Verhandlungen über einen Zukunft-Tarifvertrag mit der GDL fortgesetzt
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Verhandlungen über einen Zukunft-Tarifvertrag mit der GDL fortgesetzt
(Berlin, 17. September 2013) Die Verhandlungen über einen Zukunft-Tarifvertrag zwischen der Deutschen Bahn, dem Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wurden gestern in Berlin fortgesetzt.
In einem Zukunft-Tarifvertrag soll es vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung darum gehen, tarifliche Grundlagen einer demografiefesten Personalpolitik zu schaffen. Themen wie der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit, altersgerechtes Arbeiten, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Ausbildung stehen auf der Agenda. Außerdem sollen Fragen rund um die Beschäftigungssicherung geregelt werden.
"Was die GDL fordert, ist teilweise weit überzogen. Das gibt es beispielsweise nirgendwo: wenn DB-Lokführer zum Gewinner einer Ausschreibung im Nahverkehr wechseln, soll die DB die niedrigeren Löhne der Wettbewerber fünf Jahre lang ausgleichen. Kein Unternehmen bezuschusst die Gehälter der Konkurrenz", sagte DB-Personalvorstand Ulrich Weber.
Die Forderungen, die die GDL vorgelegt hatte, würden nach Ansicht Webers ohne sachlichen Grund Sonderregelungen für eine von vielen Berufsgruppen einführen. "Einer unserer wichtigsten Grundsätze ist und bleibt: wir verfolgen eine Personalarbeit aus einem Guss", so Weber.
Zur Behauptung der GDL, Lokführer seien ohne Beschäftigungssicherung, verweist Weber auf die hohen Schutzstandards. Mit dem Demografie-Tarifvertrag sind seit April 2013 Beschäftigungssicherung und Schutz vor Kündigungen weiter ausgebaut worden. Weber: "Selbstverständlich behandelt die DB ihre Lokführer nicht schlechter als andere Arbeitnehmer. So oder so."
Die Tarifverhandlungen mit der GDL über einen Zukunft-Tarifvertrag werden am 30. September in Berlin fortgesetzt.
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Datum: 17.09.2013 - 16:21 Uhr
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