Mittelstand setzt auf Investition statt Sparprogramme
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Der deutsche Mittelstand hält nichts von Sparprogrammen und will
stattdessen lieber investieren. Gefragt nach den drei größten Chancen
für ihre Unternehmen gab rund ein Viertel (26 Prozent)der
Mittelständler vor allem die Erschließung neuer Kundensegmente als
wesentlichen Impuls an. 19 Prozent setzen auf neue Vertriebswege und
sehen ihre Chancen beispielsweise im Onlinehandel. Auch in neue
Produkte oder Dienstleistungen soll investiert werden: Rund 16
Prozent sehen die größten Chancen für ihr Unternehmen durch eine
Erweiterung ihres Angebots. Dagegen wollen nur 12 Prozent den
Rotstift anlegen und Kosten- sowie Spesensenkungen umsetzen. Das hat
eine repräsentative Gfk-Umfrage im Auftrag der Zurich Versicherung
unter Vorstandsvorsitzenden, Finanzvorständen und Geschäftsführern
mittelständischer Betriebe ergeben.
Ralph Brand, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe in
Deutschland zur Umfrage: "Der Mittelstand ist das Rückgrat der
deutschen Wirtschaft und steuert laut Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie mehr als 50 Prozent zur gesamten
Wirtschaftsleistung Deutschlands bei. Als Versicherungsunternehmen
haben wir uns insbesondere der Risikoabsicherung des Mittelstands
gewidmet. Damit schaffen wir eine Basis der Sicherheit, auf der die
Unternehmen ihre Ideen verwirklichen und ihre Unternehmen
weiterentwickeln können. Dass der deutsche Mittelstand trotz
turbulenter Märkte und einer herausfordernden internationalen
Finanzsituation fokussiert und optimistisch in die Zukunft blickt,
ist ein erfreuliches Ergebnis der Umfrage. Auch wenn die Unternehmen
viel eigene Initiative zeigen, setzen sie auch Erwartungen in die
Politik", erklärt Brand. "So zählen Veränderungen in der Gesetzgebung
für jeden sechsten Befragten (16 Prozent) zu den drei größten Chancen
für das eigene Unternehmen. Sicherlich auch ein deutliches Signal an
die neue Bundesregierung. Hier sind Potenziale zu heben."
Chancen durch Expansion und Mitarbeiter
Durchaus beliebt ist für deutsche Mittelständler auch der
ausländische Markt: Für rund zehn Prozent bietet eine Expansion in
ausländische Märkte eine Geschäftsperspektive. Aber auch
Investitionen in die eigenen Mitarbeiter sind für die Befragten von
Bedeutung. So haben im vergangenen Jahr beispielsweise 14 Prozent der
Mittelständler die Löhne ihrer Mitarbeiter erhöht. Einen wichtigen
Handlungsbedarf sieht rund jeder vierte Unternehmer (26 Prozent) auch
beim Thema Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiter; für weitere
14 Prozent wirkt sich ein verbesserter Mitarbeiterstab positiv auf
den Unternehmenserfolg aus.
Zur Umfrage:
Die internationale Umfrage wurde von der GfK-Gruppe im Auftrag von
Zurich vom 02. bis 22.07.2013 durchgeführt. Sie umfasst
Vorstandsvorsitzende, Geschäftsführer, Finanzvorstände und
Betriebsleiter von Klein- und Mittelständischen Unternehmen. Es wurde
eine repräsentative Stichprobe in Deutschland von insgesamt 250
Personen in Beziehung zu Unternehmensgröße und Branche befragt.
Die Zurich Gruppe in Deutschland gehört zur weltweit tätigen
Zurich Insurance Group. Mit Beitragseinnahmen (2012) von über 6,1
Milliarden EUR, Kapitalanlagen von mehr als 31 Milliarden EUR und
knapp 6.000 Mitarbeitern zählt Zurich zu den führenden
Versicherungen im Schaden- und Lebensversicherungsgeschäft in
Deutschland. Sie bietet innovative und erstklassige Lösungen zu
Versicherungen, Vorsorge und Risikomanagement aus einer Hand.
Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen
dabei an erster Stelle.
Pressekontakt:
Zurich Gruppe Deutschland
Unternehmenskommunikation
Bernd O. Engelien
Poppelsdorfer Allee 25-33
53115 Bonn
Deutschland
Telefon +49 (0) 228 268 2725
Telefax +49 (0) 228 268 2809
bernd.engelien@zurich.com
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Datum: 08.10.2013 - 10:15 Uhr
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