Wenn die Sprache lahmt, sofort den Notarzt rufen

Wenn die Sprache lahmt, sofort den Notarzt rufen

ID: 930007
(ots) - Magazin Reader's Digest klärt über Schlaganfall
auf und gibt Tipps zur Vorbeugung

Je schneller ein Schlaganfall behandelt wird, desto größer sind
die Chancen, dass der Betroffene wieder ganz gesund zu wird. Das
Magazin Reader's Digest widmet sich in seiner September-Ausgabe
ausführlich dem Thema Schlaganfall, den Symptomen und
Vorbeugungsmaßnahmen. Grundsätzlich gilt: Wer bei sich oder seinem
Gegenüber verzerrte Gesichtszüge, Schwäche in den Armen, plötzliche
Probleme beim Sprechen oder Sehen registriert, muss handeln. "Sobald
Sie eines dieser Symptome feststellen, rufen Sie sofort den Notarzt,
denn jede Minute zählt", sagt Prof. Wolf-Rüdiger Schäbitz, Chefarzt
der Klinik für Neurologie am Evangelischen Krankenhaus in Bielefeld.

Nach aktuellen Statistiken erleiden jedes Jahr in Deutschland rund
250 000 Menschen einen Schlaganfall, in Österreich geht man von
mindestens 20 000 Fällen aus. Fast ein Drittel der Patienten stirbt,
und laut Prognosen der EU wird die Zahl der tödlichen Schlaganfälle
bis zum Jahr 2025 von jetzt 1,3 auf dann 1,5 Millionen steigen. Dabei
wird zwischen zwei Arten von Schlaganfällen unterschieden. Beim
ischämischen Schlaganfall, der 85 Prozent der Fälle ausmacht und auch
Hirninfarkt genannt wird, verstopft ein Blutgerinsel eine Arterie,
die zum Gehirn führt. Beim hämorrhagischen Schlaganfall, der in 15
Prozent der Fälle auftritt, bildet sich hingegen im Hirngewebe als
Folge eines geplatzten Gefäßes ein Bluterguss, der benachbarte Zellen
quetscht oder die Blutversorgung unterbricht.

Bundesweit gibt es derzeit 235 so genannte "Stroke Units", also
Kliniken, die sich auf Schlaganfallpatienten spezialisiert haben. In
Österreich sind es 35 solcher Einrichtungen. Ein Vorteil dieser
Kliniken: Sie können mittels moderner Technik wie Computer- und


Kernspintomografie schnell klären, um welche Art von Schlaganfall es
sich handelt und ob es sinnvoll ist, dass gerinnungshemmende Enzym
tPA zu spritzen. "Jede Minute, die tPA früher verabreicht wird, kann
zwei Millionen Gehirnzellen retten", sagt Dr. Steven Levine,
Professor für Neurologie und Notfallmedizin am Medizinischen Zentrum
von Booklyn, New York, in der neuen Ausgabe des Magazins Reader's
Digest. Jenseits der Informationen zur medizinischen Behandlung gibt
das Magazin auch wichtige Tipps, was jedermann zur Vorbeugung tun
kann. So ist belegt, dass Arterienverkalkung, Bluthochdruck, hohe
Cholesterinwerte, Übergewicht, Diabetes, Rauchen und starker
Alkoholkonsum das Risiko vergrößern. Stattdessen raten Experten zu
gesunder Ernährung, Abbau von Übergewicht und regelmäßiger
körperlicher Bewegung.

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen
wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die September-Ausgabe von Reader's
Digest Deutschland ist ab dem 26. August an zentralen Kiosken
erhältlich.

Artikel aus der September-Ausgabe zum Download:
http://www.readersdigest.de Auf "Unternehmen" und dann auf "Service
für Journalisten" klicken (Rubrik Magazin Reader's Digest)



Pressekontakt:
Reader's Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH,
Öffentlichkeitsarbeit,
Vordernbergstr. 6, D-70191 Stuttgart
Tel. +49 (0) 711/6602-521, Fax +49 (0) 711/6602-160, E-Mail:
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Datum: 21.08.2013 - 10:00 Uhr
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