Jede dritte Frau fühlt sich gut über Anlagemöglichkeiten informiert (BILD)
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(ots) -
Investiert man sein Geld lieber in Aktien, in einen Bausparvertrag
oder sammelt es besser auf einem Sparkonto? Über die verschiedenen
Möglichkeiten der Geldanlage glaubt weniger als die Hälfte der
Deutschen gut informiert zu sein. Die Mehrheit hält die eigene
Immobilie für die beste Geldanlage.
Laut einer aktuellen Untersuchung von TNS Infratest geben 40
Prozent der Deutschen an, in Sachen Geldanlage gut Bescheid zu
wissen. Frauen schätzen ihre Kenntnisse dabei insgesamt schlechter
ein. Nur jede dritte Frau fühlt sich gut über ihre Möglichkeiten
informiert. Fast jeder zweite Mann glaubt hingegen, sich bei diesem
Thema auszukennen. Einig sind sich beide Geschlechter darin, dass
Haus- und Grundbesitz für sie die beste Anlageform ist. Dieser
Aussage stimmen jeweils zwei Drittel aller befragten Männer und
Frauen zu. Mehr als 70 Prozent sehen zudem das eigene Zuhause als
sichere Altersvorsorge.
Der Weg in die eigenen vier Wände führt für die Mehrheit der
Deutschen über das Bausparen. Dessen Attraktivität wird durch die
Wohn-Riester-Förderung noch erhöht. "Nur fünf Jahre nach seiner
Einführung hat sich der Wohn-Riester zu einem Erfolgsmodell
entwickelt. Die jüngst beschlossenen Änderungen machen die Förderung
künftig noch flexibler", sagt Joachim Klein von der LBS. So können
Immobilieneigentümer ab 2014 das angesparte Riester-Kapital jederzeit
für die Entschuldung von Haus oder Wohnung einsetzen. Neu ist zudem
die Möglichkeit, Riester-Guthaben unter bestimmten Voraussetzungen
für alters- und behindertengerechte Umbaumaßnahmen zu nutzen.
Für die volle Förderung müssen Sparer jedes Jahr vier Prozent
ihres Vorjahresbruttoeinkommens (maximal 2.100 Euro, abzüglich
Zulagen) in ihren Riester- Vertrag einzahlen. Förderberechtigte
erhalten dann 154 Euro Grundzulage sowie für jedes Kind bis zu 300
Euro Kinderzulage. Darüber hinaus können Sparer die Riester-Beiträge
von der Steuer absetzen. "Während Familien vor allem von den Zulagen
profitieren, nutzt Alleinstehenden insbesondere die höhere
Steuerersparnis", sagt Klein.
Pressekontakt:
Kathrin Hartwig
Telefon 0711-183-2377
Telefax 0711-183-2085
E-Mail kathrin.hartwig@lbs-bw.de
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Datum: 10.10.2013 - 10:37 Uhr
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