Stratus Technologies warnt vor Backup-Falle
Eschborn, 23. Juli 2013 – Backups können Unternehmen in trügerischer Sicherheit wiegen: Für die Aufrechterhaltung des IT-Betriebs sind sie zwar unverzichtbar, für sich alleine aber auch unzureichend. Hochverfügbarkeits-Experte Stratus Technologies warnt vor einer gefährlichen Fehleinschätzung.
* Beim Ausfall eines Servers kann es – je nach Komplexität des Systems und der Art der Störung – Stunden bis Tage dauern, ehe das System wieder voll arbeitsfähig ist: Zunächst muss die Störungsursache identifiziert und behoben werden, dann können das System wieder hochgefahren und die Daten des Backups eingespielt werden. Der kniffligste Teil ist die Rekonstruktion der Daten, die zwischen der letzten Backup-Sicherung und dem Ausfall verlorengegangen sind.
* Neu initialisierte Systeme sind meist nicht im selben Zustand wie das vorherige; daher sind mehr oder weniger umfangreiche Konfigurationen nötig, bevor das System wieder in den produktiven Betrieb gehen kann.
* Je nach Umfang der Daten kann allein das Recovery der gesicherten Daten mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
* Bei gravierenderen Hardware-Fehlern, beispielsweise beim Defekt eines Mainboards, muss außerdem mit erheblichem Zeitbedarf für die Beschaffung und Installation von Ersatz- und Austauschteilen gerechnet werden.
Auch das Bereithalten von Reserve-Systemen, seien es einzelne Komponenten oder komplette Server, ändert an dieser Problematik grundsätzlich nichts, denn diese Systeme müssen erst betriebsbereit gemacht werden, ehe sie die Backup-Daten aufnehmen können.
Zur Sicherstellung einer ständigen Betriebsbereitschaft der für Unternehmen heute lebenswichtigen IT-Systeme ist es daher unverzichtbar, diese hochverfügbar zu machen, so dass bei einer Hardware-Störung der Betrieb mit einem automatisch synchron geführten System fortgesetzt werden kann.
Dafür stehen heute mehrere Technologien zur Verfügung, mit denen unterschiedliche Hochverfügbarkeitsniveaus realisiert werden können:
* Fehlertolerante Server wie die ftServer von Stratus Technologies sind komplett redundant aufgebaut, alle wichtigen Komponenten sind doppelt vorhanden, so dass beim Ausfall eines Bauteils der Betrieb nahtlos fortgesetzt werden kann. Alternativ dazu kann mit der Software-Lösung Stratus everRun Fehlertoleranz auf Standard-Servern realisiert werden.
* Die Hochverfügbarkeits-Software-Lösung Stratus Avance verbindet zwei separate Server und synchronisiert laufend alle Daten, so dass bei einem Ausfall die Anwendungen innerhalb weniger Minuten wieder betriebsbereit sind.
"Wer sich ausschließlich auf Backups verlässt, geht ein hohes Risiko ein", erklärt Ulrich Lenz, Leiter des EMEA Availability Consulting bei Stratus in Eschborn. "In der mehr oder weniger langen Phase bis die Daten des Backups wieder im Betrieb verfügbar sind, ist ein Unternehmen nicht arbeitsfähig, die IT befindet sich dann in einer Backup-Falle. In einer Welt, die auf dem Always-On-Prinzip beruht, akzeptieren dies Kunden und Geschäftspartner nicht mehr. Die Folgeschäden für das Unternehmen können daher erheblich sein."
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Über Stratus
Stratus Technologies Inc. mit Firmensitz in Maynard, Massachusetts, USA, liefert seinen Kunden Lösungen für die "Always-On World", in der eine 24x7x365-Verfügbarkeit unverzichtbar ist. Anwendungen und Infrastrukturen müssen ständig verfügbar sein, weil selbst eine kurzfristige Betriebsunterbrechung zu immensen Folgeschäden führen kann. Das Portfolio von Stratus umfasst fehlertolerante Serversysteme für Standardbetriebssysteme, sowie High-Availability und fehlertolerante Softwareprodukte. Abgerundet werden die Produktangebote durch ein umfangreiches Dienstleistungs- und Supportangebot. Der deutsche Hauptsitz von Stratus ist in Eschborn.
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Datum: 23.07.2013 - 12:44 Uhr
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