Recruiting-Drehbuch für Azubis
Rolf Dindorf M.A., M.A., Betr. (IWW)(firmenpresse) - Das goldene Zeitalter der Generation Y hat begonnen. Der Kampf um den Nachwuchs wird sich angesichts der sinkenden Nachwuchszahlen noch verschärfen.
Die deutsche Bundesregierung hat den neuesten Berufsbildungsbericht (1) vorgestellt. Der demographische Wandel zeigt Wirkung. Im Jahr 2012 wurden rund 551.000 Ausbildungsverträge neu festgezurrt. Das sind ca.18.100 Abschlüsse weniger als 2011. 33.275 Ausbildungsplätze blieben unbesetzt.
Seit 2005 ist die Zahl der nichtstudienberechtigten Schulabgänger aus allgemein bildenden Schulen um mehr als 154.000 zurückgegangen. Zunehmend können Ausbildungsplätze nicht mehr besetzt werden. Noch trifft es besonders die kleineren und Kleinstbetriebe. Wann aber wird es die ersten Hidden Champions auf dem Land erreichen?
Hinter dem Zahlenwerk verbergen sich ganz unterschiedliche Entwicklungen regionaler und betrieblicher Art. So haben in erster Linie Kleinbetriebe Probleme, Azubis zu finden. Doch wird sich diese Entwicklung zunehmend auch auf größere Unternehmen ausdehnen. Die Zahl potentieller Ausbildungskandidaten wird in den nächsten Jahren (Ausnahme 2013) deutlich zurückgehen. Ausbilder und Betriebe werden sich zunehmend Gedanken machen müssen, wie sie Jugendliche für sich gewinnen.
In einigen Branchen wie Gastronomie und Hotellerie oder Fleischer- und Bäckerhandwerk wird es beispielsweise langsam eng. Nachwuchs ist Mangelware. Jammern allein hilft da wenig. Auch das Schielen nach Südeuropa wird keine Lösung bringen. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in den südeuropäischen Ländern führt nicht zu einer rapiden Zuwanderung ausbildungswilliger junger Menschen.
Vielmehr stellt sich die Frage für diese wie auch andere Branchen: Was können wir zur Imageverbesserung und Nachwuchsrekrutierung tun?
Folgende Eckpunkte beinhaltet ein erfolgreiches Recruiting-Drehbuch für Azubis:
- Analyse der bisherigen Bemühungen
-Unterstützung ausbildungswilliger, aber noch nicht ausbildungsreifer Jugendlicher
- Kooperation mit (örtlichen) Schulen und Elternvertretungen
- Präsenz in sozialen Medien
- Anschluss an die Lebenswelt der Generation Y suchen
- Inserate in Schülerzeitungen
- Praktika anbieten
- Löhne und Arbeitsbedingungen überdenken
- Ausbildungsqualität verbessern
- Erwartungshaltungen hinterfragen
- Messeauftritte
(1) Bundesministerium für Bildung und Forschung (2013): Berufsbildungsbericht 2013. Bonn. http://www.bmbf.de/pub/bbb_2013.pdf [Stand: 06.09.2013]
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Datum: 24.09.2013 - 23:42 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 24.09.2013
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