8 Mrd. kWh). Der Trinkwasserabsatz stieg leicht auf 13,6
Millionen Kubikmeter (2011: 13,3).
Der Fokus der Investitionen lag im vergangenen Jahr erneut auf dem
Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft. Im
vergangenen Jahr hat die HSE vier Windparkprojekte in Hessen und
Frankreich mit einer Gesamtleistung von 33,5 Megawatt (MW) in Betrieb
genommen. Wesentlich für die HSE ist zudem der 24,9-prozentige Anteil
am ersten frei finanzierten Offshore-Windpark Global Tech I in der
Nordsee." Mit unserem Anteil werden wir ab dem Frühjahr 2014 rund
115.000 Haushalte mit Ökostrom beliefern können", so Wolff-Hertwig.
Insgesamt flossen damit seit 2008 rund 843 Millionen Euro in
regenerative Erzeugungsanlagen. Dies ist mehr als 80 Prozent dessen,
was die HSE in ihrem Investitionsprogramm vorgesehen hat. Gemessen am
Umsatz hat das Unternehmen damit eine Investitionsquote in
Erneuerbare von 8,55 Prozent.
Pressekontakt:
HSE-Konzernkommunikation
Michael Ortmanns
Telefon: 06151 701-1160
Telefax: 06151 701-1169
E-Mail: presse@hse.ag
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.07.2013 - 16:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 906299
Anzahl Zeichen: 5196
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Darmstadt
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 208 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"(Korrektur: Bilanz 2012: Große Herausforderungen für die HSE / 09.07.2013, 13.24 Uhr)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
HEAG Südhessische Energie AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von HEAG Südhessische Energie AG
Brandrisiken erkennen und minimieren ...
Bisher haben 120 Photovoltaik-Anlagen in Deutschland einen Brand ausgelöst. Bei derzeit 1,3 Millionen installierten Anlagen ist diese Feuerursache also viel seltener als durch Medienberichte vermittelt wird. Der TÜV Rheinland und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE untersuchen
Der bITMaster sichert Solaranlagen ...
Diebstahl - und Beschädigungsanzeigen bei Solaranlagen sind signifikant und Investitionen in Solar- bzw. Photovoltaikanlagen gehen jährlich in Millionenhöhe. Unweigerlich steigt auch das Interesse an hochwertigen Solarkomponenten, ob in kommerziellen Solarparkanlagen oder am Solarmodul a
EnviroChemie baut Abwasserrecyclinganlage für die Solarindustrie in Katar ...
EnviroChemie erhielt im Juni von einem Produktionsbetrieb für Polysiliziumprodukte in Katar den Auftrag, in den nächsten Monaten eine schlüsselfertige Abwasserbehandlungs- und Wasserrecyclinganlage in Katar zu errichten. Die Anlage wird Abwasser aus der Produktion in mehreren Stufen chemisch-phy
Panasonic HIT® Module für Umweltbundesamt in Berlin ausgewählt ...
München, 09. Juli 2013 – Als das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung einen Zusatzbau für das Umweltbundesamt beschloss, wurden gleichzeitig strenge Auflagen für den Neubau festgesetzt: als Nullenergiehaus soll der gesamte Energiebedarf vor Ort durch nachhaltig regenerative Energieerzeugung




