Fachkräftesicherung durch Inklusion
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Handwerkskammer zeigt innovativen Weg für Unternehmen

(PresseBox) - Der Fachkräftemangel stellt Unternehmen der regionalen Wirtschaft zunehmend vor größere Herausforderungen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sind auf neue Strategien angewiesen, um Fachkräftenachwuchs gewinnen und sichern zu können.
Vor diesem Hintergrund lud die Handwerkskammer Karlsruhe, gemeinsam mit der Stadt Pforzheim und der Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis e.V., Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald in das CongressCentrum Pforzheim ein, um ihnen einen Weg der Fachkräftesicherung durch die Beschäftigung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen aufzuzeigen.
"Menschen mit Behinderungen beweisen in Unternehmen und sozialen Einrichtungen Tag für Tag, dass sie arbeiten wollen und können. Natürlich nur, wenn wir ihnen etwas zutrauen", appellierte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Karlsruhe, Gerd Lutz, an die Unternehmen, für diesen Weg der Fachkräftesicherung offen zu sein. "In Zeiten des Fachkräftemangels kann es sich niemand erlauben, dieses Potential brachliegen zu lassen. Inklusion ist im ureigenen unternehmerischen Interesse", so Lutz weiter.
Die Handwerkskammer geht seit mehreren Jahren mit gutem Beispiel voran und setzt sich für die Beschäftigung behinderter Menschen in ihren Mitgliedsunternehmen ein. Vom betrieblichen Eingliederungsmanagement für Langzeitkranke bis hin zu verschiedenen Informationsveranstaltungen für Handwerksbetriebe in der Region: Die Handwerkskammer bietet als Teil der Initiative Inklusion des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales den Unternehmen kompetente Unterstützung und Beratung an und leistet hiermit einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Fachkräfteallianz Baden- Württemberg. Insbesondere werden die Ausbilder in den Handwerksbetrieben durch zusätzliche Qualifikationsmaßnahmen unterstützt, um die Aussichten für ein erfolgreiches Gelingen der Inklusion zu erhöhen.
Alleine wird man diese Herausforderung nicht meistern können. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle Akteure an einem Strang ziehen müssen. Deswegen setzt man auch zukünftig auf die enge Zusammenarbeit mit den Partnern der Initiative Inklusion.
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Datum: 07.10.2013 - 15:38 Uhr
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