Kleinstkinderbetreuung: DStGB: Enorme Anstrengungen der Städte und Gemeinden zeigen Wirkung!
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erfreut über das enorme Engagement der Städte und Gemeinden beim
Krippenausbau. "Die heute von Bundesfamilienministerin Schröder
veröffentlichen Zahlen belegen, dass die Städte und Gemeinden unter
enormen Anstrengungen den Krippenausbau zu Ihrer Priorität gemacht
haben, erklärte das geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen
Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg heute in Berlin.
Zum Stichtag 30. Juni 2013 stehen über 710.000 Plätze für Kinder
unter drei Jahren zur Verfügung. Knapp 100.000 zusätzliche Plätze
befinden sich in Planung und werden in den nächsten Monaten
schrittweise zur Verfügung stehen. Im Vergleich zum Jahr 2006 sind
bis heute annähernd 425.000 Betreuungsplätze geschaffen worden. "Es
zeigt sich, dass die Städte und Gemeinden, aber auch Bund, Länder und
die Wirtschaft diesen großen organisatorischen, personellen und auch
finanziellen Kraftakt geschafft haben. Damit ist auch ein wichtiges
Zeichen gesetzt für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf",
so Landsberg.
Gleichwohl bleibt noch viel zu tun, gerade mit Blick auf fehlende
Erzieherinnen und Erzieher, was laut Landsberg mehr und mehr zum
Problem wird: "Was wir brauchen, sind zusätzliche gemeinsame
Kraftanstrengungen von Ländern, Kommunen und Ausbildungsstätten mit
breiter Unterstützung etwa vom Bund, der Wirtschaft, den
Gewerkschaften und den Wohlfahrtsverbänden.
Der Krippenausbau wird zum 01. August 2013 nicht beendet sein. Um
die geschaffenen Betreuungsplätze zu erhalten und weiter auszubauen
sind langfristig finanzielle Mittel des Bundes und insbesondere der
Länder notwendig. Priorität muss hierbei eine nachhaltige finanzielle
Beteiligung an den Betriebskosten für Betreuungsplätze haben.
Es wird vielerorts gelingen, den Rechtsanspruch zu erfüllen.
"Gleichzeitig sollte man aber auch vor übertriebenen Erwartungen der
Eltern warnen. Nicht jedes Kind wird direkt um die Ecke betreut
werden können. Auch der zeitliche Rahmen wird von Ort zu Ort
unterschiedlich sein", so Landsberg abschließen.
Pressekontakt:
Kontakt:
Franz-Reinhard Habbel
Sprecher des DStGB
Tel.: 030/77307-225
E-Mail: Franz-Reinhard.Habbel@dstgb.de
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Datum: 11.07.2013 - 10:56 Uhr
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