Neue OZ: China
ID: 924545
Chinas Kommunisten sind nervös. Anders lässt sich die Warnung vor
einem Kollaps wie dem der Sowjetunion nicht bewerten. Doch statt das
Volk einzuschüchtern, muss die neue Führung endlich die Themen
anpacken, die sie auf ihre Agenda gesetzt hat: nachhaltiges Wachstum
sowie den Kampf gegen Korruption, Umweltverschmutzung und das soziale
Gefälle. Sonst wird auch die Propaganda sie nicht retten.
Das Reich der Mitte hat eine eindrucksvolle ökonomische Aufholjagd
hinter sich, die den Lebensstandard der meisten Chinesen erhöht hat.
Doch von dem Wachstum haben längst nicht alle profitiert. Während
viele Stadtbewohner reicher wurden, blieb die Landbevölkerung arm:
Ihr Jahreseinkommen liegt im Schnitt bei weniger als 800 Euro,
während Städter pro Kopf rund 2400 Euro jährlich verdienen.
Rückläufiges Wachstum, steigende Arbeitslosenzahlen sowie
ethnische Konflikte in dem Vielvölkerreich bergen weiteren
Sprengstoff. Nur politische Reformen können diese Probleme
entschärfen. Letztlich muss sich die kommunistische Partei auch von
ihrem Machtanspruch trennen. Doch statt den Griff zu lockern,
verstärkt sie die Verfolgung von Dissidenten.
Wenn sie sich mit dem Ende der Sowjetunion beschäftigen, stoßen
Chinas Kommunisten vielleicht auf einen Satz, der damals fiel: "Wer
zu spät kommt, den bestraft das Leben." Sie sollten ihn beherzigen.
Manuel Glasfort
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.08.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 924545
Anzahl Zeichen: 1716
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 259 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: China"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Journalist Ulf Poschardt rät Bundeskanzler Friedrich Merz zu einer optischen Veränderung. Auf die Frage, ob sich Merz seine markante "Haarinsel" abrasieren sollte, antwortete Poschardt im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz): "Ja. Auf jeden Fall. Ich versteh's
Niedersächsischer IG-Metall-Chef zur VW-Krise: "Die Zeichen stehen auf Konflikt" / Thorsten Gröger kritisiert "Kommunikationsdesaster" des VW-Vorstands - schließt Streiks 2027 n ...
Der niedersächsische Bezirksvorsitzende der IG Metall in Niedersachsen kritisiert die diskutierten Sparpläne bei Volkswagen und die Kommunikation des Konzernvorstands. "Die Zeichen stehen auf Konflikt", sagte Thorsten Gröger im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (n
Verschwundener Windkraft-Betrüger Hendrik Holt: Flughafenbetreiber schließt Flucht via Flughafen Rostock aus / Karsten Lauth: "Das können wir garantieren - alles ist schriftlich dokumentiert&q ...
Nach der Flucht des Windkraftbetrügers Hendrik Holt aus einem Berliner Gefängnis hat die Betreiberfirma des Flughafens Rostock-Laage eine Ausreise Holts via Rostock ausgeschlossen. "Wir können garantieren, dass Hendrik Holt nicht über den Flughafen Rostock-Laage ausgereist ist", sagte
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu USA / Geheimdienste / Deutschland ...
Mehr Sachlichkeit wäre angebracht In Großbritannien, Frankreich oder den USA hält sich die Aufregung über den NSA-Ausspähskandal in Grenzen - im Unterschied zu Deutschland. Warum? Möglich, dass hierzulande prinzipiell größeres Misstrauen herrscht. Angesichts der Erfahrungen aus den Zei
Neue OZ: Kommentar zu Inland / Verkehr ...
Probates Mittel Drei, zwei, eins, los: Das Herunterzählen der Sekunden an Fußgängerampeln erhöht die Sicherheit für die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Das jedenfalls zeigen Untersuchungen des ADAC nach Pilotversuchen in deutschen Großstädten. Die Rotlicht-Verstöße seien um ein Dri
OV: Bisher eine Mogelpackung Zum Start der Inklusion an den Grundschulen Von Ulrich Suffner ...
Der Start der Inklusion in den Grundschulen ist eine Mogelpackung. Das sagen Eltern von Kindern mit Förderbedarf. Sie haben die intensive Hilfe in staatlichen und kirchlichen Förderzentren im Kreis Vechta schätzen gelernt. Sie misstrauen den Versprechungen aus Hannover, ihre Kinder würden an
OV: Ein gefährlicher Mann Thema: Eiszeit zwischen Putin und Obama Von Dirk Dasenbrock ...
Der gefährlichste Mann der Welt? Wladimir Putin. Er ist der neue Zar des Riesenreichs. Das von seiner Entourage, einer kleinen Klicke von Vertrauten an den maßgeblichen Stellen, diktatorisch verwaltet wird. Von freier Presse oder Justiz längst keine Spur mehr. Ein Unterdrückungsregime. Wobei




