peiker präsentiert sein automatisches Notrufsystem auf der IAA 2013
Der Stichtag rückt näher, es bleibt nicht mehr viel Zeit: Ab dem Jahr 2015 soll der automatische Notruf (englisch: Emergency Call, kurz eCall) europaweit in allen neuen Fahrzeugmodellen, die nach dem 1. Januar 2015 auf den Markt gebracht werden, Pflicht sein. Auch in Russland ist für das gleiche Jahr die schrittweise Umsetzung eines ähnlichen Systems geplant. Ziel ist es, Fahrzeuge nach einem Verkehrsunfall durch das Absetzen eines Notrufs rasch aufzufinden, zu bergen und die Verletzten zu versorgen. Der hessische Mittelständler peiker acustic GmbH & Co. KG ist einer der wenigen Automobilzulieferer, der eine bereits praktisch erprobte und quasi sofort einsetzbare länderübergreifende eCall-Lösung sowohl für Europa als auch für Russland anbieten kann. Im Rahmen der 65. IAA Pkw vom 12.-22. September 2013 in Frankfurt am Main präsentiert das Unternehmen u. a. seine eCall-Technologie.
Zwar sind die Standards formuliert, von einer einheitlichen, umsetzbaren eCall-Lösung innerhalb der EU sind die Beteiligten allerdings noch entfernt. Durch seine umfangreiche Erfahrung im Bereich der Sprach- und Datenübertragung im Fahrzeug und speziell auch im eCall-Sektor ist der Kommunikationsspezialist peiker acustic GmbH & Co. KG derzeit einer der wenigen Anbieter eines bereits funktionierenden, länderübergreifenden eCall-Systems.
Verantwortlich dafür ist vor allem peikers Network Access Device (NAD), ein leistungsstarkes UMTS-Modul, mit dem der Mittelständler die technischen Voraussetzungen für einen schnellen sowie zuverlässigen Datenaustausch zwischen Fahrzeug und Umgebung geschaffen hat. Zusätzlich zur automatischen Auslösung eines Notrufs bei der zuständigen Notrufleitstelle übermittelt das Gerät auch wichtige Informationen wie den Standort des Unfallfahrzeugs, technische Fahrzeugdaten und optional sogar die Anzahl der Insassen. Dadurch wird es dem Rettungspersonal erleichtert, das Auto schnell zu finden und die notwendige Hilfe zu leisten.
Das peiker-Modul stieß auch bei der eigens für das Thema eCall/ERA GLONASS gegründeten Organisation Navigation Information Systems (NIS)“ in Russland auf reges Interesse. Neben dem globalen Navigationssatellitensystem GPS empfängt das NAD nämlich auch die russischen GLONASS Satelliten. Und tatsächlich hat peikers System bei ersten Feldtests Ende 2011 seine länderübergreifende Funktionalität erfolgreich unter Beweis gestellt. Denn das Zusammenspiel zwischen ERA GLONASS und dem EU-eCall System ist im Zeitalter der Internationalisierung immens wichtig: peikers Prototypen hielten als einzige der Grenzüberschreitung von Russland nach Finnland stand.
Seit den ersten erfolgreichen Feldversuchen in Russland sind fast zwei Jahre vergangen und die Verhandlungen nehmen immer mehr Gestalt an. Federführend hierbei ist inzwischen nicht mehr NIS, die sich heute primär auf den Notruf-Service konzentrieren, sondern NP GLONASS (Nonprofit Partnership Agency for Development and Use of Navigation Technology). Seit Oktober 2012 liefert peiker weitere Prototypen für umfassende Tests zur Prüfung der für ein flächendeckendes eCall-System benötigten Infrastruktur nach Russland. Dabei hat das Land ehrgeizige Ziele: Die erforderliche Netzabdeckung soll bereits bis Ende 2013 vorhanden sein. Am 26. Juli dieses Jahres veröffentlichte NP GLONASS eine Pressemitteilung in Russland, die besagt, dass die Tests in verschiedenen Regionen erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen wurden.
Regelmäßig ist peiker zu Gast bei Kongressen und Konferenzen in Russland rund um das Thema eCall. Auch steht das Technologieunternehmen in regem Kontakt zu potenziellen Kunden und Partnern. Weitere umfassende Tests in 63 russischen Regionen sind für Oktober 2013 vorgesehen; wieder mit dabei: die nächste Generation der peiker Prototypen, die neben dem automatischen Notruf auch weitere Dienstleistungen umsetzen können. Gerade zusätzliche Assist-Dienste bieten dem Autofahrer neben Sicherheit mehr Komfort und eröffnen Automobilherstellern, Pannendiensten oder Automobilclubs ein interessantes Geschäftsmodell.
Wer mehr über die eCall-Technologie von peiker erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, das Unternehmen auf der diesjährigen IAA, Stand C03, Halle 8 zu besuchen.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die peiker acustic GmbH & Co. KG zählt zu den führenden Anbietern von Komponenten rund um den Bereich Kommunikationstechnik – sowohl im Fahrzeug als auch für den professionellen Funk (PMR). 1946 als Akustikunternehmen gegründet, erstreckt sich das Produktportfolio heute über sämtliche Komponenten des Infotainments und Entertainments in Fahrzeugen. Mit seinen Connectivity-Modulen ermöglicht peiker unter dem Schlagwort „Connected Car“ durch den schnellen und zuverlässigen Datenaustausch im Fahrzeug die komplexe Anbindung an Internet, Navigation sowie herstellerspezifische Assist-Dienste und den gesetzlichen Notruf (eCall). Neben namhaften internationalen Premium-Automobilherstellern zählen auch Industrieunternehmen, Behörden und Mobiltelefonhersteller zum Kundenstamm von peiker. Mehr Informationen finden Sie unter: www.peiker.de.
Pressekontakt:
Falk Ißmer, Unternehmenssprecher
peiker acustic GmbH & Co. KG
Max-Planck-Strasse 28 - 32,
D-61381 Friedrichsdorf
Fon: +49 6172 767 1753,
FAX: +49 6172 767 158
falk.issmer(at)peiker.de
www.peiker.de
Datum: 06.09.2013 - 11:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 939892
Anzahl Zeichen: 5178
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Falk Ißmer, Unternehmenssprecher
Stadt:
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172-7670
Kategorie:
Auto & Verkehr
Meldungsart: Messeinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 06.09.2013
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