Neue OZ: Kommentar zu Schifffahrt

Neue OZ: Kommentar zu Schifffahrt

ID: 936101
(ots) - Profiteure in der Pflicht

Das Schicksal der 41 Matrosen an Bord der drei Frachter in
Wilhelmshaven ist nur eines von vielen Symptomen der globalen
Schifffahrtskrise. Ihr wirtschaftlich angeschlagener marokkanischer
Reeder hatte sie in deutschen Gewässern unbezahlt sich selbst
überlassen. Aber die Krise kam nicht wie ein Naturereignis über die
Branche, sondern sie ist menschengemacht. Zu den Verantwortlichen
gehört das Management der weltgrößten Container-Seefrachtgruppe A. P.
Møller-Maersk, die bis Anfang Juli die drei Frachter gechartert
hatte. Offenbar fühlt sich Maersk zumindest noch ein bisschen
verantwortlich für die Besatzungen: Das Unternehmen ließ Lebensmittel
und Wasser an Bord bringen, eine leichte Last für einen Konzern, der
im zweiten Quartal einen Gewinn von gut 600 Millionen Euro
eingestrichen hat. Dass es den Reedereien insgesamt so schlecht geht,
ist zu einem guten Teil Maersk zuzuschreiben. Das dänische
Unternehmen hatte 2011 einen Preiskampf mit der Nummer zwei im Markt,
der Reederei MSC, angezettelt, der der gesamten Branche schadete.

Wenn nicht rechtlich, so steht Maersk doch moralisch in der
Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Sache für die 41 Seeleute gut
ausgeht. Zudem zeigt der Fall, dass internationale Regelungen auch
für in wirtschaftliche Not geratene Schiffe überfällig sind.
Herangezogen werden sollten die charternden Unternehmen, die vom
Betrieb der Schiffe profitiert haben.

Christian Schaudwet



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue OZ: Kommentar zu Wahlen / Bundestag / Medien Neue OZ: Kommentar zu Syrien / Konflikte / Deutschland
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.08.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 936101
Anzahl Zeichen: 1772

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Wahlen



Diese Pressemitteilung wurde bisher 410 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Schifffahrt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Krankenkassen: Verwässerung der Gesundheitsreform würde zu höheren Beiträgen führen / GKV-Chef Blatt: "Einsparungen bei Pharma und Ärzten nicht zurücknehmen!" "Kliniken dürfen s ...
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell

Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt

"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


Neue OZ: Kommentar zu Syrien / Konflikte / Deutschland ...
Das Ende der USA als Weltpolizist Der syrische Bürgerkrieg ist Barack Obamas größte Belastungsprobe. Noch zögert der US-Präsident, aber er muss sich entscheiden. Angreifen, um den ersten Giftgaseinsatz des 21. Jahrhunderts zu vergelten? Oder sich in Protestnoten flüchten, um nicht ein zw

Neue OZ: Kommentar zu Wahlen / Bundestag / Medien ...
Zuschauerdemokratie mit Schönheitsfehler In drei Wochen entscheidet sich, welche Partei den Kanzler stellt, und das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück kann dem Wahlkampf neuen Schwung verleihen. Millionen Zuschauer werden die Debatte live verfolgen, denn das Duell bietet den

Neue OZ: Neue OZ - Interview mit Guido Westerwelle, Bundesaußenminister. ...
Westerwelle: US-Präsident Barack Obama steht in Syrien-Frage nicht allein "Giftgaseinsatz wäre ein Tabubruch und darf nicht ohne Konsequenzen bleiben" - Außenminister warnt vor realer Gefahr eines Flächenbrandes Osnabrück.- Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat US-PrÃ

Neue OZ: Kommentar zu Landtag / Affären / Staatssekretär ...
Angeschlagen Kein Zweifel: Das rot-grüne Regierungsbündnis in Hannover ist angeschlagen. Nach dem Urknall am Donnerstag mit der Entlassung von Staatssekretär Udo Paschedag hat sich die Koalition noch nicht wieder gefangen. Nach außen tragen SPD und Grüne zwar Gelassenheit zur Schau, doch


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z