Neue OZ: Kommentar zu Iran
ID: 948289
Irans neuer Präsident Hassan Ruhani gibt sich Mühe, den
sogenannten Gottesstaat aus der internationalen Isolierung
herauszuführen. Zunächst schickte er Israel beste Wünsche zum
Neujahrsfest, statt neuer Vernichtungsdrohungen, wie es die Welt von
seinem Amtsvorgänger Mahmud Ahmadinedschad gewohnt war. Nun lässt er
16 politische Häftlinge frei und verspricht, dass der Iran keine
Atombombe bauen wolle.
Ruhanis friedvolle Worte sind bemerkenswert, gemessen an der
fanatischen Ideologie des Ajatollah-Regimes allemal. Es wäre jedoch
falsch, wenn die Vereinten Nationen und der Westen nun die Sanktionen
entschärfen würden. Es reicht nicht aus, dass ein Politiker in
Teheran zur Abwechslung mal etwas Vernünftiges sagt. Irans Führung
muss vielmehr mit Taten unter Beweis stellen, dass Ruhanis
angedeuteter Kurswechsel ernst gemeint ist. Der Westen ist das
jahrelange Katz-und-Maus-Spiel leid.
Die Ajatollahs haben es selbst in der Hand. Sie müssten nur
einlenken, verbindlich, glaubhaft, kompromisslos. Wenn Teheran heute
sein Atomprogramm vollständig unter UN-Kontrolle stellen würde,
könnten morgen alle Sanktionen fallen. Irans Jugend will den Wandel.
Sie scheiterte 2009 mit Massenprotesten gegen das Regime. Jetzt hofft
sie auf Ruhani, dass er die Freiheit bringt. Einer Partnerschaft mit
den USA und Europa stände dann nichts mehr im Wege.
Michael Clasen
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.09.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 948289
Anzahl Zeichen: 1721
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 190 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Iran"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Bundestagswahl ...
Spannend wie selten Was an dieser Wahl langweilig sein soll, ist nicht zu begreifen. Allein die Anzahl denkbarer Konstellationen: Die Optionen einer Regierungsbildung sind so vielfältig wie lange nicht. Zwei neue Parteien hoffen erstmals auf den Einzug, eine Traditionspartei bangt um ihre Z
Neue OZ: Kommentar zu Gesundheit / Krankenhäuser ...
Wunder Punkt Die gute Nachricht zuerst: Patienten werden in deutschen Kliniken zumeist ordentlich behandelt und versorgt, so das Ergebnis eines neuen Qualitätsreports. Ein wunder Punkt bleibt aber das Thema Hygiene. Das hat bittere Folgen. Jedes Jahr infizieren sich hierzulande nach untersc
Neue OZ: Kommentar zu Syrien / Giftgas / Deutschland ...
Sie wussten es Rund 173 000 Euro waren der Fluorwasserstoff, das Natriumfluorid und das Ammoniumhydrogenfluorid aus Deutschland wert. Diese Stoffe haben möglicherweise zum qualvollen Tod von mehr als 1000 Menschen im syrischen Bürgerkrieg beigetragen. 1000 Tote auf der einen, 173 000 Euro U
Südwest Presse: Kommentar zur AfD ...
Schon mit ihrem Namen macht die Alternative für Deutschland klar, dass sie sich als Kampfansage an eine Politik versteht, die sich gern als alternativlos bezeichnet, besonders bei der Euro-Rettung. Der Erfolg, den die Demoskopen der neuen Formation bei der Bundestagswahl zutrauen, ist daher ein




