Frischer Wind im Klimaschutz
ID: 911915
Frischer Wind im Klimaschutz
KlimaDiskurs.NRW e.V. geht an den Start
Der Diskurs über Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen gewinnt an Dynamik. Ab heute widmet sich der KlimaDiskurs.NRW e.V. insbesondere den Interessensgegensätzen beim Klimaschutz im wichtigsten Industrie- und Energieland Deutschlands. Der gemeinnützige Verein, der mit seiner Auftaktveranstaltung KLIMA.SALON heute die Arbeit aufnimmt, bringt künftig gezielt konfliktäre Parteien aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik in Debatten und geschützten Gesprächen zusammen. Damit begleitet er gleichermaßen konstruktiv und kritisch die zentralen klima- und energiepolitischen Prozesse in NRW. Zu den ersten Schwerpunktthemen gehören die Akzeptanz gegenüber Erneuerbaren Energien, die Bezahlbarkeit der Energiewende sowie die zukünftige Rolle der Braunkohle im NRW-Energiemix.
"Mit der Gründung des KlimaDiskurs.NRW haben wir eine bundesweit einzigartige Plattform geschaffen, die es nicht nur ermöglicht, Fragen des Klimaschutzes und der Energiewende gesellschaftlich breit zu diskutieren, sondern auch Lösungen für Konfliktfälle anzubieten", so Dirk Jansen, Mitglied des Vorstands. "Klimaschutz muss eine Gemeinschaftsaufgabe sein, um Chancen der ökologischen Modernisierung zu nutzen und den Strukturwandel zu meistern. Mit dem Klimaschutzgesetz und dem Klimaschutzplan NRW sind schon wichtige Prozesse in Gang gesetzt worden, die es nun auszugestalten gilt", führt er weiter aus.
BUND NRW, das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW, NABU NRW sowie die Verbraucherzentrale NRW initiierten den Verein. Ziel ist es, einen Zusammenschluss von Akteuren aus allen relevanten Sektoren zu bilden. Die Stadtwerke Düsseldorf sind das erste Mitglied aus der Wirtschaft. "Die Herausforderungen des Klimawandels können nur in einem kontinuierlichen Entwicklungs- und vor allem Umsetzungsprozess gelöst werden", so Thomas Kemper, Generalbevollmächtigter der Stadtwerke Düsseldorf. "Hierfür ist der neue Verein ein wichtiger Baustein". Im Rahmen verschiedener Veranstaltungsformate möchte der KlimaDiskurs.NRW vernetzen und neue Lösungen in den zum Teil festgefahrenen Klimaschutzdiskussionen entwickeln.
Der KlimaDiskurs.NRW wird von der Stiftung Mercator und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen in gleichen Anteilen mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro gefördert. "Zentrale Akteure unter einem unabhängigen Dach zu bündeln, ist eine große Herausforderung und gleichzeitig eine große Chance, die Entwicklungen im Klimaschutz in NRW zu beschleunigen", begründet Dr. Alfred Buß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, die Förderung. Dr. Lars Grotewold von der Stiftung Mercator erläutert: "Wir setzen uns mit einer Reihe von Initiativen für das Gelingen der Energiewende ein. Im KlimaDiskurs.NRW sehen wir großes Potenzial, Zielkonflikte und Interessenunterschiede konstruktiv zu erörtern und tragfähige Lösungsoptionen für aktiven Klimaschutz mitzugestalten."
Stiftung Mercator GmbH
Postfach 10 14 13
45014 Essen
Telefon: +49 (0)201 245 22 54
Telefax: +49 (0)201 245 22 22
Mail: info@stiftung-mercator.de
PresseKontakt / Agentur:
Stiftung Mercator GmbH
Postfach 10 14 13
45014 Essen
Telefon: +49 (0)201 245 22 54
Telefax: +49 (0)201 245 22 22
Mail: info(at)stiftung-mercator.de
Datum: 18.07.2013 - 12:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 911915
Anzahl Zeichen: 3514
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 296 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frischer Wind im Klimaschutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stiftung Mercator (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
SVR-Forschungsbereich legt Studie zu Ausmaß und Folgen von Bildungssegregation an Schulen in Deutschland vor. In Städten ist ein hohes Ausmaß der Entmischung der Schülerschaft festzustellen. Lernbedingungen an segregierten Schulen sind oftmals ungünstig. Aber: Der Anteil von Schülern mit Mig
OECD: Kulturelle Bildung fördert Innovationskompetenzen ...
Aktuelle Studie der OECD unterstreicht den Wert kultureller Bildung und empfiehlt OECD-Ländern, kulturelle Bildung weiter zu stärken Eine von der Stiftung Mercator geförderte Studie der OECD auf der Basis von über 500 internationalen empirischen Untersuchungen zeigt: Kulturelle Bildung förde
Das ?Laboratorium der Objekte? an der Universität Jena nimmt seine Arbeit auf ...
Auftakt der Vortragsreihe "Laborberichte - Vorträge aus den Universitätssammlungen" mit Prof. Dr. Ernst Seidl, Leiter des Museums der Universität Tübingen (MUT), am 12. Juni 2013, 18 Uhr (Jena) In diesen Tagen nimmt die Projektgruppe "Laboratorium der Objekte" ihre Arbei
Weitere Mitteilungen von Stiftung Mercator
DBU: 2012 Engagement für die Energiewende intensiviert ...
Insgesamt seit 1991 über 3.800 Projekte zu Energie und Klimaschutz mit 530 Millionen Euro gefördert Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind seit der Gründung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Schwerpunkte. "2012 haben wir unser langjähriges Engagement für
Batterie Know-how aus erster Hand ...
Grundlegendes Verständnis über Batterietechnologien sowie Managementsysteme und Simulationsmodelle bilden die Grundlage für erfolgreiche Produktentwicklungen. Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des elektrischen Bordnetzes von modernen Autos steigen kontinuierlich.
smartmove wird fünf ...
Berlin, Juli 2013: smartmove blickt auf fünf erfolgreiche Jahre als Prozessdienstleister für die Energiewirtschaft zurück. Fünf Jahre, in denen sich die Energiebranche umfassend gewandelt hat, nicht zuletzt durch die Energiewende. Mittlerweile beschäftigt smartmove über 140 Mitarbeiter/-innen,
Schnelle und umfassende Information per Online-Zugriff ...
Die enmore consulting ag und die ITC AG bündeln ab sofort ihre Kräfte und arbeiten gemeinsam an der effektiven Automatisierung der Datenaustauschprozesse zwischen den energiewirtschaftlichen Portallösungen der ITC und den vielfältigen Back-End-Plattformen der Versorgungsbranche. Beide Partner se




