Amnesty zu Todesurteilen gegen Vergewaltiger in Indien
ID: 944387
Amnesty zu Todesurteilen gegen Vergewaltiger in Indien
Indien-Expertin Verena Harpe von Amnesty International in Deutschland zu den heute gesprochenen Urteilen im Prozess gegen die Täter der Gruppenvergewaltigung an einer jungen Frau in Neu-Delhi/Indien im Dezember 2012:
"Als Menschenrechtsorganisation spricht sich Amnesty grundsätzlich gegen die Todesstrafe aus, die auch nachweislich nicht zur Prävention von Verbrechen geeignet ist. Diese Todesurteile werden nicht dazu beitragen, Gewalt gegen Frauen in Indien zu bekämpfen."
"Vielmehr muss die Polizei angehalten werden, Fälle von Gewalt gegen Frauen überhaupt aufzunehmen und Täter müssen konsequent bestraft werden. Das passiert nach wie vor viel zu selten. Eine von der Regierung eingesetzte Kommission hat dazu im Frühjahr Empfehlungen abgegeben, allerdings sind viele davon bisher nicht umgesetzt worden."
"Die indische Regierung ist in der Pflicht, Frauen nachhaltig vor Vergewaltigungen und anderen Formen von Gewalt zu schützen. Dazu braucht es einen erklärten politischen Willen, der bisher nicht wirklich erkennbar ist. "
Für Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle.
Kontakt:
AMNESTY INTERNATIONAL
Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Pressestelle. Zinnowitzer Straße 8. 10115 Berlin
T: +49 30 420248-306 . F: +49 30 420248-330
mailto:presse@amnesty.de
PresseKontakt / Agentur:
AMNESTY INTERNATIONAL
Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Pressestelle. Zinnowitzer Straße 8. 10115 Berlin
T: +49 30 420248-306 . F: +49 30 420248-330
mailto:presse(at)amnesty.de
Datum: 13.09.2013 - 12:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 944387
Anzahl Zeichen: 1645
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 267 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Amnesty zu Todesurteilen gegen Vergewaltiger in Indien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Amnesty International (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Der Amnesty-Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte weltweit offenbart verschärfte Menschenrechtskrise - Politik der US-Regierung ist systematischer Angriff auf die Menschenrechte - Zivilbevölkerung in Iran ist doppelt bedroht - Forderung an deutsche Bundesregierung: Nicht zur Komplizin autor
Amnesty Report 2024/25: Staatengemeinschaft versagt in der globalen Menschenrechtskrise ...
- Der Amnesty-Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte weltweit offenbart verbreitete Missachtung von Rechtsstaatlichkeit und zunehmend brutales Vorgehen gegen Kritiker*innen und unliebsame Personen - US-Präsident Trumps erste 100 Tage im Amt haben negative Entwicklungen der vergangenen Jahre wei
Amnesty-Jahresbericht 2023/24: Gewalt, Hass und Doppelstandards bedrohen in weiten Teilen der Welt die Menschenrechte ...
Ob in bewaffneten Konflikten oder bei der Unterdrückung unliebsamer Stimmen - eine weit verbreitete Missachtung der universellen Menschenrechte setzt die Zivilgesellschaft und die internationale Rechtsordnung unter Druck. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International im neuen Jahresbericht zur Lage
Weitere Mitteilungen von Amnesty International
Sigmar Gabriel zum Tod von Erich Loest ...
Zum Tod des Schriftstellers Erich Loest erklärt der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel: Mit ihm verlieren wir einen der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsgeschichte und einen gesellschaftlich und politisch engagierten Autor, dem die Sozialdemokratie viel verdankt. Für seine
Volkswagen Konzern liefert per August über 6 Millionen Einheiten aus ...
Auslieferungen steigen von Januar bis August um 4,5 Prozent auf 6,17 Millionen Fahrzeuge* Einzelmonat August zeigt sich auf anhaltend schwierigen Weltmärkten mit 720.400 Auslieferungen (+0,1 Prozent) stabil* Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler: "Trotz der konjunkturelle
Auskunftsrecht der Medien: Minimalstandard reicht nicht aus ...
Berlin, 13.09.2013 - Ein Bundesgesetz über das Auskunftsrecht der Medien muss aus Sicht des Deutschen Journalisten-Verbands ganz oben auf der Agenda des neuen Bundestags stehen. Das sei die zwingende Konsequenz aus dem Urteil des Berliner Oberverwaltungsgerichts vom gestrigen Donnerstag (Az. OVG
Austausch des Instrumenten-Landesystems ...
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) tauscht derzeit das Instrumenten-Landesystem (ILS) auf der großen Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport aus. Bei schlechtem Wetter kommt es deshalb vermehrt zu Landeanflügen über die Querwindbahn aus östlicher Richtung. Nach Angaben der DFS werden die Arb
Echtzeit-Controlling für Amadeus Germany ...
Rollierende Finanzplanung auf Basis von IBM Cognos TM1 Web Laufende Überprüfung von Kennzahlen und Zielen mit automatischem Frühwarnsystem Ehningen - 13 Sep 2013: Die Amadeus Germany GmbH ist Deutschlands führender Anbieter von IT-Lösungen für die Reisebranche. Um die Chancen un




