Neue OZ: Kommentar zu Italien
ID: 953444
Nun also doch: Silvio Berlusconi macht seine Drohung wahr und
lässt die Große Koalition von Enrico Letta platzen. Die gute
Nachricht: Es könnte der Anfang vom Ende des "Cavaliere" sein. Die
schlechte: Schlimmstenfalls verliert das Land wertvolle Zeit für
Reformen.
Rezession, anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, überbordende
Staatsschulden - Italien hat arge Schwierigkeiten, sich über Wasser
zu halten. Allerdings haben die Italiener nun die Chance, sich aus
dem Klammergriff des korrupten Berlusconi zu befreien und sich
freizuschwimmen.
Viel hängt von der Vertrauensfrage ab, die Letta in dieser Woche
im Parlament stellen will. Gelingt es ihm, einen Keil in Berlusconis
Partei PdL zu treiben und die moderaten Abgeordneten auf seine Seite
zu ziehen? Falls ja, könnte es zur Neuauflage der Großen Koalition
kommen - der politische Todesstoß für den verurteilten Steuerbetrüger
Berlusconi. Sein Ausschluss aus dem Senat zeichnet sich bereits ab.
Berlusconi will seinem Rauswurf mit Neuwahlen zuvorkommen. Letta
und Staatschef Napolitano dürfen das nicht zulassen. Nicht weil
Berlusconi ein Comeback hinlegen könnte. Sondern weil das Land
andernfalls im Schuldenstrudel abzusaufen droht - zum Schaden
Europas.
Zwei Dinge lassen hoffen: die Umsicht Napolitanos und die
Tatsache, dass Italien bisher immer in letzter Sekunde die Kurve
gekriegt hat.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.09.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 953444
Anzahl Zeichen: 1720
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 286 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Italien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts der aktuellen Spardebatte der Bundesregierung hat der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, vor fatalen finanziellen und sozialen Rückschlägen durch Einschnitte im Pflegebereich gewarnt. "Was man ambulant kurzfristig spart, kommt mit höheren
Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d
Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zuÖsterreich ...
Alles bleibt beim Alten Die meisten Österreicher haben offenbar so gewählt, wie sie sich schon seit Jahrzehnten entscheiden: rot und schwarz. Die Große Koalition in Wien kann mit knapper Mehrheit weiterregieren, die Sozialdemokraten (SPÖ) bleiben stärkste Partei, die konservative ÖVP z
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zuÖsterreich/Wahlen ...
Unser Nachbarland im Süden hat sich wieder für eine große Koalition zwischen der leicht stärkeren SPÖ und dem CDU-Äquivalenten ÖVP entschieden. Es muss nicht lange verhandelt werden zwischen beiden. Sie regieren miteinander, manchmal in mäßiger Eintracht und auf mittelmäßigem Innovatio
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur britischen Klage gegen die Bankerboni-Obergrenze: "Schleichweg aus der EU" von Hanna Vauchelle ...
Das hat es in der EU noch nicht gegeben: Eine Verordnung ist noch gar nicht in Kraft, da liegt bereits eine Klage dagegen vor. Abgesehen von dieser juristischen Einmaligkeit ist das Vorgehen Londons ein Schmierenstück übelster Art. Statt die Auslöser der Krise zu bekämpfen, setzt sich die Re
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zum Weltklimareport: "Die fast vergessene Herausforderung" von Reinhard Zweigler ...
Alles nur "grüner Alarmismus", eine gigantische Kampagne der Öko-Energie-Lobby, die pure Lust an Untergangsszenarien? Ja, wenn man die Warnungen des neuesten Berichts des Weltklimarates so einfach in den Wind schlagen könnte. Einfach Augen zu und so weiter gemacht wie bisher. Dabei kÃ




