Grifols stellt den AlphaKit® QuickScreen vor, ein neuartiges Gerät zur Untersuchung am Pflegeort und zur Identifizierung von Alpha1-Antitrypsin (AAT) Mangel, eine der Hauptursachen von genetischem Emphysem / COPD in Erwachsenen
ID: 940677
Unternehmen der Gesundheitsbranche mit Sitz in Barcelona, Spanien,
stellte heute den AlphaKit(®) QuickScreen vor, ein neuartiges und
effizientes Gerät zur Untersuchung am Pflegeort, das von Ärzten für
die Identifizierung von Alpha(1)-Antitrypsin (AAT) Mangel, einer
seltenen, lebensbedrohlichen Krankheit eingesetzt werden kann. Der
AlphaKit(®) QuickScreen befindet sich im späten Entwicklungsstadium
und man geht davon aus, dass er Ende 2014 in mehreren europäischen
Ländern verfügbar sein wird. Der AlphaKit(®) QuickScreen wurde im
Rahmen des Grifols-Symposiums "Alpha(1)-Antitrypsin Deficiency:
Honoring the Past and Embracing the Future"
[Alpha(1)-Antitrypsin-Mangel: Ein Rückblick auf vergangene Erfolge
und ein Blick in die Zukunft].
(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20110304/PH59473LOGO
[http://photos.prnewswire.com/prnh/20110304/PH59473LOGO])
Der AlphaKit(®) QuickScreen ist, wie schon der Name sagt, eine
schnelle Methode für Ärzte und Gesundheitsdienstleister, Patienten
mit COPD und Emphysem auf das Vorhandensein einer besonderen
genetischen Mutation, die im Allgemeinen mit AAT-Mangel in Verbindung
gebracht wird, zu untersuchen. Mit nur wenigen Tropfen Blut kann der
AlphaKit(®) QuickScreen innerhalb von 15 Minuten feststellen, ob das
Protein Z vorhanden ist, das für über 95 % der Fälle von schwerem
AAT-Mangel verantwortlich ist.
Personen, die an AAT-Mangel leiden, entwickeln oft COPD, die zu
Invalidität und vorzeitigem Tod führt. Man schätzt, dass in Europa
alleine 100.000 Menschen von AAT-Mangel betroffen sind, obwohl die
Krankheit bei über 90 % der Betroffenen nicht erkannt wird.
"Die gute Nachricht ist, dass AAT-Mangel während einer ärztlichen
Untersuchung bei den meisten Patienten sehr schnell ausgeschlossen
werden kann - und diese Untersuchung ist nur einmal im Leben eines
Patienten erforderlich. Wenn der Befund bei Patienten positiv ist,
sind sie entweder ein Träger dieses genetischen Zustandes oder es
besteht die Gefahr, dass sie AAT-Mangel-Emphysem entwickeln", sagt
Dr. Claus Vogelmeier, Professor für innere Medizin und Pneumologie an
den Universitätskliniken von Giessen und Marburg, Deutschland. "Wir
können dann mit einem vollständigen Diagnosetest zur Erstellung einer
endgültigen Diagnose fortfahren, wie es auch bisher der Fall war, und
falls angebracht, mit der Augmentationstherapie beginnen."
Grifols geht davon aus, dass mit dem AlphaKit(®) QuickScreen durch
die Verkürzung der Zeit und die Reduzierung der Anzahl der Ärzte, die
erforderlich sind, um eine genaue und zeitgerechte Diagnose zu
erstellen, verbesserte Patientenresultate erzielt werden können.
"Normalerweise dauert es sieben Jahre und über vier Ärzte müssen
eingeschaltet werden, bevor AAT-Mangel diagnostiziert werden kann",
erklärt Dr. Marc Miravitlles, Pulmologe und Senior Researcher,
Abteilung für Pulmologie am Hospital Vall d'Hebron, Barcelona,
Spanien. "Zu diesem Zeitpunkt weisen die Patienten bereist Symptome
auf und es ist offensichtlich, dass sie möglicherweise nicht an
normaler oder üblicher COPD leiden."
Grifols liefert derzeit bereits einen definitiven und genauen
diagnostischen Test namens AlphaKit(®) an Ärzte in mehreren Ländern.
Der AlphaKit(®) wird ebenfalls für die Untersuchung von
Risikopatienten eingesetzt, wobei das Ergebnis nach ca. zwei Wochen
vorliegt. Grifols wird sowohl das Testgerät als auch den
diagnostischen Test weiterhin anbieten, da sie sich gegenseitig
ergänzen und die Feststellung von AAT-Mangel erleichtern. Die
rechtzeitige Diagnose erlaubt es Patienten, informierte
Entscheidungen zu treffen und sie bietet die Möglichkeit, die
Lebensweise so zu verändern, dass sich die Lebenserwartung um Jahre
verlängert.
Über Grifolsde.newsaktuell.mb.nitf.xml.Br@11cee849Grifols ist ein
globales Unternehmen der Gesundheitsbranche mit einer 70-jährigen
Tradition bei der Verbesserung der Lebensqualität von Menschen
mithilfe lebensrettender Arzneimittel aus Plasma, pharmazeutischer
Produkte für Krankenhäuser und von Diagnosetechnik für den klinischen
Einsatz.
Als weltweit drittgrößter Hersteller von Arzneimitteln aus Plasma
ist Grifols in über 100 Ländern vertreten und mit 150
Plasma-Spendenzentren in den USA Weltmarktführer bei der
Plasmasammlung. Grifols ist dem Ziel verpflichtet, den Zugang zu
lebensrettenden Plasmamedikamenten für Patienten durch wesentliche
Produktionsausweitungen und durch die Entwicklung neuer
therapeutischer Anwendungen von Plasmaproteinen zu verbessern. Der
Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Barcelona, Spanien, und
es beschäftigt weltweit mehr als 11.000 Mitarbeiter.
Im Jahr 2012 überstieg der Umsatz von Grifols 2.620 Millionen
Euro. Die A-Aktien des Unternehmens werden an der spanischen Börse
gehandelt und wurden in den Ibex-35 (MCE: GRF) aufgenommen. Die nicht
stimmberechtigten B-Aktien sind am Mercado Continuo (MCE: GRF.P)
zugelassen und werden an der US-amerikanischen NASDAQ mit ADRs
gehandelt. Weitere Informationen finden Sie unter www.grifols.com
[http://www.grifols.com/].
Über Alpha(1)-Antitrypsin-Mangel Alpha(1)-Antitrypsin-Mangel, auch
als AAT-Mangel oder Alpha(1) bekannt, ist eine vererbte Krankheit,
die zu einer nennenswerten Reduktion eines natürlich vorkommenden
Proteins, des Alpha(1)-Proteinasehemmers führt. Alpha(1) ist zwar
selten, aber die häufigste Ursache von genetischem Emphysem in
Erwachsenen und die häufigste Ursache von Lebererkrankungen in
Kindern. Personen, die an Alpha(1) leiden, entwickeln sehr oft
schwere chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD), die zu
Behinderungen und vorzeitigem Tod führen. Man schätzt, dass in
alleine Europa 100.000 Menschen von Alpha(1) betroffen sind, obwohl
die Krankheit bei über 90 % der Betroffenen nicht erkannt wird.
Web site: http://www.grifols.com/
Pressekontakt:
KONTAKT: Medienkontakte in Europa / Grifols Global Press Office,
Raquel Lumbreras, raquel_lumbreras@duomocomunicacion.com; Borja
Gomez,
borja_gomez@duomocomunicacion.com, +34-91-311-92-89
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Datum: 09.09.2013 - 09:01 Uhr
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-- Details wurden auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Atemwegserkrankungen (ERS)
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