Ikeas Doppelmoral: Massenkonsum beim Krebsessen statt Umweltschutz

Ikeas Doppelmoral: Massenkonsum beim Krebsessen statt Umweltschutz

ID: 912492

ppelmoral: Massenkonsum beim Krebsessen statt Umweltschutz


In über zwanzig deutschen Ikea-Filialen finden zwischen Juli und September die "Ikea Family Krebsessen" statt, darunter Berlin, Hamburg, Düsseldorf - diese Woche gab es das Angebot in Köln. Der Deutsche Tierschutzbund fordert bereits seit Jahren den Möbelriesen auf, auf diese grausame Veranstaltung zu verzichten. Für das Ikea-Fest sterben jährlich tausende Tiere, indem sie bei vollem Bewusstsein in kochendem Wasser getötet werden. Die Krebse werden in China gefangen und getötet und gelangen dann unter dem Deckmantel der schwedischen Tradition nach Deutschland. Ikea unterstützt damit aktiv Tierquälerei und degradiert durch die Aufforderung zum Massenkonsum die Tiere zur Billigware. Der Verband fordert Ikea auf, endlich Verantwortung für Tiere und Umwelt zu übernehmen, so wie sie es in ihrer Werbung anpreisen. Besucher des Einrichtungshauses sollten das Essen boykottieren und damit ein Zeichen für den Tierschutz setzen.

"Diese Doppelmoral von Ikea ist unfassbar: Auf der einen Seite werben sie mit ihrem Einsatz für die Umwelt und auf der anderen Seite rufen sie zum hemmungslosen Konsum von Krebsen auf. Ikea spricht sich auf seiner Internetseite klar gegen Tierquälerei aus und verharmlost dann den qualvollen Tod tausender Tiere als Feinschmecker-Erlebnis für die ganze Familie", kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. "Ikea muss sich endlich seiner besonderen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft stellen, die sie in ihrer Eigenwerbung anpreisen", so Schröder weiter.

Das Leiden der Krebse

Für das beworbene Krebsessen werden lebende Krebse in kochendes Wasser geworfen. Der Todeskampf der Tiere kann mehrere Minuten dauern. Dabei zeigen die Krustentiere Fluchtbewegungen, die keine reinen Reflexe sind, sondern Verhaltensreaktionen auf einen schmerzhaften Reiz. Verschiedene Wissenschaftler haben in Studien nachgewiesen, dass Krustentiere durchaus Schmerzen und Leiden empfinden können. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat erkannt, dass Handlungsbedarf nötig ist und hat deswegen ein Forschungsvorhaben zu vergleichenden Untersuchungen zur tiergerechten Betäubung oder Tötung von Krebstieren initiiert. Die Ergebnisse stehen noch aus. Auch wenn die Tötung mit kochendem Wasser derzeit nach der Tierschutz-Schlachtverordnung zufolge erlaubt ist, ändert dies nichts daran, dass es für die Tiere qualvoll ist. Der Deutsche Tierschutzbund fordert ein generelles Verbot dieser grausamen Tötungsmethode.



(pressrelations) - enkonsum beim Krebsessen statt Umweltschutz


In über zwanzig deutschen Ikea-Filialen finden zwischen Juli und September die "Ikea Family Krebsessen" statt, darunter Berlin, Hamburg, Düsseldorf - diese Woche gab es das Angebot in Köln. Der Deutsche Tierschutzbund fordert bereits seit Jahren den Möbelriesen auf, auf diese grausame Veranstaltung zu verzichten. Für das Ikea-Fest sterben jährlich tausende Tiere, indem sie bei vollem Bewusstsein in kochendem Wasser getötet werden. Die Krebse werden in China gefangen und getötet und gelangen dann unter dem Deckmantel der schwedischen Tradition nach Deutschland. Ikea unterstützt damit aktiv Tierquälerei und degradiert durch die Aufforderung zum Massenkonsum die Tiere zur Billigware. Der Verband fordert Ikea auf, endlich Verantwortung für Tiere und Umwelt zu übernehmen, so wie sie es in ihrer Werbung anpreisen. Besucher des Einrichtungshauses sollten das Essen boykottieren und damit ein Zeichen für den Tierschutz setzen.

"Diese Doppelmoral von Ikea ist unfassbar: Auf der einen Seite werben sie mit ihrem Einsatz für die Umwelt und auf der anderen Seite rufen sie zum hemmungslosen Konsum von Krebsen auf. Ikea spricht sich auf seiner Internetseite klar gegen Tierquälerei aus und verharmlost dann den qualvollen Tod tausender Tiere als Feinschmecker-Erlebnis für die ganze Familie", kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. "Ikea muss sich endlich seiner besonderen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft stellen, die sie in ihrer Eigenwerbung anpreisen", so Schröder weiter.

Das Leiden der Krebse

Für das beworbene Krebsessen werden lebende Krebse in kochendes Wasser geworfen. Der Todeskampf der Tiere kann mehrere Minuten dauern. Dabei zeigen die Krustentiere Fluchtbewegungen, die keine reinen Reflexe sind, sondern Verhaltensreaktionen auf einen schmerzhaften Reiz. Verschiedene Wissenschaftler haben in Studien nachgewiesen, dass Krustentiere durchaus Schmerzen und Leiden empfinden können. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat erkannt, dass Handlungsbedarf nötig ist und hat deswegen ein Forschungsvorhaben zu vergleichenden Untersuchungen zur tiergerechten Betäubung oder Tötung von Krebstieren initiiert. Die Ergebnisse stehen noch aus. Auch wenn die Tötung mit kochendem Wasser derzeit nach der Tierschutz-Schlachtverordnung zufolge erlaubt ist, ändert dies nichts daran, dass es für die Tiere qualvoll ist. Der Deutsche Tierschutzbund fordert ein generelles Verbot dieser grausamen Tötungsmethode.


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Baumschulallee 15
53115 Bonn

Telefon: +49-(0)228-60496-24
Telefax: +49-(0)228-60496-41

Mail: presse(at)tierschutzbund.de



drucken  als PDF  Gigantisch: Die größte Gasturbine der Welt Stadtwerke Emden migrieren zu Schleupen.CS
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 19.07.2013 - 10:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 912492
Anzahl Zeichen: 5457

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 368 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ikeas Doppelmoral: Massenkonsum beim Krebsessen statt Umweltschutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutscher Tierschutzbund (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Die größte Tierschutzeinrichtung des Nordens feiert runden Geburtstag ...
Vor zehn Jahren wurde das Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld des Deutschen Tierschutzbundes offiziell eröffnet. Mehr als 3.200 Tiere hat das Zentrum seitdem gerettet, betreut und aufgepäppelt. Das Jubiläum wird am kommenden Sonntag (14. Juli) gefeiert. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr stehe

Tag der offenen Tür in der Akademie für Tierschutz ...
"Hereinspaziert!" - so lautet die Devise am Donnerstag, 18. Juli, in der Neubiberger Spechtstraße. Hier, am Sitz der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes, werden zwischen 11 und 17 Uhr die Türen offen gehalten für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Arb

Wildtierverbot für Zirkusse in der Stadt Bonn droht zu kippen ...
Der Deutsche Tierschutzbund und der Tierschutzverein Bonn und Umgebung appellieren an den Stadtrat, das Wildtierverbot für Zirkusse in Bonn aufrechtzuerhalten. Dass diese Entscheidung scheinbar aufgehoben werden soll, belegt eine Beschlussvorlage der Verwaltung. Anlass sind Bedenken der zuständi


Weitere Mitteilungen von Deutscher Tierschutzbund


Effiziente Biogasanlagen mithilfe leistungsfähiger Prozessmesstechnik ...
Auf der 3. VDI-Fachkonferenz "Prozessmesstechnik an Biogasanlagen" am 9. und 10. Oktober 2013 in Kassel präsentieren Experten praxisnah Verfahren, um durch Prozessüberwachung die Anlageneffizienz zu steigern Der steigende Kostendruck und die sich ändernden Anforderungen an den

Gigantisch: Die größte Gasturbine der Welt ...
Deutsche Ingenieure haben eine Turbine gebaut, die alle bisher existierenden übertrifft. Das berichtet die Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe 8/2013, ab heute im Handel). Die Turbine erzeugt so viel Energie, dass sie eine Millionenstadt mit Strom versorgen kann. Sie ist 13 Meter lang, fünf Meter

Internationale Solar und Photovoltaikprojekte von iKratos werden sehr gefragt ...
Weißenohe, 18.07.2013 Solartechnik aus Weißenohe ist nicht nur regional auch international beliebt. Solartechnik wird weltweit immer günstiger. Dank des deutschen Marktes aber auch der günstigen Produktionskosten durch China, ist Solartechnik aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Weltweit wi

Dimmbar LED Panel neu im Sortiment von ledlager.de ...
Die LED Technik erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Fast täglich gibt es neue LED Produkte auf dem Beleuchtungsmarkt welche mit einer noch besseren Technik und Effizienz um die Gunst der Kunden buhlen. Ein häufiges Problem bei LED Lampen und LED Panel ist dabei die Dimmbarkeit welc


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z