Automatisches Notrufsystem eCall: Autofahrern droht permanenteÜberwachung
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Neuwagen mit dem Notrufsystem eCall ausgerüstet. Bei einem Unfall
wählt eCall über das Mobilfunknetz automatisch die europäische
Notrufnummer 112 und nimmt mit der nächstgelegenen Rettungsleitstelle
Kontakt auf. Zusätlich überträgt das System weitere Daten wie etwa
den Standort des Wagens an die Leitzentrale. Doch der automatische
Notruf könnte auch die technische Grundlage für die ständige
Überwachung des Fahrers bilden, warnt die AUTO ZEITUNG in ihrer
aktuellen Ausgabe (Heft 20/2013).
Die von dem System permanent gesammelten Informationen lassen sich
nämlich auch für kommerzielle Zusatzdienste nutzen. Versicherungen
können etwa Details über das Fahrverhalten ihrer Kunden erhalten oder
die Vertragswerkstatt nimmt via Funk Kontakt mit dem Halter des
Fahrzeugs auf, wann immer sie es für nötig hält. Auch die
Finanzierung des Systems könnte für den Verbraucher teuer werden. Die
Technik selbst kostet beim serienmäßigen Einbau vermutlich kaum 100
Euro. Doch wird die SIM-Karte im Auto für permanente
Datenübertragungen genutzt, fallen wie bei einem Handy
Verbindungskosten für den Fahrer an. Zudem ist es laut AUTO ZEITUNG
wichtig, dass System vor kriminellen Zugriffen zu schützen. Denn die
für eCall genutzte Technik kann auch das Einfallstor für
Hackerangriffe bilden, die schlimmstenfalls die Kontrolle über die
bordeigene Software übernehmen.
Hinweis für die Redaktionen:
Den vollständigen Artikel zum Notrufsystem eCall finden Sie in der
aktuellen AUTO ZEITUNG Ausgabe 20/2013. Eine aktuelle Cover-Abbildung
der AUTO ZEITUNG kann angefordert werden unter
torsten.schulz@bauermedia.com. Die Veröffentlichung ist in Auszügen
bei Nennung der Quelle "AUTO ZEITUNG" honorarfrei.
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Datum: 12.09.2013 - 11:46 Uhr
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