BLUTVERGIESSEN IN ÄGYPTEN STOPPEN!
ID: 928929
BLUTVERGIESSEN IN ÄGYPTEN STOPPEN!
- Internationales Treffen von Amnesty-Vertretern in Berlin
- Protestaktion mit Nofretete-Masken und Demonstration vor der ägyptischen Botschaft
"Angesichts der schockierenden Zahl der Todesfälle der vergangenen Tage fordert Amnesty International umfassende, unabhängige und effektive Untersuchungen des Vorgehens der ägyptischen Sicherheitskräfte", sagt Salil Shetty, Internationaler Generalsekretär von Amnesty International. "Alle, die für den Einsatz oder die Anordnung der ungerechtfertigten tödlichen Gewalt verantwortlich sind, müssen zur Rechenschaft gezogen werden."
Amnesty hat in den vergangenen Wochen auch Menschenrechtsverstöße auf Seiten der Mursi-Anhänger dokumentiert. Diese dürften jedoch nicht als Vorwand genutzt werden, um gegen alle Mitglieder der Muslimbrüderschaft vorzugehen und dabei auch keinen Unterschied zwischen gewaltbereiten Demonstrierenden und denen zu machen, die friedlich ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen, so Salil Shetty.
"Amnesty International verurteilt die exzessive Gewalt der Sicherheitskräfte auf das Schärfste", sagt Selmin Çaliskan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland. "Wir appellieren an alle Seiten, keine weitere Gewalt anzuwenden und umgehend zu friedlichen Verhandlungen zusammen zukommen."
Das ICM ist das höchste beschlussfassende Gremium auf internationaler Ebene von Amnesty International. Alle zwei Jahre kommen über 450 Amnesty-Delegierte aus über 80 Ländern zusammen, um über die politische Ausrichtung der Menschenrechtsorganisation zu entscheiden. Angesichts der aktuellen Ereignisse in Ägypten demonstrierten die Delegierten am Montag mit Nofretete-Masken gegen Polizei- und Militärgewalt. Im Anschluss wollten Amnesty-Aktivisten vor die ägyptische Botschaft ziehen.
Bilder der Aktionen und einen neuen Amnesty-Bericht, der das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte in den letzten Tagen dokumentiert, schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Auch für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle.
Kontakt:
AMNESTY INTERNATIONAL
Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Pressestelle. Zinnowitzer Straße 8. 10115 Berlin
T: +49 30 420248-306 . F: +49 30 420248-330
mailto:presse@amnesty.de
PresseKontakt / Agentur:
AMNESTY INTERNATIONAL
Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Pressestelle. Zinnowitzer Straße 8. 10115 Berlin
T: +49 30 420248-306 . F: +49 30 420248-330
mailto:presse(at)amnesty.de
Datum: 19.08.2013 - 13:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 928929
Anzahl Zeichen: 2903
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 332 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BLUTVERGIESSEN IN ÄGYPTEN STOPPEN!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Amnesty International (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Der Amnesty-Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte weltweit offenbart verschärfte Menschenrechtskrise - Politik der US-Regierung ist systematischer Angriff auf die Menschenrechte - Zivilbevölkerung in Iran ist doppelt bedroht - Forderung an deutsche Bundesregierung: Nicht zur Komplizin autor
Amnesty Report 2024/25: Staatengemeinschaft versagt in der globalen Menschenrechtskrise ...
- Der Amnesty-Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte weltweit offenbart verbreitete Missachtung von Rechtsstaatlichkeit und zunehmend brutales Vorgehen gegen Kritiker*innen und unliebsame Personen - US-Präsident Trumps erste 100 Tage im Amt haben negative Entwicklungen der vergangenen Jahre wei
Amnesty-Jahresbericht 2023/24: Gewalt, Hass und Doppelstandards bedrohen in weiten Teilen der Welt die Menschenrechte ...
Ob in bewaffneten Konflikten oder bei der Unterdrückung unliebsamer Stimmen - eine weit verbreitete Missachtung der universellen Menschenrechte setzt die Zivilgesellschaft und die internationale Rechtsordnung unter Druck. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International im neuen Jahresbericht zur Lage
Weitere Mitteilungen von Amnesty International
Meister: Fakt ist: Rot/Grün will Steuererhöhungen ...
Spitzenpolitiker der SPD können sich vorstellen, Erfolge bei der Bekämpfung von Steuerbetrug und -gestaltung für die Senkung von Steuern einzusetzen. Andere wiederum erklären, dass die Einnahmen gebraucht würden. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktio
Bundestagswahl btw13: BDWi-Synopse Vermögensteuer ...
Maßstab ist das BDWi-Programm "Agenda der Dienstleistungswirtschaft, Legistatur 2013 ? 2017". "Die Sinnhaftigkeit einer Vermögensteuer oder Vermögensabgabe erschließt sich dem Mittelstand nicht. Beide Maßnahmen würden kleine Unternehmen hart treffen. Dabei gehen die Steuersc
Die Bagatellkündigung des Arbeitgebers, Klage und Abfindung ...
In der jüngeren Vergangenheit haben verschiedene spektakuläre Urteile für Aufsehen gesorgt, in denen die Kündigung von Arbeitnehmern wegen relativ harmloser Vermögensdelikte zu Lasten des Arbeitgebers für rechtmäßig erklärt wurden (Fall Emmely, Emely oder Emily - in den ersten zwei Instanze
Jan Korte: Geheimdienstüberwachung immer maßloser ...
"Die stundenlange Vernehmung des Lebensgefährten von Glenn Greenwald, der die Enthüllungen von Edward Snowden öffentlich gemacht hat, durch den britischen Geheimdienst ist ein Alarmsignal für Bürgerrechte und Datenschutz. Ein derartiges Vorgehen ist nicht hinnehmbar. Bundesinnenminister




