Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Jörn Quitzau, Volkswirt der Hamburger Berenberg-Bank.
ID: 934564
Staatsschuldenquote liegt tatsächlich bei 230 Prozent
"Ungedeckte Leistungszusagen aus Sozialsystemen werden offiziell
nicht mitgerechnet" - Sozialreformen gefordert
Osnabrück.- Die deutschen Staatsschulden sind nach Berechnungen
von Experten weit höher als die offiziell ausgewiesenen gut zwei
Billionen Euro. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte
Jörn Quitzau, Volkswirt der Hamburger Berenberg-Bank, die offizielle
Zahl der Gesamtschulden spiegele "nur die verbrieften Staatsschulden
wider. Hinzu kommen die ungedeckten Leistungszusagen aus den sozialen
Sicherungssystemen". Rechne man diese sogenannte implizite
Schuldenlast hinzu, liege die tatsächliche Staatsverschuldung gemäß
Berechnungen des Forschungszentrums Generationenverträge bei knapp
sechs Billionen Euro, also rund 230 Prozent des
Bruttoinlandsprodukts.
Nach Angaben des Bank-Experten zeigt sich damit, dass auch ein
mögliches Ende der Euro-Krise "nicht das Ende des Schuldenproblems"
bedeute. "Wir werden in Deutschland künftig weniger über kurzfristige
Rettungsmaßnahmen sprechen müssen, sondern mehr über Reformen, die
das soziale Sicherungssystem nachhaltig finanzierbar machen", sagte
Quitzau. Die 1590 gegründete Berenberg-Bank ist das älteste private
Geldhaus in Deutschland.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.08.2013 - 05:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 934564
Anzahl Zeichen: 1618
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 281 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Jörn Quitzau, Volkswirt der Hamburger Berenberg-Bank."
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts der Debatte über eine Steuerreform hat die Linke im Bundestag ein eigenes Konzept vorgelegt und fordert radikale Änderungen bei der Einkommensteuer auf Kosten von Spitzenverdienern und Millionären. "Bisher hat sich die Koalition vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre r
Außenminister bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht/Johann Wadephul sieht sich als mächtigsten Plattsnacker der Welt ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Außenminister Wadephul bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
WAZ: Karstadt tauscht tausende Kassen aus ...
Die Essener Warenhauskette Karstadt tauscht tausende Kassen in ihren Filialen aus. "Bis Ende September werden wir insgesamt rund 4000 neue Kassen in den Filialen installiert haben und 26 Filialen haben bereits neue Server bekommen", sagte der zuständige Karstadt-Manager Rüdiger Hartmann
Neue OZ: Kommentar zu Arbeitsmarkt ...
Frage der Qualität Lichtblicke auf dem Arbeitsmarkt: Die Zahl atypisch Beschäftigter sinkt, die der regulär arbeitenden Menschen steigt. Damit besteht Hoffnung auf eine Wende zum Besseren. Für eine Entwarnung ist es aber zu früh. Denn erstens muss sich noch zeigen, ob das Heer der Leihar
Börsen-Zeitung: Ein Sieg für den Rechtsstaat, Kommentar zum Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA von Daniel Zulauf ...
Die Schweizer Regierung und insbesondere Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf schienen noch vor drei Monaten nur eine Möglichkeit zur Lösung des Steuerstreits mit den USA zu sehen. Mit aller Vehemenz forderte die Magistratin eine "Lex USA": Damit sollte das Parlament den Banken ein
Mittelbayerische Zeitung: Eine Frage der Lesart ...
Von Martin Anton Die Überschriften der Agenturen schienen am Morgen widersprüchlich. Während die dpa den aktuellen Konsumklimaindex mit den Worten "Unsicherheit" und "Dämpfer" begleitete, hob die afp hervor, dass die Konsumlaune auf dem höchsten Stand seit 2006 sei.




