Studie: Weniger Staat bitte - mehr Mut zur Eigenverantwortung
ID: 938810
Vorsorge oder mehr Unterstützung zur Eigenverantwortung den deutschen
Arbeitsmarkt zukunftssicher machen würden, ist sich die Mehrheit
einig: 60,8 Prozent befürworten die Hilfe zur Selbsthilfe. Nur 17
Prozent geben an, dass Staatsfürsorge und garantierte
Versorgungsleistungen gesteigert werden müssten.
Auch insgesamt betrachtet sehen über 60 Prozent der
Arbeitsmarktteilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren die Sicherheit des
deutschen Arbeitsmarktes und damit die Wohlstandssicherung in
Deutschland in der Verantwortung jedes einzelnen: Indem jeder in die
Lage versetzt werde, selbständig für den eigenen Lebensunterhalt zu
sorgen. Das ist ein Ergebnis der Orizon Studie Arbeitsmarkt 2013 -
Perspektive der Arbeitnehmer.
Soziale Gerechtigkeit: Aus- und Weiterbildung
Möchte man daraus einen Ratschlag für die Politik ableiten, müsste
der heißen, wesentlich gezielter in Aus- und Weiterbildung zu
investieren und dafür von zusätzlichen Alimentierungsprogrammen
abzusehen. Der leicht gestiegenen Arbeitslosenzahl um 41.000 auf 2,94
Millionen steht ein stetig wachsender Fachkräftemangel gegenüber.
Gleichzeitig beginnen weniger Jugendliche als 2012 eine Ausbildung.
"Eigentlich stehen sich zwei miteinander gut kompatible
Bedürfnisse gegenüber", sagt Dr. Dieter Traub, CEO des
Personalunternehmens Orizon. "Menschen, die gerne arbeiten und
eigenverantwortlich ihren Lebensunterhalt bestreiten möchten und
Unternehmen, die genau diese motivierten Menschen suchen. Es sollte
doch möglich sein, dass in Kooperation zwischen Staat, Politik und
Wirtschaft Konzepte erarbeitet werden, die Schulabgängern und
Arbeitsuchenden die Qualifikationen vermitteln, die sie fit für den
Arbeitsmarkt machen."
Dass Bildung eines der großen Themen in Deutschland ist,
bestätigen auch die Teilnehmer der Orizon Studie: Gefragt, wie sie
ihre derzeitigen Chancen sehen, einen neuen Job zu finden, empfinden
47,8 Prozent der Studienteilnehmer diese als eher schlecht oder sogar
sehr schlecht. Als Grund geben 62,1 Prozent an, ihre Ausbildung sei
für den aktuellen Arbeitsmarkt (inzwischen) irrelevant, 55,9 Prozent
fühlen sich nicht ausreichend qualifiziert.
Grafiken zum Download: http://bit.ly/14dlRZS
Erhebungsmethode
Bevölkerungsrepräsentative Online-Befragung mit 2.072
Arbeitnehmern sowie Arbeitsuchenden in Deutschland zwischen 18 und 65
Jahren. Zur Gewährleistung der Repräsentativität wurden vorgegebene
Quoten über die soziodemographischen Merkmale Alter, Geschlecht,
Schulbildung und Bundesland etabliert. Verzerrungen wurden durch
Gewichtung aufgehoben. Die Gewichtung erfolgte nach Mikrozensus. Die
Befragung wurde von dem unabhängigen Marktforschungs- und
Analyseunternehmen Lünendonk GmbH durchgeführt.
Orizon GmbH
Das Personalunternehmen Orizon bietet das umfassende Spektrum von
Personaldienstleistungen an. Zum Serviceportfolio gehören
Personalüberlassung und -vermittlung sowie komplexe Personalprojekte.
Mit technischen, gewerblichen, kaufmännischen sowie medizinischen
Fach- und Führungskräften werden alle Berufsfelder abgedeckt. Mit
dieser Strategie ist das Unternehmen Marktführer für den deutschen
Mittelstand.
Als Arbeitgeber von nahezu 10.000 Mitarbeitern an bundesweit ca.
100 Niederlassungen und einem Jahresumsatz von 274 Mio. Euro in 2012
belegt Orizon den achten Platz der Top-10 Personaldienstleister laut
Lünendonk Liste 2012.
Weitere Informationen: www.orizon.de.
Pressekontakt:
Orizon GmbH Unternehmenskommunikation: Isabel Arent
Telefon 040-68 87 56-51 - Fax 040-68 87 56 97
eMail i.arent@orizon.de
Großer Burstah 23 - 20457 Hamburg
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Datum: 05.09.2013 - 08:30 Uhr
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Oliver Kömpf ist seit dem 1. April 2020 neuer Chief Executive Officer (CEO) der Orizon Gruppe, eines der Top 10-Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Dr. Dieter Traub an, der das Unternehmen aufgebaut und über 14 Jahre erfolgreich geführt hat. Oliver Kömpf
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