Weniger Dieselruß - gut fürs Klima - Berlin zeigt, wie es geht
ID: 92750
Weniger Dieselruß - gut fürs Klima - Berlin zeigt, wie es geht
Martin Schlegel, Verkehrsreferent des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin, betonte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der Kampagne: *Berlin ist derzeit bundesweit führend bei der Bekämpfung von Luftschadstoffen. Damit werden vor allem die Berlinerinnen und Berliner entlastet, die an verkehrsreichen Straßen wohnen." Schlegel lobte insbesondere die frühzeitige Informationspolitik des Berliner Senats, die zur raschen Flottenerneuerung geführt habe sowie den Beschluss, die Umweltzone ab 2010 zu verschärfen. Vorbildlich sei auch die Ausstattung fast aller rund 1400 BVG-Busse mit einem Partikelfilter.
Dieselruß sei allerdings nicht nur gesundheitsschädlich, sondern belaste nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen auch das Klima, erläuterte Michael Müller-Görnert, Verkehrsexperte des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und Vertreter der Kampagne *Rußfrei fürs Klima". So beschleunigten auf dem Schnee der Arktis abgelagerte Rußpartikel aus Europa maßgeblich das Abschmelzen des Nordpoleises. Hauptverursacher für Dieselruß sei der Verkehr. Entsprechend forderte Müller-Görnert: *Wir müssen schnell handeln, um die Rußemissionen flächendeckend drastisch zu verringern. Der erste Schritt ist das Nachrüsten aller Dieselmotoren mit wirksamen Rußfiltern. Und zwar nicht nur bei Pkw und Nutzfahrzeugen, sondern auch bei stationären Maschinen, Schienenfahrzeugen und Schiffsmotoren, die mit Diesel betrieben werden." Berlin müsse vor allem bei Baumaschinen handeln und sich zudem für bundesweite Regelungen einsetzen.
Der öffentliche und nichtmotorisierte Verkehr spiele ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Rußminderung. Marion Laube, Vorsitzende des VCD Nordost, betonte:*Wer zu Fuß geht oder mit dem Rad fährt, produziert keinen Dieselruß. Gerade in einer fortschrittlichen Stadt wie Berlin, wo die Hälfte der Haushalte kein Auto besitzt, muss die Politik vor allem den Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr fördern." Nach ihrer Ansicht bedürfe der Radverkehr einer noch viel stärkeren Unterstützung, und der Fußverkehr müsse als Politikfeld in Berlin erst noch entdeckt werden. Sie forderte vom Senat, im Stadtentwicklungsplan Verkehr eine Strategie zur Steigerung des Fußverkehrs zu integrieren. Nur so könne Berlin glaubhaft das Klima und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen.
Hintergrundpapier zur Kampagne zum Download unter www.vcd.org/partikelfilter.html.
Bei Rückfragen:
Almut Gaude, VCD-Pressesprecherin,
Fon 030/280351-12,
Mobil 0171/6052409,
E-Mail presse@vcd.org,
Internet www.vcd.org ;
Martin Schlegel,
Verkehrsreferent BUND Berlin,
Fon 030/ 78 79 00-17,
E-Mail: mschlegel@bund-berlin.de ,
Internet www.bund-berlin.de ;
Marion Laube, Landevorsitzende VCD Nordost,
Fon 030/44 63 664,
E-Mail marion.laube@vcd-nordost.de ,
Internet www.vcd-nordost.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 28.05.2009 - 20:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 92750
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 630 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weniger Dieselruß - gut fürs Klima - Berlin zeigt, wie es geht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
VCD - Verkehrsclub Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesregierung behindert Innovationen und Klimaschutz Berlin, 25. Juni 2013. Gestern Abend haben sich Vertreter von EU-Staaten, Europaparlament und EU-Kommission in Brüssel auf einen Kompromiss zu einem neuen CO2-Grenzwert für Pkw für das Jahr 2020 geeinigt. Der durchschnittliche CO2-Aussto
Autohersteller tricksen EU-Richtlinie zu Autoklimaanlagen aus ...
Daimler, VW Co. hebeln die Vorgaben zu klimafreundlicheren Kältemitteln in Autoklimaanlagen aus und schaden der Umwelt Europaweit umgehen Automobilhersteller mit rechtswidrigen Tricks die geltenden EU-Vorgaben für Autoklimaanlagen. Gemeinsam mit dem ökologischen Verkehrsclub VCD fordert di
Neuwagen sollen langfristig sparsamer werden ...
Entscheidung des Europaparlaments kommt Autoindustrie nur teilweise entgegen Der federführende Umweltausschuss des Europarlaments hat heute über den Vorschlag der EU-Kommission zur Fortführung der CO2-Grenzwerte für Pkw abgestimmt. Dabei ging es im Wesentlichen um die Modalitäten, wie Auto
Weitere Mitteilungen von VCD - Verkehrsclub Deutschland
Presse-Information: Consórcio Modular - ein einmaliges Produktionssystem für Brasilien ...
weltweit einmalig - das Lkw-Werk von MAN Latin America im brasilianischen Resende. Nirgendwo sonst sind die Zulieferbetriebe so stark in die Produktion von Lkw und Busfahrgestelle eingebunden - Hand in Hand, unter einem Dach. Mit der Übernahme des brasilianischen Marktführers wurde MAN zum weltwe
Bahn fahren mit Bio-Siegel - 'natürlich genießen' in den Bordrestaurants ...
Überspringen: Bahn fahren mit Bio-Siegel - "natürlich genießen" in den Bordrestaurants Im Juni gibt es saisonale fränkische Gerichte von Spitzenkoch Stefan Rottner / ICE-T Flotte ab sofort mit einheitlichem Restaurant im Einsatz (Nürnberg, 28. Mai 2009) Saisonale fränkische Küche z
Der neue Eos White Night liebt Kontraste ...
Wolfsburg, 28. Mai 2009 - Beim neuen Eos White Night dreht sich alles um den Kontrast von Schwarz und Weiß: Die Karosserie ist weiß, Elemente wie das Dach, der Kühlergrill und die Spiegel-kappen sind in schwarz gehalten. Das Sondermodell ist ab sofort bestellbar. Der Eos White Night bietet ein
Deutschland macht den Weg frei für einen einheitlichen europäischen Luftraum ...
im Luftverkehr werden künftig vermieden Anlässlich der heutigen Debatte im Plenum des Deutschen Bundestages zur Deutschen Flugsicherung erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer MdB sowie der zuständige Berichterstatter, Norbert Königshofen MdB: Die




