Wasserkraftpotenzial in Wachstumsländern
Wasserkraftpotenzial in Wachstumsländern
Von den erwarteten 720 GW, die bis 2035 weltweit an Wasserkraft-Kapazität neu installiert werden, entfallen prognosegemäß auf Brasilien 46 GW, auf Russland 18 GW, Indien installiert 76 GW und China 193 GW. In Europa ist das Potenzial ungleich verteilt. Während es in den EU-15-Ländern nahezu erschöpft ist, verfügen andere Länder über noch unerschlossene Reserven. Dass Aquila Capital unter anderem auf die Türkei als Standort setzt, hat gute Gründe: Von den möglichen 128 Terrawatt (TWh) aus Wasserkraft werden dort bislang lediglich 36 Prozent bzw. 46 TWh genutzt. Doch dies könnte sich bald ändern: Beim Ziel der türkischen Regierung, das Land in Energiefragen unabhängiger zu machen, soll der Wasserkraftausbau einen wichtigen Beitrag leisten.
Zur Finanzierung der Projekte sind zunehmend auch ausländische Investoren gefragt. Hier gilt es, nicht nur das Potenzial im Blick zu haben, sondern auch die Risiken. Gerade in aufstrebenden Volkswirtschaften sind die marktspezifischen, rechtlichen und politischen Risiken oftmals hoch. Bei Investitionen in die Infrastruktur müssen vielfältige Faktoren berücksichtigt werden, zum Beispiel Genehmigungen, Konzessionen oder Garantien auf technische Komponenten, betont Stiehler. So haben staatliche Eingriffe, Ämter- und Machtmissbrauch sowie Probleme in der Unternehmensführung das Vertrauen westlicher Investoren in viele BRIC-Staaten erschüttert.
Als Indikator für das Länderrisiko empfiehlt Stiehler das Investment Grade Rating eines Landes. Dies gibt u.a. Auskunft über die Freiheit der unternehmerischen Betätigung sowie die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Investoren vorfinden. Investoren sollten zudem darauf achten, dass die Abnahme des produzierten Stroms sichergestellt ist. Es sollte entweder eine staatlich garantierte Mindesteinspeisevergütung vorliegen oder die Möglichkeit bestehen, Strom über regulierte Marktplätze bzw. Strombörsen mit ausreichender Liquidität zu verkaufen. Für aussichtsreiche Investitionen in Wachstumsländern besteht zudem die Möglichkeit, eine Investitionsgarantie der Bundesregierung zu erhalten. Die staatliche Garantie trägt dafür Sorge, dass die Investoren bezüglich politischer Risiken genauso gestellt sind, wie bei einer Investition in Deutschland. Für den Aquila® HydropowerINVEST IV, der in der Türkei investiert, haben wir diese beantragt und entsprechend genehmigt bekommen, schließt Stiehler. Der Aquila® HydropowerINVEST IV befindet sich noch bis zum 31.08.2013 im Vertrieb.
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Über Aquila Capital:
Aquila Capital wurde 2001 gegründet und zählt zu den führenden Investmentgesellschaften für Alternative Investments und Sachwertinvestitionen. Das Unternehmen entwickelt Anlagestrategien, die von den langfristigen demografischen und strukturverändernden Trends der Weltwirtschaft zu Beginn des neuen Jahrhunderts getragen werden, die nachhaltige und volkswirtschaftlich sinnvolle Erträge generieren und eine geringe Korrelation mit traditionellen Assetklassen aufweisen. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, nutzt Aquila Capital das Know-how hochqualifizierter Investmentteams.
Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg und neun weiteren Standorten, unter anderem in Zürich, London, Frankfurt und Singapur. Weltweit beschäftigt die Gruppe über 250 Mitarbeiter und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von über 7,5 Mrd. Euro.
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Datum: 15.08.2013 - 13:17 Uhr
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