Sicherheit im Beruf - Zahl der Arbeitsunfälle ist zurückgegangen (AUDIO)
ID: 919563
Anmoderationsvorschlag:
Von der Leiter gestürzt, mit dem Messer abgerutscht oder auf dem
Weg zur Firma verunglückt: So etwas kann jedem Arbeitnehmer
passieren. Laut der frisch veröffentlichten Unfallstatistk der
Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gab es 2012 aber
deutlich weniger Arbeitsunfälle als im Jahr zuvor.
O-Ton 1 (Dr. Joachim Breuer, 0:19 Min.): "Im Jahr 2012 hatte die
gesetzliche Unfallversicherung eine Zahl von rund 890.000
Arbeitsunfällen zu vermelden. Das heißt, jeder 40. Arbeitnehmer
erleidet etwa einen Arbeitsunfall im Jahr. Das ist viel, aber das ist
weniger als es in den Jahren vorher war."
Sprecherin: Sagt der Hauptgeschäftsführer der DGUV Dr. Joachim
Breuer. Die Hauptgründe für einen Arbeitsunfall sind dabei übrigens
schon lange nicht mehr...
O-Ton 2 (Dr. Joachim Breuer, 0:19 Min.): "...,dass jemand mit der
Hand in eine Druckmaschine gerät oder mit einem Transportgefährt
umfällt. Das gibt es auch, aber die häufigste Unfallursache ist immer
noch das vermeintlich simple Stolpern, Rutschen, Stürzen - meistens
über Unordnung oder Unaufmerksamkeit am Arbeitsplatz verursacht."
Sprecherin: Alles Dinge also, die sich im Prinzip leicht vermeiden
lassen, wenn man sich die Gefahrenquellen immer wieder vor Augen
führt und nicht nachlässig wird.
O-Ton 3 (Dr. Joachim Breuer, 0:11 Min.): "Letzen Endes sind unsere
Regeln, unsere Anweisungen ja nicht dazu da, dass man sie an die Wand
hängt und sagt, hier hängt also ein Warnschild, sondern sind dafür
gedacht, dass es ins Bewusstsein geht."
Sprecherin: Denn wie heißt es doch so schön: Vorbeugen ist besser
als Heilen. Genau das gilt auch für alle, die glauben, ihr
Arbeitsplatz würde sie krankmachen. In so einem Fall möglichst
schnell den Betriebsarzt einschalten und den Arbeitgeber informieren.
O-Ton 4 (Dr. Joachim Breuer, 0:20 Min.): "Wir kümmern uns dann
darum, ob es Zusammenhänge zwischen Arbeit und Krankheit gibt. Dazu
brauchen wir aber die offene und freie Aussage: 'Ich habe an diesem
und jenem Arbeitsplatz gearbeitet, ich hatte Lärm, ich hatte einmal
mit Fasern oder mit Staub zu tun.' Und dann haben wir Anhaltspunkte,
um auch dem nachzugehen."
Sprecherin: Die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse
leitet dann die nötige Heilbehandlung ein. Übrigens: Allein im
letzten Jahr wurde bei rund 35.000 Versicherten eine Berufskrankheit
festgestellt. Wie in den Vorjahren führten Hauterkrankungen die Liste
der häufigsten Berufskrankheiten an.
Abmoderationsvorschlag:
Ein Beitrag von Jessica Martin. Mehr zu den Angeboten der
Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zu Unfallprävention und
Berufskrankheiten erfahren Sie im Internet bei der Deutschen
Gesetzlichen Unfallversicherung unter www.dguv.de.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.
Pressekontakt:
Stefan Boltz
Tel.:030/288763768
Mail:presse@dguv.de
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Datum: 01.08.2013 - 10:00 Uhr
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