POSTBANK ERWARTET ÖLPREIS BEI 65 DOLLAR PER JAHRESFRIST
ID: 92754
POSTBANK ERWARTET ÖLPREIS BEI 65 DOLLAR PER JAHRESFRIST
Ölnachfrage eingebrochen und zunächst schwach
Nach Ansicht der Postbank Volkswirte rechtfertigen die fundamentalen Daten vorerst keinen deutlicheren Anstieg des Ölpreises. Die durch die Finanzmarktkrise verstärkte konjunkturelle Baisse und die entsprechend sinkende Nachfrage nach Erdöl haben den Preis für das schwarze Gold seit dem Allzeithoch von Juli 2008 in den Keller gehen lassen. Im laufenden Jahr wird die globale Nachfrage nach dem wichtigen Rohstoff deutlich stärker sinken als 2008.
Inzwischen gibt es zwar immer mehr Anzeichen dafür, dass das Konjunkturtal global durchschritten ist. Gleichwohl sinkt die Wirtschaftsleistung gerade in den Industrieländern immer noch bzw. wird im laufenden Quartal bestenfalls stagnieren. Für den weiteren Jahresverlauf rechnet die Postbank mit einer nur moderaten Belebung der Konjunktur in den USA, der Eurozone und Japan. Dies dürfte die Ölnachfrage vorerst dämpfen. Trotz einiger Anzeichen dafür, dass vor allem das große chinesische Konjunkturpaket bereits Wirkung zeigt, spricht gegen einen Durchmarsch des Ölpreises aber auch der momentan noch hohe Lagerbestand an dem Rohstoff, der zunächst abgebaut werden müsste, um den Weg für einen nachhaltig stärkeren Ölpreis zu ebnen.
Knappes Ölangebot eher längerfristig ein Problem
Längerfristig könnte die jüngste Rezession aber durchaus die Saat für einen größeren Angebotsengpass legen. Denn im Zuge der Finanzmarktkrise sind die Investitionen in die Ölexploration, in die Ölförderung bzw. in die -weiterverarbeitung zurückgestellt worden. Die Zahl der weltweit in Benutzung befindlichen Bohrinseln ist im Verlauf eines Jahres um rund ein Drittel auf 2055 im April gefallen. Die Internationale Energieagentur spricht von um 15 bis 20 Prozent verringerten Investitionen in diesem Jahr. Wenn die globale Ölnachfrage wieder etwas deutlicher anzieht, was vor 2010 nicht zu erwarten ist, dürften Knappheitsängste wieder stärker in den Fokus rücken und ein, wenn nicht gar der treibende Faktor für den Ölpreis werden. Die Rolle von Spekulanten ist dabei umstritten. Vermutlich verstärken sie ohnehin eingeschlagene Preistrends.
War in den vergangenen Wochen mit Blick auf die Positionen der Spekulanten am Markt eher eine Unentschlossenheit darüber festzustellen, in welche Richtung die Reise gehen könnte, haben aktuell die Wetten auf steigende Preise wieder zugenommen.
Die vollständige Studie "Postbank Perspektiven" für den Juni und zurückliegende Monate finden Sie auch im Internet unter www.postbank.de/research.
Pressekontakt:
Joachim Strunk
+49 228 920 12100
joachim.strunk@postbank.de
DIE POSTBANK WIRD 100 JAHRE ALT
Die Postbank feiert 2009 ihren 100. Geburtstag. Mit der Gründung von 13 Postscheckämtern und der Einführung des Postüberweisungs- und Scheckverkehrs durch die damalige Reichspost zum 1. Januar 1909 begann die Erfolgsgeschichte. Heute ist die Postbank mit 14,0 Millionen Kunden Deutschlands größte Privatkundenbank und mit rund 21.000 Beschäftigten und einer Bilanzsumme von 241 Milliarden Euro einer der großen Finanzdienstleister Deutschlands.
Weitere Informationen unter www.postbank.de/100Jahre
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 28.05.2009 - 20:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 92754
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 573 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"POSTBANK ERWARTET ÖLPREIS BEI 65 DOLLAR PER JAHRESFRIST"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Postbank AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Postbank investiert in ihr Filialnetz und bietet ihren Kunden einen neuen digitalen Service an. In bundesweit 100 Postbank Finanzcentern erhalten sie zukünftig einfach und schnell ihre persönliche SCHUFA-Bonitätsauskunft direkt zum Mitnehmen. Das Serviceangebot wird in Kooperation mit der SCH
Postbank bereitet sich auf nächstes Kapitel der Firmengeschichte vor ...
- Erfolgreicher Verlauf des Geschäftsjahrs 2014 - Gute wirtschaftliche Ausgangsbasis für angestrebten Börsengang gelegt - Transformationsprozess weit voran geschritten - Hauptversammlung findet in Bochum statt Mit einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre als w
DEUTSCHE SIND 40 STUNDEN PRO WOCHE IM INTERNET ...
- Großangelegte Studie zeigt wachsende Beliebtheit digitaler Kommunikation - Berliner am längsten im Netz, Bayern eher Online-Muffel - Parallel wächst der Wunsch nach mehr persönlichem Kontakt Die Deutschen sind aktuell 40 Stunden in der Woche im World Wide Web unterwegs - eine durchsch
Weitere Mitteilungen von Deutsche Postbank AG
Die Krise nutzen: neue Wege in der Mitarbeitermotivation ...
Die Mitarbeiter trotz Konjunkturflaute zu motivieren, gehört zu den großen Herausforderungen für Unternehmen in der Krise. Zu oft fehlen ihnen dabei die Kreativität und der Mut, neue Wege zu beschreiten. Beispiel Sabbaticals: Der flexible Umgang mit Auszeiten ist bisher nur in jedem zehnten deut
Scope vergibt A-Rating für SHB Renditefonds 6 ...
Das Rendite-Wertschwankungsverhältnis (Volatilität) stellt die in Berlin an-sässige Scope Analysis GmbH in den Mittelpunkt ihrer Bewertung. Vor die-sem Hintergrund bewertete Scope auch die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 6 KG des marktführenden Anbieters von Immobi-lienf
Märklin-Fans greifen zur Selbsthilfe ...
Nach nur wenigen neuen Perspektiven, die sich aus der Märklin-Gläubigerversammlung vom 25.05.09 ergeben haben, geht die Initiative Märklinhilfe nun einen Schritt weiter. Zur Rettung und Übernahme von Märklin hatten Dr. Norbert Scholz und Stefan Göttlich die MLT Modelleisenbahnen Beteiligungsge
Tourismuspolitische Leitlinien zur Stärkung des Standortes Deutschland nutzen ...
Bundesländer, Städte, Kommunen und die Tourismuswirtschaft gefordert Zum Ergebnis der Öffentlichen Anhörung des Tourismus-Ausschusses des Deutschen Bundestages zu den Tourismuspolitischen Leitlinien der Bundesregierung erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsf




