Trockener Humor statt feuchtem Keller
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Trockener Humor statt feuchtem Keller
Das Bauprojekt der Kreisbaugesellschaft in der Brenzquellstraße stand erst unter Wasser - dann aber wieder unter einem guten Stern. Richtfest für 1,65-Millionen-Euro-Projekt
Zu einem nicht ganz ernst gemeinten Ausflug in die Märchenwelt veranlasste das Richtfest für das neue Mietwohnhaus der Kreisbau in der Brenzquellstraße in Königsbronn Kreisbau-Geschäftsführer Wilfried Haut. Fast fühle er sich an den "Froschkönig" erinnert, scherzte Haut: Denn als das Wasser plötzlich in die Baugrube gelaufen sei, hätte sich der Frosch dort bestimmt wohl gefühlt. Inzwischen sei das Bauprojekt jedoch "wach geküsst" worden und auch Hauts sprichwörtlicher "königlicher Optimismus" sei belohnt worden. Das 1,65-Millionen-Euro-Projekt ist im Rohbau fertiggestellt und startet mit dem Innenausbau, die ersten Mietverträge sind bereits abgeschlossen.
Mit einer gehörigen Portion Humor nahm Haut beim Richtfest für das Mehrfamilienhaus jetzt aufs Korn, was die Verantwortlichen der Kreisbau Heidenheim mit Sitz in Giengen fast zur Verzweiflung getrieben hatte. So gar nicht zum Lachen war es Haut und Kollegen, als die Baugrube in der Brenzquellstraße plötzlich mit Wasser vollgelaufen war. Da war guter Rat teuer - und das nicht nur sprichwörtlich, sondern auch ganz real, wie Haut in seiner Festrede anmerkte. "Die gesamte Kostenkalkulation war damit buchstäblich ins Wasser gefallen", so der Kreisbau-Geschäftsführer.
Umso mehr freute er sich, dass die Gäste das Richtfest jetzt nicht "in Schwimmflossen, sondern im festen Schuhwerk"feiern konnten: "Wir haben die Kalkulation wieder im Griff und stehen wirtschaftlich und technisch auf einem soliden Fundament", schmunzelte auch Prokurist Hans-Jürgen Kling, Finanzchef der Kreisbau.
Das dreigeschossige Mehrfamilienhaus in der Brenzquellstraße entspricht ganz den neuen unternehmerischen Nachhaltigkeits-Grundsätzen der Kreisbaugesellschaft Heidenheim, die bei ihren Projekten auf Ressourcen schonendes Flächenrecycling achtet. Das moderne Mehrfamilienhaus mit Flachdach erfüllt alle Anforderungen an ein zeitgemäßes und zukunftsweisendes Bauprojekt im aktuellen, voll unterkellerten KfW-70-Energieeffizienzstandard. Die künftigen Mieter finden in neun Zweizimmerwohnungen von 52 bis 58 Quadratmetern und zwei Dreizimmerwohnungen mit rund 80 Quadratmetern ein neues Zuhause. Dazu kommen zehn oberirdische Stellplätze für Pkw und ein praktisches Fahrradhaus. Alle Wohnungen sind bequem über einen Aufzug erreichbar.
Zielgruppe bei der Planung waren Senioren, Singles, junge Paare und Wochenendpendler - und damit hat die Kreisbau den Bedarf offenbar sehr genau eingeschätzt, denn die Interessenten stehen bereits Schlange und bereits jetzt sind zwei Wohnungen vermietet. Im nächsten Sommer - geplant ist der 1. Juni 2014 - soll das Bauprojekt in Königsbronn fertiggestellt sein.
Der Zielgruppe entsprechend wurde schon bei der barrierearmen Planung auf ein funktionales und modernes Design großen Wert gelegt. Ein Meter breite Türen, schwellenlose Wohnungen, Bäder mit Fußbodenheizung, ausreichend Multimediaanschlüsse, eine kontrollierte Wohnraumbe- und -entlüftung mit Wärmerückgewinnung, eine zeitgemäße Holz-Pelletsheizungsanlage, ein modernes Energiesparsystem, Funk-Rauchwarnmelder - all das sind Details, die für Wilfried Haut zu einem zeitgemäßen Bauprojekt fest dazu gehören: "Das ist bewährter Kreisbau-Standard bei Neubauten", betonte Haut.
Über dem Standard war dagegen die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten, die trotz aller Schwierigkeiten den Baufortschritt in der Brenzquellstraße überhaupt erst möglich gemacht hat. Haut bedankte sich ausdrücklich beim Bauunternehmer und dem heimischen Handwerk sowie bei allen projektverantwortlichen Beteiligten, die es auch in "stürmischen Zeiten" geschafft hatten, das Bauprojekt auf Kurs zu halten. Nicht zu unterschätzen sei dabei auch die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im Königsbronner Rathaus, allen voran Bürgermeister Michael Stütz und seinen Mitarbeitern im Bauamt, Dietmar Komposch und Jörg Bielke sowie dem Landratsamt, angeführt von Kreisbaumeister Jörg Bohnert, gewesen. Und Haut vergaß auch nicht, sich ausdrücklich bei den Anliegern und direkten Nachbarn für ihre Geduld und ihr Verständnis zu bedanken: "Sie mussten einige Einschränkungen in Kauf nehmen, dafür sage ich ganz herzlich Danke", so Haut.
Info:
Kreisbau Gesellschaft Heidenheim, Burgstraße 30, 89537 Giengen, Telefon 0173 9638389 (Geschäftsführer), info@kreisbau.de, www.kreisbau.de
Bildunterschrift:
Kreisbau-Geschäftsführer Wilfried Haut (links) und Königsbronn Bürgermeister Michael Stütz beim Richtfest. Foto: Kreisbau
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Datum: 02.10.2013 - 09:51 Uhr
Sprache: Deutsch
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