Conterganopfer erhalten jetzt angemessene Entschädigungen - ein jahrzehntelanger Missstand geht zu Ende
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ein Vielfaches erhöhte Renten, die künftig, je nach Schweregrad der
Behinderung, monatlich zwischen 612 und 6912 Euro betragen. Damit
geht die jahrzehntelange Unterversorgung der Geschädigten zu Ende, so
Christian Stürmer, Vorsitzender des Contergannetzwerkes Deutschland
e.V.
Bei "Contergan" handelt es sich um den größten Pharmaskandal der
Bundesrepublik Deutschland: 10.000 Opfer, tausende tote Kinder, wovon
heute noch rd. 2700 Betroffene leben. Der Staat stellte die
Schädigungsfirma Grünenthal von allen Haftungspflichten per Gesetz
frei, ohne bisher selbst für eine angemessene Kompensation zu sorgen.
Die Betroffenen mussten, wenn sie überhaupt arbeitsfähig sind,
zumeist verfrüht aus dem Erwerbsleben ausscheiden; Assistenz- und
Pflegekosten konnten großteils nicht aufgebracht werden.
Erreicht werden konnten die jetzigen Leistungserhöhungen, indem
die CDA Baden-Württemberg dem Contergannetzwerk Türen zu wesentlichen
Politikern geöffnet hat. Hieraufhin bewirkte der Landesvorsitzende
der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl, am 31.01.2013 bei der
Bundeskanzlerin, dass die Leistungserhöhung (im Umfang von jährlich
120 Millionen Euro), auf die Tagesordnung des Koalitionsausschusses
der Bundesregierung kam. "Das war der Durchbruch unseres jahrelangen
Kampfes, wofür sind wir sehr dankbar sind", so Christian Stürmer.
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Christian Stürmer
Email: law@stuermerweb.de
Tel.: 0711/3101676 und 01727935325
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Datum: 31.07.2013 - 12:08 Uhr
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