Studie: Das Auto als Schnittstelle sozialer Interaktionen

Studie: Das Auto als Schnittstelle sozialer Interaktionen

ID: 952547
(ots) - Im Auftrag des Kölner Automobilherstellers Ford hat
das Marktforschungsinstitut PSB Research eine neue Studie vorgelegt.
Die Automotive Zeitgeist Studie untersucht die Einstellung von so
genannten "Millennials" (junge Erwachsene zwischen 18- und 34
Jah-ren) in Deutschland zum Thema Auto und Mobilität. Die wichtigsten
Ergebnisse sind:

- Marken: Für 58 Prozent der Millennials muss das Auto ihre
Persönlichkeit repräsentieren.
- Carsharing: 37 Prozent der Millennials stehen Carsharing-Modellen
aufgeschlossen gegenüber.
- Nachhaltigkeit: Mehr als nur das Produkt - 24 Prozent erwarten
nachhaltige Unternehmensstrategien.
- Konnektivität: Vernetzung mit Smartphone oder iPod wichtiger als
Fahr- und Parkassistenten.
- Kauf: Emotionale Entscheidung noch immer relativ bedeutend
- Individualisierung: Für Millennials ist das Auto ein Ausdruck von
Persönlichkeit und Lebensstil.

Aktuelle gesellschaftliche und technologische Trends werden heute
vor allem von jungen Menschen getragen, entwickelt und nicht zuletzt
gefordert. Schon jetzt haben Schlagworte wie Nachhaltigkeit,
Work-Life-Balance, Digitalisierung oder Konnektivität signifikanten
Einfluss auf das Verbraucherverhalten. Diese Entwicklung wird sich
fortsetzen. Was bedeutet das für die Automobilindustrie? Um dieser
Frage auf den Grund zu gehen, hat Ford das Marktforschungsunternehmen
PSB Research beauftragt, die Einstellung von über 2.000 Konsumenten
in Deutschland (darunter über 1.000 Millennials) zum Thema Automobil
und Mobilität genauer zu beleuchten. Die Ergebnisse zeigen, dass es
trotz einer steigenden Bereitschaft zu Carsharing-Modellen (37
Prozent bei Millennials und 28 Prozent bei der Generation der über
34-Jährigen) für junge Menschen nach wie vor sehr erstrebenswert ist,
ein eigenes Auto zu besitzen. In den kommenden Jahren wird sich das


Auto mehr und mehr zu einem zentralen Aspekt des sozialen Lebens
entwickeln. Somit werden Innovationen im Bereich der
In-Car-Technologien noch stärker in den Fokus rücken.

"Die automobile Begeisterung junger Menschen ist ungebrochen. Das
ist eine wesentliche Erkenntnis unserer Studie. Denn für immerhin 73
Prozent der Befragten ist das eigene Auto ein Meilenstein auf dem Weg
ins Erwachsenenleben. Es verkörpert Freiheit, gewährt Unabhängigkeit
und erlaubt die Flucht aus dem Alltag. Für die Millennials zählt es
damit eindeutig zur Kategorie 'Must-have'", so Wolfgang Kopplin,
Managing Director Marketing und Vertrieb bei Ford Deutschland.

Das Auto als "Cockpit" der sozialen Interaktion - Konnektivität
durch In-Car-Technologien

Als "Digital Natives" sind Millennials mit digitaler Kommunikation
aufgewachsen. Sie vertrauen auf ihre Smartphones und die Kraft
sozialer Netzwerke, um mit Familie, Freunden und Bekannten in Kontakt
zu bleiben. Doch digitale Freundschaft allein reicht den meisten
nicht aus: Immerhin 79 Prozent der Millennials unterstreichen, dass
sie reisen müssen, um ihre Freunde zu sehen. Und 57 Prozent sagen,
dass ihre sozialen Kontakte ohne Auto leiden würden. Gut zwei Drittel
(68 Prozent) fahren mindestens einmal pro Woche mit dem Auto zu
Freunden - in der Generation der über 34-Jährigen ist es gerade
einmal knapp die Hälfte der Befragten (44 Prozent). Fahrspaß drückt
sich für Millennials vor allem darin aus, gemeinsam mit Freunden
unterwegs zu sein und im Auto Musik zu hören. Insofern liegt es nahe,
dass 64 Prozent das Auto auf einer Reise mit Freunden teilen würden.
Bei der Generation 35+ sind dazu gerade einmal 30 Prozent der
Befragten bereit.

Während ältere Generationen mit dem Autofahren insbesondere ein
Autonomie- und Freiheitserlebnis verbinden, stehen für Millennials
die Gestaltung des Fahrzeuginnenraums sowie die dort verfügbaren
Technologien im Vordergrund. Für 9 von 10 Millennials ist wichtig,
dass sich ihr soziales Leben im Auto nahtlos fortsetzen lässt. Die
18- bis 34-Jährigen legen deshalb besonderen Wert auf
Vernetzungsoptionen mit Smartphone, iPod und anderen elektronischen
Geräten sowie eine personalisierte Musikauswahl. Technologien und
Sensoren, die beim Fahren oder Parken helfen, spielen dagegen eine
eher untergeordnete Rolle.

"Connected Car wird in den kommenden Jahren zu einem bestimmenden
Thema für die Automobilindustrie werden. Die entsprechende Vernetzung
von Fahrer, In-Car-Technologien, intelligenten Endgeräten und dem
Internet rückt damit noch stärker in den Fokus. Für die Millennials
geht es dabei um eine nahtlose Fortführung ihres 'digitalen
Lebensstils' auch im Auto", so Reinhard Zillessen, Marketing Direktor
bei Ford Deutschland.

Nachhaltigkeit: Mehr als grüne Produkte - Millennials verlangen
eine stringente Strategie

Der Blick der Millennials auf nachhaltige Automobilentwicklung
verändert sich und wird insgesamt holistischer: Die junge Generation
(52 Prozent) misst einer stetig verbesserten Kraftstoffeffizienz der
Fahrzeuge etwas weniger Wert bei als die Generation 35+ (54 Prozent).
Vor allem aber machen Millennials Bestrebungen im Bereich des
Umweltschutzes nicht mehr allein am Produkt fest, sondern ziehen für
ihr Urteil die gesamte Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Werte des
Unternehmens heran. Nachhaltige Geschäftsprinzipien und der Schutz
der Umwelt sind für fast ein Viertel (24 Prozent) der 18- bis
34-Jährigen wichtig. Bei der Generation der über 34-Jährigen sind es
dagegen nur 15 Prozent.

Das Auto als Ausdruck der Persönlichkeit

Was spiegelt eher die eigene Persönlichkeit wider - das Auto oder
das Smartphone oder der Tablet-Computer? Knapp zwei Drittel (64
Prozent) der Millennials sehen sich besser durch das Auto
repräsentiert. 25 Prozent teilen die Ansicht, dass ein Auto immer
auch ein Statement des Fahrers ist - in der Generation der über
34-Jährigen ist der Anteil deutlich geringer (11 Prozent). Besondere
Bedeutung hat für Millennials die individuelle Gestaltung ihrer
Fahrzeuge: 71 Prozent wollen das Auto mit technologischen Gadgets an
den eigenen Lebensstil anpassen. Etwas mehr als die Hälfte (58
Prozent) der unter 35-Jährigen würden das Erscheinungsbild ihres
Autos gerne individuell gestalten. Dies umfasst beispielsweise auch
den Geruch des Innenraums - für den wünscht sich manch Millennial den
Duft von frisch gemähtem Rasen.

Wie läuft der Kaufprozess und welche Marken stehen im Fokus?

Der Vergleich zwischen Millennials und älteren Generationen weist
auch bei Auswahlprozess und Entscheidungsfindung rund um den Autokauf
einige Unterschiede auf: Während Millennials für erste Informationen
in stärkerem Maße Familie und Freunde zu Rate ziehen (36 Prozent) als
die Generation der über 34-Jährigen (18 Prozent), kontaktieren ältere
Käufer vor allem die Autohändler (31 Prozent) und die Webseiten der
Hersteller (18 Prozent). Millennials setzen als Informationsquelle
neben dem persönlichen Netzwerk ebenfalls auf Autohändler (17
Prozent) aber auch auf Preisvergleichsportale (16 Prozent).

"Das Autohaus ist nicht mehr die primäre Informationsquelle für
die Millennials. Stattdessen informieren sie sich über Freunde und
Preisvergleichsportale. In beiden Fällen spielt also das In-ternet
eine große Rolle, wenn man davon ausgeht, dass die Kommunikation
unter Freunden heute auch stark über soziale Netzwerke erfolgt ", so
Thomas Huber vom Zukunftsinstitut.

Mit Blick auf die Markenwahl geben 58 Prozent der Millennials an,
dass die Automarke ihre Persönlichkeit repräsentieren müsse.
Markenpräferenz und Kaufentscheidung werden dabei stark vom
Elternhaus beeinflusst: Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der unter
35-Jährigen würden sich für ein Fahrzeug der Marke entscheiden das
auch die Eltern fahren. Auch die Genera-tion 35+ setzt auf
Altvertrautes: Auf die Frage, warum sie sich für ein bestimmtes
Fahrzeug entscheiden würden, antworten 62 Prozent, dass auch das
aktuelle Fahrzeug vom selben Hersteller sei. Die Herkunft des
Herstellers ist für 43 Prozent der Millennials wichtig, und 16
Prozent sind auf eine deutsche Marke festgelegt.

Millennials sind relativ emotionale Autokäufer

Der Kauf eines neuen Autos ist generationenübergreifend mit
Spannung verbunden: 48 % der Millennials und 45 Prozent der über
34-Jährigen geben an, Suche und Auswahl eines neuen Fahrzeugs seien
reizvoll. Einem Drittel (36 Prozent) der Millennials fällt die
Entscheidung jedoch schwer. Hier macht sich Erfahrung offenbar
bezahlt - bei der Generation 35+ haben nur 21 Prozent Schwierigkeiten
bei der Entscheidungsfindung. Generell lassen sich aber beide
Generationen beim Autokauf relativ stark von ihren Emotionen leiten:
29 Prozent der Millennials sagen, sie treffen die Entscheidung eher
aus dem Bauch heraus als mit dem Kopf, bei der Generation 35+ sind es
27 Prozent.

Untersuchungsmethode

Das Forschungsinstitut Penn Schoen Berland (PSB Research) wurde
von dem Kölner Automobilhersteller Ford damit beauftragt, zu
untersuchen, wie Millennials heutzutage zum Thema Mobilität stehen.
Zwischen dem 29. Juli und dem 1. August 2013 führte PSB Research in
Deutschland über 2.000 Online-Interviews durch. Befragt wurden 1.003
Millennials im Alter von 18 bis 34 Jahren, 502 Personen im Alter von
35 bis 54 Jahren und 500 Personen über 55 Jahren.

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Die vollständige Studie und ergänzendes Material können Sie
herunterladen unter:

http://217.110.41.59/
Name: Automotive Zeitgeist Studie
Passwort: Ford

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Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz
in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln,
Saarlouis und Genk/Belgien insgesamt 29.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 in
Berlin hat Ford über 40 Millionen Fahrzeuge in Deutschland und
Belgien produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von
Ford besuchen Sie bitte www.ford.de.



Pressekontakt:
Beate Falk
Ford-Werke GmbH
Telefon 0221/90-17507
bfalk3@ford.com

Ute Mundolf
Ford-Werke GmbH
Telefon 0221/90-17504
umundolf@ford.com

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Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.09.2013 - 09:00 Uhr
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