IW Köln ergänzt analytisches Besteck
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IW Köln ergänzt analytisches Besteck
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat ein neues Modell entwickelt, mit dem sich die Entwicklung der Konjunktur in Deutschland noch besser abbilden lässt. Es dient insbesondere dazu, konjunkturelle Schwankungen unter die Lupe zu nehmen.
So lässt sich ermitteln, wie lange es dauert, bis eine Volkswirtschaft nach einer oder mehreren Krisen in ihren Gleichgewichtszustand zurückfindet. Experten sprechen von einem DSGE-Modell - die Abkürzung steht für Dynamic Stochastic General Equilibrium.
Mithilfe des IW-Modells lässt sich zum Beispiel die komplizierte Situation der deutschen Wirtschaft in der Rezession von 2009 nachzeichnen und erklären. Demnach basierte der Konjunktureinbruch sowohl auf der geringeren Auslandsnachfrage als auch auf dem Rückgang der Produktivität.
Durch Erweiterungen kann das Modell künftig auch dazu genutzt werden, die Wirkung von Konjunkturprogrammen, von Änderungen im Steuersystem oder von geldpolitischen Maßnahmen zu untersuchen. Beispielsweise könnte die aktuell drängende Frage analysiert werden, welche Auswirkungen die Käufe von Staatsanleihen durch die Zentralbanken auf die gesamtwirtschaftliche Stabilität haben.
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Datum: 14.08.2013 - 13:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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